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Blockade-Aktionen vom 13. Februar haben Nachspiel.

Mehr als 4 Wochen nach den Ausschreitungen um den 13. Februar hagelt es nun Bußgeldbescheide der Stadt gegen die Protagonisten der moralisch zwar überlegenen, rechtlich betrachtet jedoch illegalen Blockadeaktionen linker Gruppen in der Dresdner Neustadt. Diese hatten seinerzeit die genehmigte Demonstration der rechtsextremen Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland erfolgreich verhindert.
Die Stadt hatte im Vorfeld bereits den Aufruf zu solcher Art Blockade als rechtswidrig deklariert – man sollte also davon ausgehen, dass die Aktivisten die möglichen Konsequenzen ihres Handelns absehen konnten. Dennoch reichen die Reaktionen sowohl seitens der Bürger als auch der Beteiligten von Empörung über Unverständnis bis hin zu einem trotzigen “mir doch egal, jetzt erst recht”.
So schreibt etwa eine Userin auf Facebook zum Thema:

Geldbuße wofür!? Bitte, Demokratie hin oder her aber braune Schei….hat in DD nun mal nix zu suchen oder !?

Viele andere stimmen in einen ganz ähnlichen Tenor ein. Doch muss man sich hier fragen, ob die Demokratie in Deutschland tatsächlich nur auf einer derart dünnen Basis steht, dass demokratische Werte wirklich so schnell zugunsten eigener Überzeugungen ad acta gelegt werden. Und genau das tut man doch, wenn man sich zwar als grundsätzlichen Anhänger demokratischer Werte positioniert – z.B. im Kampf gegen Rechts -, diesen demokratischen Grundsätzen jedoch jederzeit selbst den Rücken zu kehren bereit ist, sobald sie einer ganz subjektiven Vorstellung von Recht und Gerechtigkeit im Wege stehen.

Selbst gestandene Politiker – und hier mache ich durchaus der Linkspartei und den Grünen den stärksten Vorwurf – sind anscheinend bereit, diesen ideellen Widerspruch hinzunehmen, um eindrucksvoll Öffentlichkeit herzustellen.
Ein Grüne-Mitglied etwa konstatierte auf Facebook:

Es geht um das Recht, gegen andere zu demonstrieren, und zwar in Sicht- und Hörweite. Insofern war die Demonstrationsanmeldung am Albertplatz von J. Lichdi (mehr als eine Woche vor dem 13.2.!) konsequent – eine Verfassungsbeschwerde wurde aufgrund der sehr kurzfristigen Verbotsverfügung unmöglich gemacht.
Und das Demonstrieren kann nicht nur das Recht von einzelnen Bürgern sein [...] sondern auch das Recht von Mehreren (aber genau das hat ja die Dresdner Versammlungsbehörde zunächst verboten (halte ich für rechtswidrig).

Jetzt mal ehrlich, Herr Herrmann, Herr Lichdi, Herr Wesjohann von den Grünen: Sie als Grüne hatten zuvor aktiv das linke Bündnis unterstützt, das für eine Blockadeaktion gegen die rechte Demo aggressiv Werbung machte. Die Stimmung in der Neustadt war aufgrunddessen bereits im Vorfeld des 13.2. derart angespannt und konfliktbeladen, dass man es förmlich knistern hören konnte. Und dann meldet Herr Lichdi am 3. Februar eine Gegendemo am Albertplatz an, wo dieselbe Partei parallel auch Werbung für einen seitens der Stadt für illegal erklärten Blockade-Aufmarsch machte. Wenn Sie im Rathaus oder im Verwaltungsgericht zu entscheiden gehabt hätten, liebe Grünen-Abgeordneten, ganz ehrlich, Sie hätten im Interesse der öffentlichen Sicherheit und auch im Interesse der Gegenseite – nämlich der rechten Demonstranten, deren Demo genehmigt war – gar nicht anders entscheiden KÖNNEN, als dieser geplanten Demo eine Absage zu erteilen, ohne ihre richterliche Neutralität aufzugeben.

Es ist mir völlig unverständlich, dass man Politikern tatsächlich die Funktionsweise des demokratischen Rechtsstaates und vor diesem Hintergrund die Entscheidungsfindung öffentlicher Behörden erklären muss.
Es ist eben nicht einfach damit getan, den Zweck (in vielerlei Hinsicht sicherlich vor allem Selbstzweck politischer Organisationen) sämtliche Mittel heiligen zu lassen, nur, weil es sich um eine glücklicherweise mehrheitlich abgelehnte Gesinnungsgruppe handelte, die es selbstverständlich aufgrund ihrer Menschenfeindlichkeit zu bekämpfen gilt – aber eben NICHT um jeden Preis und mit allen Mitteln.
Daher sind die nun verschickten Bußgeldbescheide selbstverständlich völlig in Ordnung, wenn auch die Kommentare so mancher Zeitgenossen wenig Hoffnung auf Einsicht und Besserung machen:

ach von mir aus…
dann bezahl ich die “buße” im nächsten jahr im vorraus und darf dann ganz öffiziös vor den faschos blockieren…

, so ein weiterer User auf facebook.

Demokratie ist kein Lieblingspulli, den man ablegt, sobald man mal keine Lust darauf hat, und am nächsten Tag wieder trägt, weil man das gute Stück doch einfach zu lieb gewonnen hat. Sie garantiert ihren Bürgern zwar Rechte, auf die sie sich jederzeit berufen und die sie sogar einklagen können, sie erlegt ihnen aber auch gewisse Regeln und Pflichten auf, die zu akzeptieren und zu befolgen man zu allererst bereit sein sollte, möchte man im Gegenzug auch auf seine Rechte pochen.
Ironischerweise ist genau das die Argumentation, mit der die sogenannten “aufrechten Demokraten” den Rechtsextremen gerne ihren Anspruch auf Respektierung ihrer Grundrechte absprechen wollen: “Die verachten doch die Demokratie, wie können sie sich da auf ihre Grundrechte berufen”.
Sie selbst begeben sich jedoch mit Aktionen wie der am 13. Februar auf genau das Level der Rechtsextremen: Demokratische Werte sind genau so lange prioritär, wie sie den eigenen politischen Zielen bzw. Interessen nützen und ruckzuck lästig, stehen sie diesen entgegen. Das sollte zu denken geben.

44 comments to Blockade-Aktionen vom 13. Februar haben Nachspiel.

  • hamsterbacke

    “Sie selbst begeben sich jedoch mit Aktionen wie der am 13. Februar auf genau das Level der Rechtsextremen:[..]”

    Sie haben Leute wegen ihrer Hautfarbe totgeschlagen? Riesensauerei. Davon hat die SZ ja gar nichts geschrieben. Naja, die wird eh immer schlechter.

    • Jane

      Liebe Hamsterbacke,

      wieso ersetzt du den weggelassenen, die gemeinte Bedeutung des vorangehenden Satzteils recht gut erläuternden Part meines Postings eigenmächtig durch ein Offspring deiner wilden Fantasie? ;-)

      Warum nur könnt ihr immer so verdammt schlecht differenzieren, wenn es darum geht, eigenes Verhalten auch mal kritisch zu hinterfragen?
      Man kann wohl mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass der Anteil derjenigen Teilnehmer an der rechten Demo, die einen Menschen getötet haben, verschwindend gering bis nicht existent gewesen sein dürfte. Du kannst diese Leute – so wenig Achtung und Respekt ich ihnen aufgrund ihrer menschenverachtenden Gesinnung auch entgegenbringe – nicht dafür in Sippenhaft nehmen, dass es rechtsradikale Mörder gibt.
      Sonst müsste man ja theoretisch auch alle linken Aktivisten in Sippenhaft für Körperverletzungen oder etwa die Brandanschläge auf Bundeswehr-Eigentum nehmen, die es in der jüngeren Vergangenheit gab. Und das wollen wir doch nun wirklich nicht, oder?

  • hamsterbacke

    Weil zum Level der Rechtsextremen nun mal nicht nur der Wille zur Abschaffung demokratischer Verhältnisse, sondern auch Einschüchterung von Menschen anderer Hautfarbe (verharmlost ausgedrückt), die Leugnung des Holocausts etc gehören. Hinzu kommen unverhohlene Drohungen (aus meiner Sicht) an das Ausland: “Wir fordern die Revision der nach dem Krieg abgeschlossenen Grenzanerkennungsverträge.” (NPD-Parteiprogramm). Ähnliches habe ich aus den im Vergleich zu den Dumpfen äußerst heterogenen Reihen der Blockierer nicht gehört.

    Ein Erinnerungslink, was in unserer Demokratie heutzutage so los ist: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Zeca-Schall-CDU-Thueringen-NPD;art122,2872462

    Abgesehen davon: Du beklagst in anderen Posts schwelende Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit (fasse ich jetzt mal grob zusammen) in unserer Gesellschaft. Wie sieht dein demokratisches Engagement gegen Rechtsextremismus und fremdenfeindliches Denken aus? Lassen sich die durch Posts und Kommentare überzeugten, neuen Demokraten in Zahlen fassen? Geht es aufwärts?

    Theoretisch ist das Konzept der Demokratie eine wunderbare Sache. Wie deiner Meinung nach umgehen mit Gruppierungen nennenswerten Umfanges (und das ist für mich die NPD und die dazugehörigen Kameradschaften etc), die genau diese Demokratie ausnutzen (wollen), um sie abzuschaffen? Ein Gesamttraumkonzept ala weniger Kapitalismus, mehr Bildung, Chancen auf dem A-Markt usw usf reicht mir nicht, das sind Luftschlösser, die mit den momentanen Regierungsmitgliedern nicht, im Gegenteil, gegenteilig umgesetzt werden. Wir leben im Hier und Jetzt und meine Kinder fragen mich vielleicht in 20 Jahren “Was hast du dagegen getan?”

    • Jane

      Genau das meine ich mit differenzieren. Du sagst es ja selbst, wieso handelst du dann nicht auch danach? Zum Level gehört AUCH der Umgang mit Menschen anderer Hautfarbe oder anderer Gesinnung, ebenso wie AUCH das Verhältnis zur Demokratie dazugehört – und nur auf Letzteres bezog ich mich, ausschließlich darauf, denn nur um diese Frage geht es hier.
      Und zur Beurteilung der Frage, wie Rechte und Linke und auch die in der Mitte zur Demokratie stehen, spielt die Frage des Umgangs mit Menschen anderer Hautfarbe nur eine untergeordnete Rolle. Es gibt übrigens auch linksgesinnte Menschen, die anderen aufgrund ihrer Herkunft ihre Daseinsberechtigung absprechen – hier sei nur an die Tiraden der Antideutschen gegenüber Deutschen oder deren himmelschreiende Menschenverachtung im Umgang mit den Palästinensern im Zusammenhang mit Israel erinnert.

      Ich habe auch an anderer Stelle schon mal zum Umgang mit Gruppen geschrieben, die die Demokratie abschaffen wollen. Genaugenommen wollen rechte Gruppen nur Teile der bestehenden demokratischen Grundwerte abschaffen – nämlich den Gleichheitsgrundsatz. Die geltenden demokratischen Rechte sollen möglichst nur für Deutsche gelten, nicht aber für Ausländer.
      Schauen wir mal genau nach links, lassen sich doch ähnliche Tendenzen erkennen: Die demokratischen Rechte sollen möglichst nur für Nicht-Nazis gelten. Wer springt als Erstes vom Karussell ab?

  • hamsterbacke

    Ich tausche “im Gegenteil” gegen “sondern”

  • falschgold

    welch ein unsinn. rechtsbrecher = demokratiefeind? zurueck in’s erste semester, puh.. wenn das dein prof liest..

    • Jane

      Nö, es stand doch da: Kicken demokratischer Grundwerte = tendenziell wenig demokratiefreundlich. Und genau das tut ja jemand, der, wie oben zitiert, den geltenden demokratischen Grundrechten, die ja für alle Menschen gleichsam gelten, eine Absage erteilt, weil sie ihm nicht in seinen zu kurz geratenen Begriff von Antifaschismus passen.
      Naja, ich kann wenigstens ausformulieren, was mich umtreibt und bewegt, bei dir reichts da nur zu einzeiligem Rumgeflame :twisted: Du liest nur das, was du lesen *willst*.

  • falschgold

    nein, ich lese dass “demokratische Werte wirklich so schnell zugunsten eigener Überzeugungen ad acta gelegt werden.”

    denk mit! ich lege nicht die strassenverkehrsordung “ad acta” wenn ich bei rot ueber ne kreuzung fahre, um einen unfall zu vermeiden. du vergleichst muecken mit elefanten. das mag /dir/ helfen die komplexitaet der welt zu bewaeltigen, aber dass du mit so einem unsinn die intelligenz von leuten beleidigst, die oft genug /erfahren/, dass das recht kein digitales system ist und dass die dich dann auslachen, damit musste schon leben.

    • Jane

      Was du schreibst, ist entweder unsäglich naiv oder absichtliche Rechtsverdrehung. Selbstverständlich legst du die Straßenverkehrsordnung ad acta, wenn du bei Rot über eine Ampel fährst, auch wenn du meinst, damit einen Unfall vermeiden zu können, denn du gefährdest damit zunächst einmal wieder die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Du begehst selbst bei einem Tötungsdelikt in Notwehr zunächst einmal einen Totschlag, der durch die Notwehrsituation entweder außer Kraft gesetzt wird, aber ebenso für unangemessen heftig erklärt werden kann – und dann bleibt es Totschlag. Es steht also zu allererst einmal eine Straftat, deren nähere Umstände dann geprüft werden müssen, um sie zu bewerten. Jemand der sich hier derartig überheblich und überlegen präsentiert, sollte sich zumindest damit ansatzweise auskennen. Das ist schon mal eine Sache, die gegen dich spricht.

      In aller Regel verursacht man übrigens Unfälle, wenn man bei Rot über eine Ampel fährt – daher ist dies ein denkbar schlechtes Mittel, Unfälle zu vermeiden. Ebenso ist es ein denkbar schlechtes Mittel, mit Verstößen gegen die demokratische Grundordnung gegen Gegner derselben vorgehen zu wollen. Das entspricht, extrem vervielfacht, der Auge-um-Auge-Mentalität der Todesstrafe: Ich bekämpfe Mord mit Mord an den Mördern.
      Und wenn mir – wie oben zitiert – jemand im übertragenen Sinne hinschreibt “scheiß auf die Demokratie, Rechte haben hier nichts verloren”, dann ist das genau das, was ich damit meinte, dass demokratische Werte schnell ad acta gelegt werden, sobald sie der eigenen Weltanschauung im Wege stehen. Rechtsextremismus bekämpfe ich nicht, indem ich ihn aus meinem Sichtfeld verdränge – oder im Falle der Blockade in das unmittelbare Sichtfeld von in einem Seniorenheim lebenden Zeitzeugen verschiebe. Das zeugt von Rat- und Hilflosigkeit und somit von mangelnder Fähigkeit, MIT den Mitteln, die mir die fdGO zur Verfügung stellt, Rechtsextremismus auf lange Sicht zumindest so einzudämmen, dass er für die fdGO keine Gefährdung darstellt, mithin von rechten Demos überhaupt kein gefährdender Einfluss ausgehen kann, ergo die Demokratie so stark ist, dass sie solche Demos locker aushalten kann, ohne sich reflexartig blindem Aktionismus hingeben zu müssen, der überdies gegen die Rechtsordnung verstößt.
      Allein, so sieht die Bewältigung der Komplexität der Welt im Sinne der Blockierer und so mancher Linksextremer aus – wirklich wahnsinnig zielführend und nachhaltig gedacht.

      Ich würde dich dringen bitten, mit der Anweisung “mitzudenken” an die Adresse anderer doch bitte etwas sparsamer umzugehen. Wenn ich lese, was du schreibst, sollte dieser Hinweis am ehesten dir selbst gelten.

      • falschgold

        stimmt, das mit der bitte, mitzudenken ist oft genug zwecklos: wer’s kann macht’s meist automatisch, der rest versucht argumenten durch wiederholung der eigenen zu begegnen.. wzbw (<-spitzenakronym, oder?)

        • Ich möchte mal das Land sehen, in dem die Rösser so hoch wachsen, dass Du drauf sitzen kannst …

          Wenn Du Dir noch mal Deine eigene Argumentationskunst in Sachen Jugendarbeit in meinem Blog anschaust, dann wirst Du in Deinen Kommentaren nicht nur die Wiederholung des Eigenen, sondern dessen Steigerung ins Absurde finden.

        • Jane

          Auf diese inhaltsleere Schaumschlägerei gehe ich nicht weiter ein. Da spricht die pure Sprachlosigkeit.
          Und natürlich wird es dafür, dass du nicht auf ein einziges Argument in meinem letzten Posting überhaupt auch nur ansatzweise eingegangen bist, hochintelligente Gründe geben :roll:

          • falschgold

            klar, auf rendundanz muss man nicht mit redundanz antworten, ist ja keine semesterarbeit in politikwissenchaften hier.

          • Er spricht ja. Er sagt nur nichts. Wenn er merkt, dass er mit dieser Art der Rhetorik nicht durchkommt, schaltet er vielleicht in einen anderen Modus um. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben.

            • Jane

              Wie man ein Mindestmaß an zur Besprechung eines bestimmten Themas erforderlicher Information zudem als “redundant” bezeichnen kann, ist mir schlicht schleierhaft. Ich bespreche halt in aller Regel Dinge nicht auf der Basis von heißer Luft ;-)

  • sarek

    schick gekontert – falschgold wollte dich eh nur aufziehen – imho (das hätte er auch eleganter mit noch weniger wörtern hinbekommen können)

    • Jane

      Ich fürchte, der meint wirklich, was er sagt. Oder er ist ein berufsmäßiger Troll. Ähnliche Diskussionen gab es auch schon zum Thema auf Stefanolix’ Blog.

      • Ich würde ja gern mal das Blog sehen, das Falschgold selbst auf die Beine stellt. Oh, da ist ja gar keins verlinkt …

        • falschgold

          muss ich mir wirklich vorwerfen, /nicht/ ueber jeden kram zu schreiben, den ich mir einbilde zu durchschauen? ;)

          • Jane

            Wenn ich das hier richtig “durchschaue”, tust du das doch ohnehin – auch ohne eigenes Blog, auf den Blogs von anderen. Außerdem hast du doch dein eigenes Blog, geht man davon aus, dass die email-addy stimmt, die du hier angegeben hast. Was soll also dieses Gedöns?

        • Jane

          Ich würde ja gern mal das Blog sehen, das Falschgold selbst auf die Beine stellt. Oh, da ist ja gar keins verlinkt …

          Entweder er hat eins, oder er hat hier bewusst eine falsche email-adresse angegeben, die von seinen Postings zu einem fremden Blog führt – zumindest für den Admin einsehbar. Falls das tatsächlich sein Blog sein sollte, traut er sich vermutlich nicht, hier offen eine Verbindung dazu herzustellen – er wird wohl wissen, warum :cool:

  • falschgold

    jetzt wird man schon mit “bloggern” auf eine stufe gestellt, wenn man deren unsinn called, tsts..

    • Auf diese Stufe kann man nicht gestellt werden. Bis dahin muss man schon selbst aufsteigen.

      • falschgold

        Auf diese Stufe kann man nicht gestellt werden. Bis dahin muss man schon selbst aufsteigen.

        “..und du so?”
        “ich blogge!”
        “WOW! OMFG?! Du?! Krass!”

    • Jane

      Ich akzeptiere weder fake- noch tiny-URL-Links im Nickname. Wieso verlinkst du nicht deinen echten Blog, wie alle anderen?

      • Jane

        Und damit wir uns auch richtig verstehen: Beim 3. Versuch, der soeben erfolgt ist, wird der Kommentar nicht mehr veröffentlicht. Wenn du so weiter machst, brauchst du hier gar nicht erst mehr den Versuch zu machen. Auf so was kann ich hier gut und gerne verzichten.
        Wenn dir hier jemand ein Blog “anhängt”, dann ja wohl du selbst mit der Angabe deiner email-Adresse, die entweder gefaket ist (was 1. gegen die Nutzungsregeln hier verstieße und 2. bei deinen Veröffentlichungen hier Rufmord gegenüber dem echten Betreiber des betreffenden Blogs darstellte) oder aber ganz klar auf dich als Betreiber dieses Blogs verweist.

  • okok, ich hab nen blog. bin ich jetzt blogger?!

    • Jane

      Es geht hier überhaupt nicht darum, ob jemand was Besonderes ist, wenn er bloggt, sondern darum, dass man die Arbeit, die dahintersteckt, zumindest mit Anstand und Sachlichkeit würdigen sollte, wenn man auf einen fremden Blog kommt und dort kommentiert. Das tust du nicht, indem du hier mit Polemiken und ansonsten mit sehr sehr wenig Inhalt “glänzt”.
      Es ist leicht, jemandes gesamte Arbeit von Anfang an zu diskreditieren (“welch ein Unsinn”), weil einem die politische Färbung nicht passt. Weitaus anspruchsvoller und schwieriger ist es hingegen, sich inhaltlich und erkenntnisorientiert mit den gegensätzlichen Standpunkten auseinanderzusetzen. Das ist etwas, wofür gerade ich als Bloggerin vehement streite.
      Es fällt auf, dass es immer wieder jene von den politischen Rändern sind, die das unaufgeregte Diskutieren einfach nicht beherrschen, denen es absolut schwerfällt, jemanden, der die eigene politische Meinung zu einem Thema nicht teilt, nicht als Feind zu markieren und entsprechend verbal draufzuhauen.

      • Von einer Bloggerin oder einem Blogger kennt man normalerweise immer ein Stück Persönlichkeit (aus dem »About«-Artikel oder aus den einzelnen Beiträgen). Das macht uns natürlich angreifbar und die einfachste Art des Angriffs ist die Diskreditierung.

        • Jane

          Mir ist aufgefallen, dass es im falschgold-Blog kein Impressum gibt.

          Falschgold, wieso hast du kein Impressum? Ist ja eigentlich Pflicht.

          • Juristisch gesehen ist es nicht Pflicht — bei einem privaten Informationsangebot, das auf einem Server im Ausland liegt. Das juristisch korrekte Impressum wäre mir auch nicht so wichtig. Einige bekannte Blogger verweisen auf ihre Privatsphäre und geben an, dass man die Daten »aus wichtigem Grund« abfragen kann.

            Meine Meinung: Hinter einem Blog sollte eine Persönlichkeit stehen und spürbar sein. Entweder ich lese das Blog weiter, weil mich die Persönlichkeit interessiert. Oder ich lasse es links liegen, weil mir diese Person einfach nichts sagt. Kein Blogger kann seine Eigenschaften verbergen.

            Hinter mehreren Kommentaren einer Person kommen auch bestimmte Eigenschaften zu Tage. Wenn zum Beispiel jemand in jeder Situation konstruktiv diskutiert, dann muss ich mit dieser Person nicht einer Meinung sein, um sie zu respektieren. Wenn dagegen jemand auffällig oft nach kurzem Austausch von Argumenten zum persönlichen Angriff übergeht, dann …

          • hamsterbacke

            Was hattest Du denn vor, Jane? Wolltest Du ihn anzeigen? Ist ja schliesslich (wahrscheinlich) ein Blockierer, wie ich auch. Und wer von Straftaten Kenntnis hat und diese nicht zur Anzeige bringt, macht sich am Ende selbst strafbar.

            • Jane

              Den konntest du dir jetzt ganz einfach mal nicht verkneifen, was? Herrjeh, ist das schlimm mit euch Antifa-nahen Schwadroneuren.

              • hamsterbacke

                Ich _will_ mir selten was verkneifen, stimmt. Nach mehr als vierzsch Jahren auf dieser Welt klingt verkneifen in meinen Ohren irgendwie unsympathisch.
                Antifa-nah würde ich mich eigentlich auch nicht bezeichnen, sicher stimmen Teilansichten dieser doch recht bunt durchmischten Gruppierungen gleichen Namens mit meinen überein, aber eben nur Teile. Andere Teilansichten finden sich bei der Piratenpartei, den Grünen usw usf wieder. Auch bekifft-ficken.de, in dem Fall Jungliberale, hat mir damals gut gefallen… (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,89307,00.html) Dein mich betreffendes Label könnte also ruhig etwas schillernder klingen. :-D

          • Es geht hier die ganze Zeit darum, dass man gern wissen möchte, mit wem man diskutiert.

            Vermutungen haben übrigens nichts mit Kenntnissen zu tun …

  • Beeindruckend: Den letzten Kommentar hat er am 15. Februar bekommen.

    • Jane

      Naja, über Musik streitet es sich wohl auch nicht so schön wie über Politik. Bestimmte Reizthemen wie Rechts-Links-Extremismus, Waldschlösschenbrücke oder Hartz IV ziehen da wahrscheinlich eher Diskussionswütige an ;-)
      Aber was mich stört ist dieses: Ich komm jetzt hier her, hinterlasse möglichst wenig Spuren zu meiner Identität und tobe meinen Frust hier mal so richtig aus, ohne dass das groß Konsequenzen für mich hat.

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