Archive

Neustädter Gemüsehändler in der Kritik.

Anlass für diesen kleinen Beitrag war ein Erlebnis der weniger schönen Art heute Nachmittag beim Grünzeug-Shoppen. Zunächst steuerte ich – wie üblich – den Wochenmarkt auf dem Alaunplatz an, machte aber genervt wieder kehrt, als ich sah, dass der gesamte Marktplatz aufgrund des massiven Tauwetters einer Seenlandschaft glich und mein Stamm-Händler nicht da war. Wo also hin?

Ich stattete dem Asia-Gemüse-Blumen-Laden gleich gegenüber an der Haltestelle Alaunplatz, neben der Bäckerei Rissmann, einen Besuch ab. Die Tür stand offen, aber drinnen war es dunkel und muffig. Der vietnamesische Verkäufer schaute mich an, als wäre ich ein unerwarteter Gast, auf mein freundliches “Hallo” bekam ich keine Antwort. “Ok”, dachte ich, “schaust du dir das Grünzeug trotzdem mal an”, schießlich brauchte ich dringend Tomaten. Was hatten wir denn da: Verschrumpelte Paprika, ebensolche Cocktail-Tomaten, welke Kräuter, wabbelige Möhren. “Nee”, dachte ich angeekelt und wollte mich gerade dem Obst zuwenden, als mich der Verkäufer plötzlich in gebrochenem Deutsch unfreundlich von der Seite anfuhr:

“Sie jetzt gehen, ich zuschließen, weil Kind abholen”.

Es war wohlgemerkt nachmittags 15:30 Uhr, und laut Öffnungszeiten sollte der Laden bis abends geöffnet sein. Ich war einigermaßen baff, verließ mit einem zugegeben etwas zynischen “Ok, ok, ich geh ja schon” den Laden und machte mich auf den Weg zum nächsten Grünzeughändler.
Noch nie ist es mir passiert, dass ich derart unhöflich aus einem Geschäft hinauskomplimentiert worden bin. Auf zufriedene Kundschaft, die auch wiederkommt, scheint dieser Laden keinen Wert zu legen – kein Wunder, dass Obst und Gemüse dort im Regal vergammeln, statt gekauft und verzehrt zu werden. Von mir eine glatte 6 – nicht zu empfehlen.

Nächste Station war dann Schlüters Fruit-Shop und Käse-Eck auf der Rothenburger Straße 44. Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Zwar lagen auch hier die Preise für Tomaten utopisch hoch, aber zaubern können eben auch Schlüters nicht, denn momentan ist einfach mal keine Saison beim Paradiesapfel. Bei Schlüters fühlt man sich immer willkommen und wird freundlich bedient, egal, wie lange man überlegt. Man wird gut beraten, und ein kleines Pläuschchen übers Wetter, Saison-Gemüse und die Preise ist immer drin. Nachdem ich schon zu zweifeln begonnen hatte, überhaupt noch zu meinen Tomaten zu kommen, verließ ich Schlüters zufrieden und mit dem Reinfall beim Asia-Markt versöhnt. Schlüters verkörpern ein in der Neustadt fast einmaliges Mischkonzept aus Alimentari- und Feinkostladen mit erlesenen Käse- und Wurstprodukten aus aller Welt. Mutter und Sohn Schlüter sind dabei immer freundlich, mit ihrer Stammkundschaft verbindet sie eine familiäre Atmosphäre, kompetent wird über Herkunft und Herstellung der Produkte Auskunft gegeben. Einziger kleiner Kritikpunkt: Der Laden ist doch arg klein und die Produkte manchmal etwas unübersichtlich angeordnet. Von mir gibts hier die Note 1-.

Nun soll hier nicht der Eindruck entstehen, ich würde keine Asia-Gemüsehändler mögen. Im Gegenteil, bin ich beim Händler auf der Alaunstraße neben dem Konsum (nicht der schräg gegenüber) Stammgast. Die Behandlung ist auch hier zwar immer sehr unterkühlt, aber höflich, und Gemüse und Obst sind hier immer von einer geradezu erstaunlichen Frische, der Laden blitzt vor Sauberkeit. Auch die Vielfalt des Angebotes von Obst und Gemüse bis hin zu Eiern, exotisch-asiatischen Lebensmitteln und Getränken ist wahrhaft phänomenal. Zudem darf auch mal probiert werden (z.B. bei Wein oder Beeren). Abzug gibts für die oft sehr gelangweilt und abweisend wirkende Kassiererin sowie die doch im Vergleich recht hohen Preise. Note 2-.

Auch nicht von schlechten Eltern ist der Asia-Gemüsemarkt auf der Bautzner Straße gleich neben dem Bäcker Ecke Alaunstraße (Note 3+) bzw. jener neben der Apotheke Bautzner-/Ecke Löwenstraße (Note 2-). Beide haben ein vielfältiges Angebot, das meistens auch frisch ist. In letzterem Laden ist zudem die Bedienung sehr freundlich.

Weniger zu empfehlen ist hingegen der Asia-Gemüsemarkt schräg gegenüber dem Konsum auf der Alaunstraße (der mit den grellen Scheinwerfern abends). Das Angebot ist zwar auch hier meistens sehr vielfältig und auch frisch, aber wenn man probieren möchte, wird man unfreundlich angeblafft, und mit Ausreden ala “die Beeren sind abgezählt” wird sich die Kostprobe energisch verbeten. Auch sonst fühlt man sich nicht wirklich erwünscht in diesem Laden, der Umgangston ist meist sehr unterkühlt und abweisend. Daher Note 4 und lieber bei der Konkurrenz vorbeischauen.

Weitere Gemüse-Händler in der Kurzeinschätzung:

Asia-Markt Lousienstraße Höhe Martin-Luther-Straße: sehr freundliche Bedienung, Obst und Gemüse vom Frischegrad gut, Lebensmittelabteilung mit utopischen Preisen – Note 3+.

Asia-Markt Louisenstraße/Ecke Alaunstraße: Lethargisches Personal, Obst und Gemüse vom Frischegrad meistens befriedigend bis ausreichend, Ambiente eher ungepflegt – Note 4-.

Asia-Markt Alaunstraße (kurz vor der Einmündung Bautzner Straße, linke Straßenseite): Personal befriedigend, Zustand der Waren (Grünzeug) meistens ungenügend, Ambiente eher ungepflegt und unhygienisch – Note 5.

30 comments to Neustädter Gemüsehändler in der Kritik.

  • Antifa

    Bist Du vielleicht auch einfach mal auf die Idee gekommen, nach dem Grund für die schlechte Laune zu fragen? Ich habe das mal getan und die Antwort hätte vielleicht sogar Dir zu denken gegeben. Aber man sieht die Dinge wahrscheinlich immer gern so, wie man sie sehen möchte, wa.

  • Jane

    Liebe(r) Antifa,

    Welche “schlechte Laune” meinst denn nun, bei den vielen Händlern, die ich hier aufgezählt habe? Übrigens: “Schlechte Laune” ist etwas, was ich mir im Einzelhandel nur dann leisten kann, wenn alles andere dafür stimmt und die Grundgebote der Höflichkeit nicht komplett über Bord geworfen werden. Wenn ich einen Kunden quasi aus dem Laden werfe, wird der mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wiederkommen, das ist einfach so – auch du würdest da wohl kaum wiederkommen.

    Wenn ich z.B. ein Randgruppen-Sortiment anbiete, dann kann schlechte Laune gegenüber den Kunden schnell dazu führen, dass ich meinen Laden beizeiten dicht machen kann.
    Wenn ich auf Arbeit meine schlechte Laune an meinem Chef auslasse, riskiere ich den Verlust meines Arbeitsplatzes.
    Und nein, ich pflege in der Regel Leute, die ich nicht kenne, nicht über ihre Seelen- und Privatangelegenheiten auszufragen, dazu bräuchte es dann schon ein wenigstens einigermaßen angewärmtes Bekanntschaftsverhältnis.
    Wie lautete denn übrigens die Antwort, die du auf deine Frage bekamst? Vielleicht kannst du mir ja auf diesem Wege helfen, die Beweggründe der Verkäufer (welches Gemüse-Marktes?) besser zu verstehen.

  • Antifa

    Ich bin mir sicher, dass Du nicht im Einzelhandel arbeitest oder gar eine entfernte Vorstellung davon hast, womit die Menschen jeden Tag konfrontiert werden, sonst würdest Du einfach das Thema ganz anders angehen. Und genau aus diesem Grund werde ich Dir die Frage auch nicht beantworten.

    • Jane

      Antifa: Ich bin mir sicher, dass Du nicht im Einzelhandel arbeitest oder gar eine entfernte Vorstellung davon hast,

      Und abermals kannst du hier erleben, wie schnell man sich irrt und wie schnell man einem Vorurteil erliegt – ich habe eine Ausbildung im Einzelhandel gemacht, habe schon auf Märkten und Messen gestanden und verkauft – und als Schülerin hab ich mal bei Netto gejobbt.
      Warum muss ich das Thema zwingend aus der Perspektive des Einzelhändlers angehen? Geht denn der Einzelhändler seine tägliche Arbeit auch immer aus dem Blickwinkel seiner Kunden an? Wenn dem so wäre, bräuchte ich solche Artikel gar nicht verfassen. Außerdem, falls es dir aufgefallen sein sollte: Ich habe sehr wohl von Einzelhändlern berichtet, die in derselben Situation sind, wie besagte Negativ-Beispiele, aber es trotzdem schaffen, ihren Kunden höflich zu begegnen. Es geht doch also – oder wie erklärst du dir, dass die meisten Einzelhändler es trotz täglichen Umgangs auch mit unangenehmen Kunden schaffen, ihren Kunden höflich und freundlich zu begegnen?

      Mein Freund, ich fürchte, es geht dir hier abermals nur darum, kontra zu geben, so auf Affront gebügelt, wie du bist. Kein guter Charakterzug.

  • Antifa

    Ja, aber die Entscheidung wie ich mit welcher Situation wie klar komme, ist doch letztendlich jeder Person selbst überlassen. Ich jedenfalls kann das Verhalten nachvollziehen. Wie würdest Du es finden, wenn Dich jeder dahergelaufene Vollidiot nach deinem kulturellen Hintergrund beurteilt und Dein Einkommen gerade reicht, um Dir etwas Essen leisten zu können.

    • Jane

      Kannst du aber eventuell auch nachvollziehen, dass ich mich als rausgeschmissener Kunde, an dem quasi die Aggressionen abgelassen werden, die andere im Verkäufer ausgelöst haben, nicht gerade zuvorkommend behandelt fühle und entsprechend verärgert bin? Oder weigerst du dich wirklich so hartnäckig, auch mal die Perspektive des anderen einzunehmen? Warum? Du selbst kannst nicht einmal mit sachlich geäußerter verbaler Kritik souverän und unaufgeregt umgehen – und ausgerechnet DU würdest einen Rausschmiss oder permanent unfreundlich hingeknalltes Wechselgeld mit Verständnis und einem Lächeln quittieren?
      Du bist nicht sonderlich glaubwürdig, Kamerad.

  • Antifa

    Wenn dann Genosse und ja ich akzeptiere es schon seit Jahren und kaufe da gern ein.

    • Jane

      Falls du es bemerkt haben solltest, in meinem Artikel ging es um ungefähr 10 verschiedene Gemüseläden, und jeder hat eine detaillierte unterschiedliche Bewertung erhalten. Worau willst du hier eigentlich hinaus?
      Es soll in diesem Land tatsächlich Menschen geben, die die Dinge anders sehen als du – ist es für dich überhaupt vorstellbar, das zu akzeptieren?
      Dir steht hier ganz eindeutig die im anderen Artikel erwähnte Freund-Feind-Denke im Weg, du bist im Prinizp der wandelnde Beweis dafür, dass die Theorien der Extremismus-Forscher stimmen.

      • Und er bringt schreibend den Beweis dafür, dass die Karikaturen solcher Leute eigentlich keine sind:

        Wenn dann Genosse und ja ich akzeptiere es schon seit Jahren und kaufe da gern ein.

        ;-)

        • Jane

          Ich bin mir ziemlich sicher, Antifa könnte selbst aus den Worten “Der Himmel ist blau” noch “Indizien” für Rassismus, rechtes Gedankengut oder Fremdenfeindlichkeit zusmmenfantasieren. Da ist jemand derart von seinem einmal manifestierten Feindbild gesteuert, das ist doch … echt unglaublich. Wirklich, mir fehlen da die Worte, weil ich Diskussionen auf diesem Niveau einfach nicht gewohnt bin. :x

  • Antifa

    Es ging um zehn Asia-Gemüseläden, ein kleiner aber feiner Unterschied.

    • Jane

      Lerne lesen – es ging um 8 Asia-Gemüseläden und einen Gemüse-Feinkostladen ohne den Zusatz “Asia”. Aber falls du mir noch einen Gemüseladen ohne “Asia”-Zusatz in der Neustadt nennen kannst, bitte, immmer her damit.
      Im Übrigen finde ich den latenten Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit an meine Adresse, der in deinem Posting steckt, dumm und unverschämt. Du wirst deine Reflexartigkeit und dein Schablonen-Denken wohl niemals ablegen.

  • Oh, Jane hat einen Troll … das ist ja süß.

    • Jane

      Hallo Anton,

      wohl jemand, der mit meinen konträren Ansichten zum Thema 13. Februar nicht klarkommt. Politik ist ein Kraftfeld, das Trolle förmlich anzieht.
      Aber dass man mir nun sogar schon aus einer Gemüse-Laden-Kritik heraus Fremdenfeindlichkeit zu attestieren sucht, das hab ich so auch noch nicht erlebt :roll:

  • Meine Favoriten sind
    Tuan Dinh Nguyen Handel mit Obst/Gemüse, Alaunstraße 27
    Lebensmittel Bui, Louisenstraße 70
    Schlüters Frucht und Käse, Rothenburger Straße 44

    • Jane

      Tja, da decken sich deine Eindrücke schon mal genau mit meinen. Denn zumindest der auf der Alaunstraße 27 sowie Schlüters sind auch meine bevorzugten Grünzeug-Märkte. Und wenn Lebensmittel Bui (bei den Namen muss ich zugegebenermaßen immer passen) der an der Einmündung Martin-Luther-Straße neben dem Gothic-Laden ist, der gehörte ja auch eher zu den besser bewerteten Läden.
      Aber der Gemüse-Händler auf dem Alaunplatz (der immer ganz links neben dem Antipasti-Käse-Wagen steht) ist auch sehr gut.

  • Aufm Alaunplatz komm ich immer nicht bis zum Gemüse, ich hol meinen halben Broiler und das wars dann, da können sich die anderen Händler Mühe geben, wie sie wollen … ;-)
    Und ja, Bui ist der neben dem Abbadon.

    • Jane

      Solltest du wirklich mal probieren, das mit dem Grünzeug vom Wochenmarkt. Gerade im Sommer immer sehr lecker, und gesund soll’s nebenbei ja auch noch sein ;-)

      • alice

        Jane: Solltest du wirklich mal probieren, das mit dem Grünzeug vom Wochenmarkt. Gerade im Sommer immer sehr lecker, und gesund soll’s nebenbei ja auch noch sein

        aber leider mit gift gespritzt und damit doch nicht gesund

        • Jane

          So gesehen ist bei unserem sauren Regen und unserem verseuchten Grundwasser gar kein Lebensmittel mehr gesund. Wie sieht die Alternative aus? Gar nichts mehr essen?
          Vor diesem Hintergrund sind ein paar knackige Äpfel vom Wochenmarkt sicherlich gesünder als ein acrylamid-verseuchter halber Hahn ;-)

          • Acrylamid entsteht beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel. Hähnchen enthalten eher wenig Stärke;-)

            Es gibt aber andere Gründe, die gegen halbe Broiler und für Gemüse vom Wochenmarkt sprechen. Ganz normale Gärtnerbetriebe aus unserer Gegend, die auf dem Wochenmarkt stehen, haben zwar kein Öko-Siegel, aber sie betreiben trotzdem nachhaltig-regionale Wirtschaft ohne Gift. Sie wollen sich nur nicht der teuren Zertifizierung unterziehen, die ihnen ja doch nicht mehr Umsatz bringen würde.

            • Jane

              Ok, dann eben ein HAA-verseuchter halber Hahn, mit dem Acrylamid hast du natürlich Recht.

              Richtigerweise steht beim Gang zum Wochenmarkt die Unterstützung der heimischen Grünzeug-Bauern im Fordergrund. Und egal, ob nun gespritzt oder nicht: Gesund ist es ja allemal trotzdem, Vitamine in Form von Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Spritzen ist ja zudem nicht gleich spritzen, da gibt es mehr oder weniger umweltverträgliche Möglichkeiten und solche, die sogar gegen EU-Richtlinien verstoßen.

              • Ich kann da nur vom Wochenmarkt bei uns auf dem Schillerplatz ausgehen: dort kann ich an mehreren Ständen den Leuten noch direkt in die Augen sehen, die für mein heimisches Gemüse verantwortlich sind. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die sich mit Gift ihren eigenen Boden, das Grundwasser und das Gemüse ruinieren.

                Das Wort klingt ja erst mal schlimm, aber man muss wirklich bei jedem Pestizid genau hinschauen: welchen Organismen schadet es überhaupt, wie lange dauert die Abbauphase, welche Nebenwirkungen gibt es auf Natur und Menschen …

                Wir hatten früher im Nebenerwerb quasi eine kleine Gärtnerei. Man kann z.B. gegen manche Schädlinge schon durch die richtige Sortenauswahl, Fruchtfolge bzw. Kombination der Pflanzen vorbeugen, man kann natürlich auch manuell jäten oder absammeln, man kann durch rein pflanzliche Mittel wie Brennnessel-Jauche gegen Schädlinge vorgehen. Das machen natürlich traditionelle Betriebe auch dann, wenn sie kein BIO-Siegel an ihre Gurken kleben.

                • Jane

                  Man kann z.B. auch sogenannte Nützlinge aussetzen, die die Schädlinge auf ihrem Speiseplan stehen haben. Ich glaube auch nicht, dass sächsische Kleinbauern großangelegt Pestizide verwenden, das dürfte sich nur für größere Betriebe rechnen.
                  Und selbst mit dem Bio-Siegel ist man letztlich nicht sicher, dass sich im gekauften Obst oder Gemüse keine Schadstoffe befinden, die z.B. über das Regen- oder Grundwasser ganz natürlich aufgenommen wurden. Ich denke da nur an die immer früher heranreifenden jungen Mädchen, was durch die vielen weiblichen Hormone im Grundwasser verursacht wird, die durch den massiven Gebrauch der Pille aber auch über die Tierhaltung ins Ab- und somit auch ins Grundwasser geraten.

  • hab den Beitrag bei mir verlinkt, nach einem bösen Erlebnis auf der Hauptstraße heute sind die Tipps Gold wert :)

    • Jane

      Tachchen,

      das machte mich jetzt doch ziemlich schmunzeln. Den Marktplatz auf der Hauptstraße steuere ich aufgrund ähnlich negativer Erlebnisse in Sachen Service und Hygiene (!) in der Mittagspause seit einiger Zeit nicht mehr an, stattdessen gehe ich lieber zum Grünzeugstand in der Großmarkthalle ein paar Meter weiter.
      Anfangs bin ich wie gesagt gerne mal in der Mittagspause zum Marktplatz gegangen und habe mir dort einen Obstsalat gekauft. Ich hab mich aber stets gewundert, wieso die Obststücke so komisch schmecken – so irgendwas zwischen muffig und salzig. Bis es mir irgendwann aufging: Ungewaschene Schweißfinger, besonders im Sommer, und somit keine Einweghandschuhe beim Obstschneiden! Seither kaufe ich wie gesagt dort keinen Obstsalat mehr und auch sonst nichts. ;-)

  • Someone Else

    Mein Gott, was hast du nur für Probleme… Solche Artikel haben einen Nullwert an Information und deine Erfahrungen in den Asia-Gemüse-Läden müssen ganz allein mit dir zu tun haben, denn diese sind u.a. für mich kaum nachvollziehbar. Ich werde auch gegenüber des Konsums stets freundlich und keineswegs unterkühlt empfangen und bedient.
    Wenn Du ständig nur am mosern bist über Gemüseläden und böse Ein-Euro-Shops (-> neustadt-ticker), dann zieh’ doch am besten weg aus Dresden und beginne ein friedvolles, ökologisch intaktes und freundliches Leben auf einer bayerischen Alm oder so. Die Welt, wie sie sich in Dresden darstellt scheint Dir ja mehr als auf den Magen zu schlagen. Tschüssi!

    • Jane

      :lol: :lol:

      Tja, was sagt man dazu? Vielleicht das hier: Wer sich nicht auf sachliche Art mit den konträren Ansichten, Gedanken und Wahrnehmungen anderer auseinandersetzen, sondern lediglich rumstänkern kann, der sollte andere wirklich nicht nach IHREN Problemen fragen, sondern vielleicht besser vor der eigenen Haustür mit dem Kehren anfangen.
      Anscheinend haben wir langsam einen Zustand erreicht, in dem eine kritische Auseinandersetzung mit dem Lebensumfeld zunehmend als störend bzw. “uncool” empfunden wird – das ist wirklich erschreckend.

      Wenn du aus dem Beitrag keine Informationen ziehen kannst – tja, sorry. Es gibt aber andere Menschen hier, die können das sehr wohl (wie man sieht). Wenn dir nicht passt, was ich schreibe, dann schlage ich vor: Lies mein Blog nicht. Wer legt überhaupt fest, dass ich mein privates Blog ausschließlich dazu betreiben muss, andere zu informieren und dann auch noch entsprechend deren Auffassung darüber, was eine “gute Information” ist? Wie arrogant ist das denn?

      Auf den Magen schlägt mir höchstens, wenn Leute sich immer bevorzugt dann zu Wort melden, wenn sie jemanden vor den Kopf schlagen wollen.
      Und der Gipfel ist dann, wenn ich mir als Urneustädter von einem Zugezogenen empfehlen lassen muss, doch bitte schön hier wegzuziehen. Asozialer gehts wirklich bald nimmer.

  • Someone Else

    huiuiui… einen betablocker für frau jane bitte! ;)

    1. ich bin genauso ur-neustädter wie du.
    2. bei dir hört das auseinandersetzen mit konträren meinungen noch schneller auf, wenn ich mir teile deines blogs durchlese.
    3. das mit dem wegziehen war nur ein gutgemeinter rat, um deiner gesundheit, respektive deinem blutdruck, einen großen gefallen zu tun.

    shalömchen!

    • Jane

      Sorry, aber das was du hier machst, ist keine Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern nichts als inhaltsloses Gemecker und affrontäres Geblubber.
      Für mich hat sich das hiermit erledigt.