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	<title>art und wIEse. &#187; Allgemeines</title>
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	<description>Der Weidegrund für Querdenker.</description>
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		<title>Standardisierte Inkorrektness &#8211; heute: Wie aus einem tragischen Unfall ein Tötungsdelikt wird.</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 17:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[PI wie Politisierte Islamophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was braucht es, um bei PI zum &#8220;Todesfahrer&#8221; zu werden, der eine Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung verdiente, obgleich man nachweislich in einen tragischen, unvermeidlichen Verkehrsunfall verwickelt war, den man nichtmals selbst verursacht hat? Ganz einfach: Man muss ein Moslem sein, am besten ein türkischer mit Vorstrafe &#8211; dann hat man bei PI ohnehin sein Leben verwirkt.</p>
<p>Im heute erschienenen PI-Artikel <a href="http://www.pi-news.net/2010/09/ein-jahr-auf-bewaehrung-fuer-todesfahrer/">&#8220;Ein Jahr auf Bewährung für Todesfahrer&#8221;</a> wird an Urteil und Prozess gegen den 26-jährigen Serkan K. aus Frankfurt/Main kein gutes Haar gelassen. </p>
<p>Hintergrund: Der junge Türke hatte im vergangenen Dezember auf einer Brücke in Frankfurt/Main einen 14-jährigen Skateboarder angefahren, der ihm unvermittelt vors Auto gerollt war. Der Junge verstarb kurz nach dem Unfall im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Nach Ansicht von Gutachtern und Ermittlern konnte K. den Unfall nicht verhindern; er war weder zu schnell gefahren noch hatte er sich sonst irgendwie verkehrswidrig verhalten. Es war ein tragisches Unglück.<br />
Was sich Serkan K. hingegen sehr wohl ankreiden lassen muss: Er stieg nicht aus, um dem Verletzten zu helfen, hielt nur kurz an und fuhr dann weiter. K. begründet dass mit einem Blackout: Er könne sich bis heute an den genauen Hergang nicht erinnern. Das mag stimmen oder eine faule Ausrede sein &#8211; wer will das beurteilen?  Für PI steht hingegen fest: Der Täter ist Türke, Moslem &#8211; der kann also nur lügen, was per se eine harte Strafe rechtfertigt.<br />
Serkan K. stellte sich einige Tage nach dem Vorfall aufgrund des Fahndungsdrucks selbst der Polizei.</p>
<p>Gestern nun wurde Serkan K. von einem Frankfurter Gericht wegen Fahrerflucht zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt, seinen Führerschein muss er für 11/2 Jahre abgeben. Angesichts der tragischen Verlustes eines Menschenlebens, den dieser Unfall nach sich zog, zudem das Leben eines Kindes, mag diese Strafe zunächst gering erscheinen.<br />
Und so empört man sich auch bei PI: </p>
<blockquote><p>Man fasst es nicht: Der Mann, der während seiner Bewährungszeit einen 14-jährigen, skateboardfahrenden Jungen (Foto) totgefahren und sterbend liegen gelassen hat (PI berichtete mehrfach), ist von einem Frankfurter Richter mit einem Jahr Haft auf Bewährung “bestraft” worden. Außer wegen Unfallflucht, etwa wegen fahrlässiger Tötung, wurde er erst gar nicht angeklagt.</p></blockquote>
<p>Abgesehen davon, dass man sicher sein darf, dass PI nicht mal ansatzweise solch einen Zirkus um das Thema veranstalten würde, handelte es sich beim &#8220;Todesfahrer&#8221; nicht um einen Türken, sondern einen Deutschen, werden hier wie immer die Fakten außer Acht gelassen und stattdessen mittels aufgesetzter Emotionalismen Hysterie erzeugt.<br />
Wegen Fahrlässiger Tötung kann nur angeklagt werden, wer durch EIGENE GROBE <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrl%C3%A4ssigkeit">FAHRLÄSSIGKEIT </a>den Tod eines Menschen verschuldet hat. Eine solche Fahrlässigkeit (etwa zu schnelles Fahren, Drogen- oder Alkohol am Steuer usw.) konnte man Serkan K. ja gerade nicht nachweisen &#8211; er hat das Kind nicht aufgrund eigenen Fehlverhaltens übersehen, oder durch waghalsige Fahrmanöver in Gefahr gebracht, sondern es rollte ihm unvermittelt, vermutlich durch eigene Unbedachtheit, vors Auto. Zum Unfallzeitpunkt war es zudem dunkel (abends gegen halb neun).<br />
Das einzige, was man K. also vorwerfen konnte, war die Unfallflucht. Da diese jedoch nicht ursächlich für den Tod des Kindes war &#8211; es war sofort nach dem Unfall anderweitig Hilfe vor Ort &#8211; kann man K. entsprechend auch kein Tötungsdelikt ankreiden.</p>
<p>Diese Hintergründe hätten PI eigentlich sonnenklar sein müssen, berief man sich doch großspurig u. a. auf die Frankfurter Neue Presse. Und dort stand in dem eigens von PI verlinkten Artikel zur Thematik Folgendes:</p>
<blockquote><p>Gleichwohl sei es in dem Prozess nicht um fahrlässige Tötung oder unterlassene Hilfeleistung gegangen, sondern nur um die Unfallflucht. Den schwerer wiegenden Vorwurf hatte die Staatsanwaltschaft nicht erhoben. Nach einem verkehrstechnischen Gutachten war der Zusammenstoß des Autos mit dem plötzlich über die Straße rollenden Skater unvermeidbar gewesen. Den Fahrer treffe also keine Schuld am Tod des Jungen, erklärte die Anklagebehörde. Ursprünglich gingen die Ermittlungen außerdem in Richtung unterlassene Hilfeleistung. Auch dies wurde aber nicht angeklagt &#8211; direkt nach dem Zusammenstoß sei Hilfe am Unfallort gewesen, erklärte Behördensprecherin Doris Möller-Scheu. [...] Der Angeklagte habe zum Unfallzeitpunkt zwar bereits wegen einer Verurteilung wegen Raubes unter Bewährung gestanden. Das habe sich aber nicht nachteilig ausgewirkt, «weil diese Tat nicht wesensverwandt mit der Unfallflucht war». [...] Der Verteidiger des Metallkonstrukteurs hatte auf eine Bewährungsstrafe von unter einem Jahr plädiert. Sein Geständnis sowie die Tatsache, dass er sich sechs Tage nach dem Unfall freiwillig der Polizei gestellt hatte, flossen strafmildernd ins Urteil ein, hieß es.</p></blockquote>
<p>Das war den Schmierfinken von PI aber den eigenen Zielen nicht förderlich genug. Deshalb zitierte man stattdessen großzügig aus einem &#8211; na sagen wir mal klar tendenziöseren &#8211; <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/im-zweifel-fuer-den-angeklagten/-/1472798/4615686/-/index.html">Artikel</a> in der Frankfurter Rundschau. Darin heißt es:</p>
<blockquote><p>Ein Gutachter kommt zu dem Ergebnis, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass Serkan K. den Unfall gar nicht hätte verhindern können. Zu schnell ist er wohl nicht gefahren. Ob er am Steuer telefoniert oder unter Drogeneinfluss stand, ist nicht ermittelbar. Er stellte sich erst Tage nach der Tat. </p></blockquote>
<p>Das klingt schon anders, und lässt sich gewiss besser propagandistisch verwerten, wenn man dem K. unbedingt Böswilligkeit und Blutrünstigkeit unterstellen und damit einen vermeintlichen Skandal pro-moslemischer Justiz heraufbeschwören will.</p>
<p>Noch weiter ging seinerzeit die erst heute seitens PI aufgrund ihres selbstlosen Einsatzes für die Meinungsfreiheit gerühmte BILD-Zeitung, die aus Serkan K. kurzerhand einen <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2009/12/13/14-jaehriger-skateboarder/in-roedelheim-totgefahren.html">&#8220;miesen Totraser&#8221;</a> machte:</p>
<blockquote><p>Sieh genau hin, Du mieser Totraser! Diesen fröhlichen Jungen hast Du auf der Rödelheimer Landstraße überfahren. &#8230; Plötzlich passiert‘s! Obwohl an dieser Stelle gerade mal Tempo 30 erlaubt ist, rauscht ein Auto vermutlich mit höherer Geschwindigkeit heran.</p></blockquote>
<p>Typische BILD-Methoden eben: nichts als populistisches Aufgebausche vermeintlicher Fakten, die sich später als die schiere Schaumschlägerei entpuppen.</p>
<p>Fragwürdig ist auch der immer wieder beschworene Verweis auf die Vorstrafe des Unglücksfahrers. So zitiert PI die Frankfurter Rundschau:</p>
<blockquote><p>Warum war der wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren verurteilte Serkan K. am Tattag überhaupt auf freiem Fuß? </p></blockquote>
<p>Inwieweit kann denn jemand, dem abends im Dunklen ein Jugendlicher mit Skateboard vors Auto rollt, gegen Bewährungsauflagen verstoßen? Dass Serkan K. direkt nach dem Erkennen der Situation selbst unter Schock gestanden haben könnte, ist nicht unwahrscheinlich. Vielleicht fuhr er deshalb einfach davon. Fakt ist jedenfalls eines: Ich kann einen Menschen in einem Rechtsstaat nicht für etwas verurteilen, das er nicht begangen hat oder das ich ihm nicht einwandfrei nachweisen kann. So einfach ist das. Ich kann die empörten Reaktionen vonseiten der Familie, der Freunde und der Bekannten des Opfers verstehen &#8211; sie haben einen geliebten Menschen verloren -, nicht aber, wie PI diesen Fall benutzt, um ihn für seine islamophobe Propaganda zu instrumentalisieren.</p>
<p>Und so folgt wie selbstverständlich abschließend der Angriff auf Staat und Justiz:</p>
<blockquote><p>Das Ganze nennt sich “Gericht” und Urteile werden “im Namen des Volkes” gesprochen.
</p></blockquote>
<p>Das Deutsche Volk hat sich eine Verfassung gegeben, in der die Judikative eindeutig durch das Strafgesetzbuch institutionell geregelt ist. Und nur nach diesem Strafgesetzbuch wurde im Prozesse gegen Serkan K. verfahren. Dieses Strafgesetzbuch beinhaltet KEINE Sonderstrafen und -maßnahmen bei ausländischen Tätern, und es hält keine Möglichkeit parat, einen Menschen wegen fahrlässiger Tötung zu verurteilen, wenn er sich nachweislich keines fahrlässigen Verhaltens schuldig gemacht hat, das unmittelbar zum Tode eines Menschen führte.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was braucht es, um bei PI zum &#8220;Todesfahrer&#8221; zu werden, der eine Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung verdiente, obgleich man nachweislich in einen tragischen, unvermeidlichen Verkehrsunfall verwickelt war, den man nichtmals selbst verursacht hat? Ganz einfach: Man muss ein Moslem sein, am besten ein türkischer mit Vorstrafe &#8211; dann hat man bei PI ohnehin sein Leben verwirkt.</p>
<p>Im heute erschienenen PI-Artikel <a href="http://www.pi-news.net/2010/09/ein-jahr-auf-bewaehrung-fuer-todesfahrer/">&#8220;Ein Jahr auf Bewährung für Todesfahrer&#8221;</a> wird an Urteil und Prozess gegen den 26-jährigen Serkan K. aus Frankfurt/Main kein gutes Haar gelassen. </p>
<p>Hintergrund: Der junge Türke hatte im vergangenen Dezember auf einer Brücke in Frankfurt/Main einen 14-jährigen Skateboarder angefahren, der ihm unvermittelt vors Auto gerollt war. Der Junge verstarb kurz nach dem Unfall im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Nach Ansicht von Gutachtern und Ermittlern konnte K. den Unfall nicht verhindern; er war weder zu schnell gefahren noch hatte er sich sonst irgendwie verkehrswidrig verhalten. Es war ein tragisches Unglück.<br />
Was sich Serkan K. hingegen sehr wohl ankreiden lassen muss: Er stieg nicht aus, um dem Verletzten zu helfen, hielt nur kurz an und fuhr dann weiter. K. begründet dass mit einem Blackout: Er könne sich bis heute an den genauen Hergang nicht erinnern. Das mag stimmen oder eine faule Ausrede sein &#8211; wer will das beurteilen?  Für PI steht hingegen fest: Der Täter ist Türke, Moslem &#8211; der kann also nur lügen, was per se eine harte Strafe rechtfertigt.<br />
Serkan K. stellte sich einige Tage nach dem Vorfall aufgrund des Fahndungsdrucks selbst der Polizei.</p>
<p>Gestern nun wurde Serkan K. von einem Frankfurter Gericht wegen Fahrerflucht zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt, seinen Führerschein muss er für 11/2 Jahre abgeben. Angesichts der tragischen Verlustes eines Menschenlebens, den dieser Unfall nach sich zog, zudem das Leben eines Kindes, mag diese Strafe zunächst gering erscheinen.<br />
Und so empört man sich auch bei PI: </p>
<blockquote><p>Man fasst es nicht: Der Mann, der während seiner Bewährungszeit einen 14-jährigen, skateboardfahrenden Jungen (Foto) totgefahren und sterbend liegen gelassen hat (PI berichtete mehrfach), ist von einem Frankfurter Richter mit einem Jahr Haft auf Bewährung “bestraft” worden. Außer wegen Unfallflucht, etwa wegen fahrlässiger Tötung, wurde er erst gar nicht angeklagt.</p></blockquote>
<p>Abgesehen davon, dass man sicher sein darf, dass PI nicht mal ansatzweise solch einen Zirkus um das Thema veranstalten würde, handelte es sich beim &#8220;Todesfahrer&#8221; nicht um einen Türken, sondern einen Deutschen, werden hier wie immer die Fakten außer Acht gelassen und stattdessen mittels aufgesetzter Emotionalismen Hysterie erzeugt.<br />
Wegen Fahrlässiger Tötung kann nur angeklagt werden, wer durch EIGENE GROBE <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrl%C3%A4ssigkeit">FAHRLÄSSIGKEIT </a>den Tod eines Menschen verschuldet hat. Eine solche Fahrlässigkeit (etwa zu schnelles Fahren, Drogen- oder Alkohol am Steuer usw.) konnte man Serkan K. ja gerade nicht nachweisen &#8211; er hat das Kind nicht aufgrund eigenen Fehlverhaltens übersehen, oder durch waghalsige Fahrmanöver in Gefahr gebracht, sondern es rollte ihm unvermittelt, vermutlich durch eigene Unbedachtheit, vors Auto. Zum Unfallzeitpunkt war es zudem dunkel (abends gegen halb neun).<br />
Das einzige, was man K. also vorwerfen konnte, war die Unfallflucht. Da diese jedoch nicht ursächlich für den Tod des Kindes war &#8211; es war sofort nach dem Unfall anderweitig Hilfe vor Ort &#8211; kann man K. entsprechend auch kein Tötungsdelikt ankreiden.</p>
<p>Diese Hintergründe hätten PI eigentlich sonnenklar sein müssen, berief man sich doch großspurig u. a. auf die Frankfurter Neue Presse. Und dort stand in dem eigens von PI verlinkten Artikel zur Thematik Folgendes:</p>
<blockquote><p>Gleichwohl sei es in dem Prozess nicht um fahrlässige Tötung oder unterlassene Hilfeleistung gegangen, sondern nur um die Unfallflucht. Den schwerer wiegenden Vorwurf hatte die Staatsanwaltschaft nicht erhoben. Nach einem verkehrstechnischen Gutachten war der Zusammenstoß des Autos mit dem plötzlich über die Straße rollenden Skater unvermeidbar gewesen. Den Fahrer treffe also keine Schuld am Tod des Jungen, erklärte die Anklagebehörde. Ursprünglich gingen die Ermittlungen außerdem in Richtung unterlassene Hilfeleistung. Auch dies wurde aber nicht angeklagt &#8211; direkt nach dem Zusammenstoß sei Hilfe am Unfallort gewesen, erklärte Behördensprecherin Doris Möller-Scheu. [...] Der Angeklagte habe zum Unfallzeitpunkt zwar bereits wegen einer Verurteilung wegen Raubes unter Bewährung gestanden. Das habe sich aber nicht nachteilig ausgewirkt, «weil diese Tat nicht wesensverwandt mit der Unfallflucht war». [...] Der Verteidiger des Metallkonstrukteurs hatte auf eine Bewährungsstrafe von unter einem Jahr plädiert. Sein Geständnis sowie die Tatsache, dass er sich sechs Tage nach dem Unfall freiwillig der Polizei gestellt hatte, flossen strafmildernd ins Urteil ein, hieß es.</p></blockquote>
<p>Das war den Schmierfinken von PI aber den eigenen Zielen nicht förderlich genug. Deshalb zitierte man stattdessen großzügig aus einem &#8211; na sagen wir mal klar tendenziöseren &#8211; <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/im-zweifel-fuer-den-angeklagten/-/1472798/4615686/-/index.html">Artikel</a> in der Frankfurter Rundschau. Darin heißt es:</p>
<blockquote><p>Ein Gutachter kommt zu dem Ergebnis, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass Serkan K. den Unfall gar nicht hätte verhindern können. Zu schnell ist er wohl nicht gefahren. Ob er am Steuer telefoniert oder unter Drogeneinfluss stand, ist nicht ermittelbar. Er stellte sich erst Tage nach der Tat. </p></blockquote>
<p>Das klingt schon anders, und lässt sich gewiss besser propagandistisch verwerten, wenn man dem K. unbedingt Böswilligkeit und Blutrünstigkeit unterstellen und damit einen vermeintlichen Skandal pro-moslemischer Justiz heraufbeschwören will.</p>
<p>Noch weiter ging seinerzeit die erst heute seitens PI aufgrund ihres selbstlosen Einsatzes für die Meinungsfreiheit gerühmte BILD-Zeitung, die aus Serkan K. kurzerhand einen <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2009/12/13/14-jaehriger-skateboarder/in-roedelheim-totgefahren.html">&#8220;miesen Totraser&#8221;</a> machte:</p>
<blockquote><p>Sieh genau hin, Du mieser Totraser! Diesen fröhlichen Jungen hast Du auf der Rödelheimer Landstraße überfahren. &#8230; Plötzlich passiert‘s! Obwohl an dieser Stelle gerade mal Tempo 30 erlaubt ist, rauscht ein Auto vermutlich mit höherer Geschwindigkeit heran.</p></blockquote>
<p>Typische BILD-Methoden eben: nichts als populistisches Aufgebausche vermeintlicher Fakten, die sich später als die schiere Schaumschlägerei entpuppen.</p>
<p>Fragwürdig ist auch der immer wieder beschworene Verweis auf die Vorstrafe des Unglücksfahrers. So zitiert PI die Frankfurter Rundschau:</p>
<blockquote><p>Warum war der wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren verurteilte Serkan K. am Tattag überhaupt auf freiem Fuß? </p></blockquote>
<p>Inwieweit kann denn jemand, dem abends im Dunklen ein Jugendlicher mit Skateboard vors Auto rollt, gegen Bewährungsauflagen verstoßen? Dass Serkan K. direkt nach dem Erkennen der Situation selbst unter Schock gestanden haben könnte, ist nicht unwahrscheinlich. Vielleicht fuhr er deshalb einfach davon. Fakt ist jedenfalls eines: Ich kann einen Menschen in einem Rechtsstaat nicht für etwas verurteilen, das er nicht begangen hat oder das ich ihm nicht einwandfrei nachweisen kann. So einfach ist das. Ich kann die empörten Reaktionen vonseiten der Familie, der Freunde und der Bekannten des Opfers verstehen &#8211; sie haben einen geliebten Menschen verloren -, nicht aber, wie PI diesen Fall benutzt, um ihn für seine islamophobe Propaganda zu instrumentalisieren.</p>
<p>Und so folgt wie selbstverständlich abschließend der Angriff auf Staat und Justiz:</p>
<blockquote><p>Das Ganze nennt sich “Gericht” und Urteile werden “im Namen des Volkes” gesprochen.
</p></blockquote>
<p>Das Deutsche Volk hat sich eine Verfassung gegeben, in der die Judikative eindeutig durch das Strafgesetzbuch institutionell geregelt ist. Und nur nach diesem Strafgesetzbuch wurde im Prozesse gegen Serkan K. verfahren. Dieses Strafgesetzbuch beinhaltet KEINE Sonderstrafen und -maßnahmen bei ausländischen Tätern, und es hält keine Möglichkeit parat, einen Menschen wegen fahrlässiger Tötung zu verurteilen, wenn er sich nachweislich keines fahrlässigen Verhaltens schuldig gemacht hat, das unmittelbar zum Tode eines Menschen führte.</p>
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		<title>Standardisierte Inkorrektness &#8211; Heute: Der hat gesessen.</title>
		<link>http://djane.momocat.de/2010-07-24-standardisierte-inkorrektness-heute-der-hat-gesessen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 16:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[PI wie Politisierte Islamophobie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich hatte ja damit gerechnet, dass meine kleine Kolumne früher oder später entdeckt würde. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, das ist die gefühlte Gefahr und das Ausmaß der Verägerung, die &#8220;Standardisierte Inkorrektness&#8221;  bei vielen der Kommentatoren dort ausgelöst hat. Anscheinend begreift man dort selbst die sachlichste Kritik (und ich habe mir doch wirklich  Mühe gegeben, die Methoden von PI &#038; Konsorten ausschließlich anhand tatsächlich nachvollziehbarer, sachlicher Beweisführung zu entlarven) als Majestätsbeleidigung und Angriff auf die gesamte Bewegung.<br />
Wie sehr die gackernden Islamophoben tatsächlich aufgescheucht wurden, zeigen sowohl die Kommentare in meinem eigenen Blog, etwa die von JSF, Tassilo oder vielen, die es aufgrund gefakter email-Adressen oder zu offensichtlich anfeindender Wortwahl gar nicht erst zur Veröffentlichung schafften, aber auch jene bei PI selbst. </p>
<p>So wird etwa Tassilochen nicht müde, den Entenhaufen auf PI unermüdlich auf mein Blog<a href="http://www.pi-news.net/2010/07/kinogeld/"> hinzuweisen</a> und seinen pathologischen Verfolgungswahn auszuleben, indem er mich mit irgendwelchen ominösen Pseudonymen in Verbindung bringt &#8211; vermutlich Leute, die ihn aufgrund ihrer stringenten Argumentation schon früher mal zur Weisglut brachten:</p>
<blockquote><p>Tassilofrankfurt   (23. Jul 2010 09:46)<br />
Wenn ihr ein “dümmlich faschistoides entenvieh mit holzkopf” sehen wollt…<br />
Schaut euch bitte die Reakion von Jane alias Margot H. usw. (Blog Art und Wiese) auf Kommentare von Pi Lesern an.</p>
<p>http://djane.momocat.de/</p>
<p>Geht auf deren Startseite runter zu den Kommentaren.<br />
Kommentare im Pi Artikel unter<br />
Shopping Paradies, armes ausgehungertes Gaza<br />
20 juli 2010</p></blockquote>
<p>So steht es in beinahe jedem PI-Forum geschrieben.<br />
 <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />   <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />   <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Jaja, so ist&#8217;s recht, meine lieben PI-ler, kommt nur alle schön auf meine Seite und lest! Lest, bis ihr so etwas wie Vernunft entwickelt. Put, put, put&#8230;<br />
Tatsächlich habe ich seit Tagen Besucherquoten, die alles sprengen, was hier jemals stattgefunden hat &#8211; zwischen 1000 und 1600 Besucher finden momentan am Tag den Weg hierher. So muss das.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja damit gerechnet, dass meine kleine Kolumne früher oder später entdeckt würde. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, das ist die gefühlte Gefahr und das Ausmaß der Verägerung, die &#8220;Standardisierte Inkorrektness&#8221;  bei vielen der Kommentatoren dort ausgelöst hat. Anscheinend begreift man dort selbst die sachlichste Kritik (und ich habe mir doch wirklich  Mühe gegeben, die Methoden von PI &#038; Konsorten ausschließlich anhand tatsächlich nachvollziehbarer, sachlicher Beweisführung zu entlarven) als Majestätsbeleidigung und Angriff auf die gesamte Bewegung.<br />
Wie sehr die gackernden Islamophoben tatsächlich aufgescheucht wurden, zeigen sowohl die Kommentare in meinem eigenen Blog, etwa die von JSF, Tassilo oder vielen, die es aufgrund gefakter email-Adressen oder zu offensichtlich anfeindender Wortwahl gar nicht erst zur Veröffentlichung schafften, aber auch jene bei PI selbst. </p>
<p>So wird etwa Tassilochen nicht müde, den Entenhaufen auf PI unermüdlich auf mein Blog<a href="http://www.pi-news.net/2010/07/kinogeld/"> hinzuweisen</a> und seinen pathologischen Verfolgungswahn auszuleben, indem er mich mit irgendwelchen ominösen Pseudonymen in Verbindung bringt &#8211; vermutlich Leute, die ihn aufgrund ihrer stringenten Argumentation schon früher mal zur Weisglut brachten:</p>
<blockquote><p>Tassilofrankfurt   (23. Jul 2010 09:46)<br />
Wenn ihr ein “dümmlich faschistoides entenvieh mit holzkopf” sehen wollt…<br />
Schaut euch bitte die Reakion von Jane alias Margot H. usw. (Blog Art und Wiese) auf Kommentare von Pi Lesern an.</p>
<p>http://djane.momocat.de/</p>
<p>Geht auf deren Startseite runter zu den Kommentaren.<br />
Kommentare im Pi Artikel unter<br />
Shopping Paradies, armes ausgehungertes Gaza<br />
20 juli 2010</p></blockquote>
<p>So steht es in beinahe jedem PI-Forum geschrieben.<br />
 <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />   <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />   <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Jaja, so ist&#8217;s recht, meine lieben PI-ler, kommt nur alle schön auf meine Seite und lest! Lest, bis ihr so etwas wie Vernunft entwickelt. Put, put, put&#8230;<br />
Tatsächlich habe ich seit Tagen Besucherquoten, die alles sprengen, was hier jemals stattgefunden hat &#8211; zwischen 1000 und 1600 Besucher finden momentan am Tag den Weg hierher. So muss das.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Update: Gewissenlose Abzocke der Stromanbieter &#8211; wem kann man eigentlich noch trauen?</title>
		<link>http://djane.momocat.de/2010-05-25-gewissenlose-abzocke-der-stromanbieter-wem-kann-man-eigentlich-noch-trauen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 10:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der globalisierte, freie Markt hat zusehends ein Klima des Gewinnstrebens und des Überlebenskampfes zwischen den einzelnen Marktteilnehmern geschaffen, das den Grundsatz des &#8220;Ehrbaren Kaufmannes&#8221; in die Bedeutungslosigkeit verdrängt hat. </p>
<p>Nach der Zwangsübernahme der freenet-Telekommunikations-Kunden durch 1&#038;1, von der ich betroffen war und durch die man zum 1&#038;1-Bestandskunden 2. Klasse mutierte, ohne dagegen etwas unternehmen zu können, ist es nun der Stromanbieter TelDaFax, der einem mit inakzeptablem Geschäftsgebaren den letzten Nerv raubt.<br />
Seit 1. Mai letzten Jahres bin ich nun Kunde bei TelDaFax, denn der alljährliche Stromanbieterwechsel ist aufgrund der unerträglichen Preispolitik der meisten Anbieter fast schon zur Routine geworden. Ich wählte seinerzeit den Tarif 1508, mit 7,04 € Grundpreis (richtet sich nach dem Grundpreis des lokalen Grundversorgers &#8211; hier die DREWAG) und 17,71 Cent/Kwh Arbeitspreis. Zudem bot der Tarif ein Jahr lang eine Preisgarantie an, bestand allerdings auch auf einer Mindestlaufzeit von 1 Jahr mit Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Laufzeitende. Bei nicht rechtzeitig erfolgter Kündigung verlängert sich die Laufzeit um ein weiteres Jahr.<br />
Es muss dazugesagt werden, dass ich aufgrund struktureller Gegebenheiten (Durchlauferhitzer für Küche und Bad, EBK mit alten Geräten) außerordentlich hohe Stromkosten habe, bislang zahlte ich immer einen Abschlag von 56 € pro Monat bei etwa 3000 kwh Jahresverbrauch.</p>
<p>Nun erhielt ich pünktlich zum Ende der einjährigen Mindestlaufzeit Ende April ein Schreiben von TelDaFax mit der Aufforderung, den Zählerstand abzulesen und dem Konzern online mitzuteilen, damit die Endabrechnung erstellt werden könne. Und &#8211; welch Freude: Es stellte sich heraus, dass ich aufgrund des Einbaus eines moderneren Durchlauferhitzers sowie eines neuen Einbauherdes gegen Ende des letzten Jahres meinen Stromverbrauch erheblich hatte reduzieren können &#8211; immerhin auf nunmehr moderate 2600 kwh. Es winkt also eine schöne Rückzahlung. Doch die Freude währte nicht lange, denn ein paar Tage später stellte ich fest, dass TelDaFax, statt wie bisher einen Abschlag von 56 Euro, mit einem Mal 63 Euro von meinem Konto abgebucht hatte &#8211; einfach so.</p>
<p>Ein Anruf bei der Service-Hotline brachte es ans Licht: TelDaFax hatte mirnichtsdirnichts nach Ablauf der Preisgarantie die Strompreise erhöht und mich in den teuersten TelDaFax-Tarif eingestuft &#8211; mit saftigen 20,20 Cent pro Kwh, 2,5 Cent mehr als bisher!<br />
Man behauptete, die Kunden Ende Februar über die bevorstehende Strompreiserhöhung schriftlich informiert zu haben &#8211; allein, ein solches Schreiben, welches selbstverständlich unmittelbar Anlass zur Kündigung für mich geboten hätte, hat mich nie erreicht. Folglich sah ich auch keine Veranlassung, meinen Vertrag fristgerecht zu kündigen, was jetzt selbstverständlich nicht mehr möglich ist.<br />
Ich sitze nun also zunächst einmal bis Ende April nächsten Jahres auf einem sauteuren Stromtarif fest, den ich freiwillig niemals akzeptiert hätte. Der Widerspruch ist schon so gut wie geschrieben.</p>
<p>Die Frage, die mich nun umtreibt, ist natürlich: Steckt da System hinter? Werden die Kunden absichtlich von TelDaFax im Dunkeln über bevorstehende Strompreiserhöhungen gehalten, damit nicht vom Kündigungsrecht Gebrauch gemacht wird, um so die lästige Informationspflicht zu umgehen, die der Gesetzgeber vorschreibt?<br />
Und welche Möglichkeiten habe ich nun als Betroffener in diesem Fall? Zum einen stehe ich hier als Stromkunde, der sich um sein Kündigungsrecht geprellt sieht, da er &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; nicht über die bevorstehende Preiserhöhung informiert wurde. Warum macht man so etwas nicht per email, um später einen einwandfreien Nachweis zu haben? </p>
<p>In jedem anderen Fall, in dem ich als Verbraucher in der Informationspflicht stehe (z.B. Kündigungen, Widersprüche usw.), habe ich auch automatisch die Nachweispflicht, sprich, ich muss nachweisen, dass ich den Vermieter, die Versicherung, das Amt oder wen auch immer rechtzeitig und fristgerecht über einen Sachverhalt in Kenntnis gesetzt habe. Deshalb verschicke ich meine Kündigungen oder Widersprüche für gewöhnlich per Einschreiben oder per email. Für meine Begriffe muss TelDaFax nachweisen, dass es ein entsprechendes Schreiben an mich versandt hat. Davon will man dort allerdings nichts wissen.<br />
Und wie bei so vielen Dienstleistungsunternehmen im Call-Center-Zeitalter sind die Strippenzieher im Hintergrund für den gemeinen Verbraucher nicht zu sprechen, muss die Auseinandersetzung über quälend-lange und teure Briefkorrespondenzen sowie eine Service-Hotline ausgetragen werden, bei der der Anruf 20 Cent kostet.</p>
<p>Vielleicht erreicht dieser Artikel ja den einen oder anderen TelDaFax-Kunden, den ich auf diesem Wege bitten möchte, mir Informationen dahingehend zukommen zu lassen, ob er über die letzte Strompreiserhöhung schriftlich informiert wurde, bzw. ob er von einer allgemeinen Strompreiserhöhung bei TelDaFax zum 1.5.2010 weiß.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Ich erhielt mit Datum von heute vom TelDaFax-Kundenservice eine Email. Man habe mein Kündigungsgesuch erhalten und nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachbereich beschlossen, von der zum 01.05.2010 erhobenen Preiserhöhung auf 20,20 Cent/Kwh Abstand zu nehmen. Stattdessen würde mein Arbeitspreis &#8220;weiterhin wie bisher&#8221; 17,91 Cent/kwh betragen, ebenso bliebe der Grundpreis in Höhe von 7,04 Euro pro Monat gleich.<br />
Ganz abgesehen davon, dass mein bisheriger Arbeitspreis bislang 17,71 Cent/Kwh betrug, bin ich einigermaßen positiv überrascht vom Entgegenkommen des Stromanbieters, zumal die Reaktion sehr zeitnah erfolgte und ich meinen alten Strompreis praktisch weiterbehalten darf. Da kann man über den kleinen 0,2-Cent-Lapsus gut und gerne mit einem Schmunzeln hinweggehen. </p>
<p>Tipp also an alle ähnlich Betroffenen: Außerordentlich kündigen und auf einem Nachweis der erfolgreichen *Zustellung* der Preiserhöhungsankündigung innerhalb der Fristen bestehen.</p>
<p>Damit stimmt der Haushalt für den Rest des Jahres nun erstmal wieder, und Jane ist zufrieden.<br />
Man kann nur hoffen, dass der Kundenservice weiter in ähnlicher Qualität gewährleistet bleiben bzw. an entscheidender Stelle ausgebaut wird. Dazu zählt für meine Begriffe, die Stromkunden per email und damit relativ zuverlässig über Strompreiserhöhungen zu informieren.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der globalisierte, freie Markt hat zusehends ein Klima des Gewinnstrebens und des Überlebenskampfes zwischen den einzelnen Marktteilnehmern geschaffen, das den Grundsatz des &#8220;Ehrbaren Kaufmannes&#8221; in die Bedeutungslosigkeit verdrängt hat. </p>
<p>Nach der Zwangsübernahme der freenet-Telekommunikations-Kunden durch 1&#038;1, von der ich betroffen war und durch die man zum 1&#038;1-Bestandskunden 2. Klasse mutierte, ohne dagegen etwas unternehmen zu können, ist es nun der Stromanbieter TelDaFax, der einem mit inakzeptablem Geschäftsgebaren den letzten Nerv raubt.<br />
Seit 1. Mai letzten Jahres bin ich nun Kunde bei TelDaFax, denn der alljährliche Stromanbieterwechsel ist aufgrund der unerträglichen Preispolitik der meisten Anbieter fast schon zur Routine geworden. Ich wählte seinerzeit den Tarif 1508, mit 7,04 € Grundpreis (richtet sich nach dem Grundpreis des lokalen Grundversorgers &#8211; hier die DREWAG) und 17,71 Cent/Kwh Arbeitspreis. Zudem bot der Tarif ein Jahr lang eine Preisgarantie an, bestand allerdings auch auf einer Mindestlaufzeit von 1 Jahr mit Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Laufzeitende. Bei nicht rechtzeitig erfolgter Kündigung verlängert sich die Laufzeit um ein weiteres Jahr.<br />
Es muss dazugesagt werden, dass ich aufgrund struktureller Gegebenheiten (Durchlauferhitzer für Küche und Bad, EBK mit alten Geräten) außerordentlich hohe Stromkosten habe, bislang zahlte ich immer einen Abschlag von 56 € pro Monat bei etwa 3000 kwh Jahresverbrauch.</p>
<p>Nun erhielt ich pünktlich zum Ende der einjährigen Mindestlaufzeit Ende April ein Schreiben von TelDaFax mit der Aufforderung, den Zählerstand abzulesen und dem Konzern online mitzuteilen, damit die Endabrechnung erstellt werden könne. Und &#8211; welch Freude: Es stellte sich heraus, dass ich aufgrund des Einbaus eines moderneren Durchlauferhitzers sowie eines neuen Einbauherdes gegen Ende des letzten Jahres meinen Stromverbrauch erheblich hatte reduzieren können &#8211; immerhin auf nunmehr moderate 2600 kwh. Es winkt also eine schöne Rückzahlung. Doch die Freude währte nicht lange, denn ein paar Tage später stellte ich fest, dass TelDaFax, statt wie bisher einen Abschlag von 56 Euro, mit einem Mal 63 Euro von meinem Konto abgebucht hatte &#8211; einfach so.</p>
<p>Ein Anruf bei der Service-Hotline brachte es ans Licht: TelDaFax hatte mirnichtsdirnichts nach Ablauf der Preisgarantie die Strompreise erhöht und mich in den teuersten TelDaFax-Tarif eingestuft &#8211; mit saftigen 20,20 Cent pro Kwh, 2,5 Cent mehr als bisher!<br />
Man behauptete, die Kunden Ende Februar über die bevorstehende Strompreiserhöhung schriftlich informiert zu haben &#8211; allein, ein solches Schreiben, welches selbstverständlich unmittelbar Anlass zur Kündigung für mich geboten hätte, hat mich nie erreicht. Folglich sah ich auch keine Veranlassung, meinen Vertrag fristgerecht zu kündigen, was jetzt selbstverständlich nicht mehr möglich ist.<br />
Ich sitze nun also zunächst einmal bis Ende April nächsten Jahres auf einem sauteuren Stromtarif fest, den ich freiwillig niemals akzeptiert hätte. Der Widerspruch ist schon so gut wie geschrieben.</p>
<p>Die Frage, die mich nun umtreibt, ist natürlich: Steckt da System hinter? Werden die Kunden absichtlich von TelDaFax im Dunkeln über bevorstehende Strompreiserhöhungen gehalten, damit nicht vom Kündigungsrecht Gebrauch gemacht wird, um so die lästige Informationspflicht zu umgehen, die der Gesetzgeber vorschreibt?<br />
Und welche Möglichkeiten habe ich nun als Betroffener in diesem Fall? Zum einen stehe ich hier als Stromkunde, der sich um sein Kündigungsrecht geprellt sieht, da er &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; nicht über die bevorstehende Preiserhöhung informiert wurde. Warum macht man so etwas nicht per email, um später einen einwandfreien Nachweis zu haben? </p>
<p>In jedem anderen Fall, in dem ich als Verbraucher in der Informationspflicht stehe (z.B. Kündigungen, Widersprüche usw.), habe ich auch automatisch die Nachweispflicht, sprich, ich muss nachweisen, dass ich den Vermieter, die Versicherung, das Amt oder wen auch immer rechtzeitig und fristgerecht über einen Sachverhalt in Kenntnis gesetzt habe. Deshalb verschicke ich meine Kündigungen oder Widersprüche für gewöhnlich per Einschreiben oder per email. Für meine Begriffe muss TelDaFax nachweisen, dass es ein entsprechendes Schreiben an mich versandt hat. Davon will man dort allerdings nichts wissen.<br />
Und wie bei so vielen Dienstleistungsunternehmen im Call-Center-Zeitalter sind die Strippenzieher im Hintergrund für den gemeinen Verbraucher nicht zu sprechen, muss die Auseinandersetzung über quälend-lange und teure Briefkorrespondenzen sowie eine Service-Hotline ausgetragen werden, bei der der Anruf 20 Cent kostet.</p>
<p>Vielleicht erreicht dieser Artikel ja den einen oder anderen TelDaFax-Kunden, den ich auf diesem Wege bitten möchte, mir Informationen dahingehend zukommen zu lassen, ob er über die letzte Strompreiserhöhung schriftlich informiert wurde, bzw. ob er von einer allgemeinen Strompreiserhöhung bei TelDaFax zum 1.5.2010 weiß.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Ich erhielt mit Datum von heute vom TelDaFax-Kundenservice eine Email. Man habe mein Kündigungsgesuch erhalten und nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachbereich beschlossen, von der zum 01.05.2010 erhobenen Preiserhöhung auf 20,20 Cent/Kwh Abstand zu nehmen. Stattdessen würde mein Arbeitspreis &#8220;weiterhin wie bisher&#8221; 17,91 Cent/kwh betragen, ebenso bliebe der Grundpreis in Höhe von 7,04 Euro pro Monat gleich.<br />
Ganz abgesehen davon, dass mein bisheriger Arbeitspreis bislang 17,71 Cent/Kwh betrug, bin ich einigermaßen positiv überrascht vom Entgegenkommen des Stromanbieters, zumal die Reaktion sehr zeitnah erfolgte und ich meinen alten Strompreis praktisch weiterbehalten darf. Da kann man über den kleinen 0,2-Cent-Lapsus gut und gerne mit einem Schmunzeln hinweggehen. </p>
<p>Tipp also an alle ähnlich Betroffenen: Außerordentlich kündigen und auf einem Nachweis der erfolgreichen *Zustellung* der Preiserhöhungsankündigung innerhalb der Fristen bestehen.</p>
<p>Damit stimmt der Haushalt für den Rest des Jahres nun erstmal wieder, und Jane ist zufrieden.<br />
Man kann nur hoffen, dass der Kundenservice weiter in ähnlicher Qualität gewährleistet bleiben bzw. an entscheidender Stelle ausgebaut wird. Dazu zählt für meine Begriffe, die Stromkunden per email und damit relativ zuverlässig über Strompreiserhöhungen zu informieren.</p>
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		</item>
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		<title>Allgemeiner Hinweis.</title>
		<link>http://djane.momocat.de/2010-05-21-allgemeiner-hinweis/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 10:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich möchte alle neuen Besucher, die gerne zu einem Blogeintrag ein Kommentar abgeben möchten, bitten, zunächst die <a href="http://djane.momocat.de/impressum/">Nutzungsbedingungen</a> dieses Blogs zu lesen, um Missverständnisse und unschöne Vorkommnisse für alle Beteiligten zu vermeiden. Danke und viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte alle neuen Besucher, die gerne zu einem Blogeintrag ein Kommentar abgeben möchten, bitten, zunächst die <a href="http://djane.momocat.de/impressum/">Nutzungsbedingungen</a> dieses Blogs zu lesen, um Missverständnisse und unschöne Vorkommnisse für alle Beteiligten zu vermeiden. Danke und viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.</p>
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		</item>
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		<title>Persischer Abend mit antikem Charme.</title>
		<link>http://djane.momocat.de/2010-04-26-persischer-abend/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 10:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/0121.jpg"><div class="display_exif_img_outer aligncenter" style="width: auto; position: relative; " ><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/0121.jpg" alt="" title="012" width="600" height="800" class="aligncenter size-full wp-image-1470" onclick="click_to_display_exif( this ); void(0);" style="cursor: pointer;" style="width:600px;" /><div id="wp-image-1470" class="display_exif_outer " style="width:600px; float: left; display: none; font-size: 10px; margin-bottom: 1.0em; color: #EEE; background-image: url('http://djane.momocat.de/wp-content/plugins/display-exif/display_exif.png'); position: absolute; top:0; left:0; overflow: hidden; text-align:left; line-height: 1.2em;" ><div class="display_exif_first" style="float: left; width: 100%; margin-left: 1.0em; height: 1.0em; " ></div><br /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Manufacturer</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >CASIO COMPUTER CO.,LTD.</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Model Name</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >EX-Z77     </div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Exposure Program</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >Normal Program</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Exposure Time</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >1/60</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >F Number</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >3.1</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >ISO</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >200</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Focal Length</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >6.3mm</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Metering Mode</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >Pattern</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Title</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >012</div><br clear="all" /><div class="display_exif_last" style="float: left; width: 100%; margin-right: 1.0em; height: 1.0em; font-size: 9px; color: #888; text-align: right;" ><!--Display Exif WP Plugin by V.J.Catkick@--></div></div></div></a></p>
<p>Ein Bekannter lud neulich zum ausgelassenen Abend zu sich nach Hause. Gezaubert hatten er und die Mitstreiterinnen eine Mischung aus allerlei persisch-orientalisch anmutenden Köstlichkeiten wie Falafel, Kichererbsen-Püree mit schwarzen Oliven und viel Knoblauch, frischem Fladenbrot aus der Fladenbrotbäckerei und einem Yoghurt-Dip mit Dill und Kreuzkümmel. Die Mädels hatten dazu einen Paprika-Birnen-Salat kredenzt, der herrlich mild und fruchtig schmeckte. Lieber ****, ich hoffe immer noch auf die Rezepte  <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':razz:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Was mich aber eigentlich dazu bewogen hat, dieses zugegebenermaßen laienhafte Foto zu veröffentlichen, das ist der herrliche, uralte Massivholztisch an dem alle Anwesenden auf einer Länge von ca. 3 Metern locker Platz fanden. Ich bin ja ein echter Fan dieser alten Möbelstücke, aber ein derartiges Prachtstück sieht man wahrlich  nicht so häufig, zumal in diesen schon fast herrschaftlichen Ausmaßen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/0121.jpg"><div class="display_exif_img_outer aligncenter" style="width: auto; position: relative; " ><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/0121.jpg" alt="" title="012" width="600" height="800" class="aligncenter size-full wp-image-1470" onclick="click_to_display_exif( this ); void(0);" style="cursor: pointer;" style="width:600px;" /><div id="wp-image-1470" class="display_exif_outer " style="width:600px; float: left; display: none; font-size: 10px; margin-bottom: 1.0em; color: #EEE; background-image: url('http://djane.momocat.de/wp-content/plugins/display-exif/display_exif.png'); position: absolute; top:0; left:0; overflow: hidden; text-align:left; line-height: 1.2em;" ><div class="display_exif_first" style="float: left; width: 100%; margin-left: 1.0em; height: 1.0em; " ></div><br /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Manufacturer</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >CASIO COMPUTER CO.,LTD.</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Model Name</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >EX-Z77     </div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Exposure Program</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >Normal Program</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Exposure Time</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >1/60</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >F Number</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >3.1</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >ISO</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >200</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Focal Length</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >6.3mm</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Metering Mode</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >Pattern</div><br clear="all" /><div class="display_exif_title" style="float: left; width: 100px; margin-left: 1.0em; height: 1.2em;" >Title</div><div class="display_exif_value" style="float: left; height: 1.2em;" >012</div><br clear="all" /><div class="display_exif_last" style="float: left; width: 100%; margin-right: 1.0em; height: 1.0em; font-size: 9px; color: #888; text-align: right;" ><!--Display Exif WP Plugin by V.J.Catkick@--></div></div></div></a></p>
<p>Ein Bekannter lud neulich zum ausgelassenen Abend zu sich nach Hause. Gezaubert hatten er und die Mitstreiterinnen eine Mischung aus allerlei persisch-orientalisch anmutenden Köstlichkeiten wie Falafel, Kichererbsen-Püree mit schwarzen Oliven und viel Knoblauch, frischem Fladenbrot aus der Fladenbrotbäckerei und einem Yoghurt-Dip mit Dill und Kreuzkümmel. Die Mädels hatten dazu einen Paprika-Birnen-Salat kredenzt, der herrlich mild und fruchtig schmeckte. Lieber ****, ich hoffe immer noch auf die Rezepte  <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':razz:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Was mich aber eigentlich dazu bewogen hat, dieses zugegebenermaßen laienhafte Foto zu veröffentlichen, das ist der herrliche, uralte Massivholztisch an dem alle Anwesenden auf einer Länge von ca. 3 Metern locker Platz fanden. Ich bin ja ein echter Fan dieser alten Möbelstücke, aber ein derartiges Prachtstück sieht man wahrlich  nicht so häufig, zumal in diesen schon fast herrschaftlichen Ausmaßen.</p>
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		<title>Was tut man nicht alles&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8230; um über Umwege doch ans Ziel zu gelangen. Neben dem alltäglichen Polit-Stoff pauken wir nun auch das &#8220;ABC des Journalismus&#8221;.</p>
<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00032.jpg"><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00032-300x225.jpg" alt="" title="DSC00032" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1406" /></a></p>
<p>Dieser gut 700 Seiten starke  und mittlerweile in der 11. Auflage erscheinende Wälzer der promovierten Kommunikationswissenschaftlerin und Journalistin Claudia Mast verspricht, &#8220;alles&#8221; zu enthalten, &#8220;was ein Journalist für seinen Beruf wissen muss&#8221;. Hm, er müsste demzufolge ja ein klassisches Journalismus-Studium beinahe an die Wand spielen &#8211; das halte ich dann doch für etwas hoch gegriffen.</p>
<p>Zumindest den theoretischen Teil der Grundausbildung wie Medienrecht, -geschichte, -theorie sowie praktische Instrumente wie Interview, Recherche und Reportage dürften nach erster Sichtung ausreichend abgedeckt sein, um sich ein solides Grundwissen zu erarbeiten.<br />
Schauen wir, ob das reicht, wenn man einen Chefredakteur überzeugen soll, einem eine Chance zu geben, obgleich man über null redaktionelle und so gut wie null praktische journalistische Erfahrung verfügt.<br />
Ermutigend, zu wissen, dass mehr als 2/3 aller Karrieren im publizisitischen Bereich nicht mehr über ein klassisches Journalismus-Studium beginnen, sondern über Abschlüsse in Geistes- und Sozialwissenschaften, Praktika und Volontariate, fast 20% aller Journalisten in Deutschland haben überhaupt keinen akademischen Abschluss.</p>
<p>Ganz nebenbei ist es mir auch bei diesem Buch wieder passiert, dieses gespannte Kribbeln, mit dem man auf die nächste Seite blättert, die Leichtigkeit, mit der man sich &#8211; trotz der zunächst entmutigenden Fülle des Umfangs &#8211; auf den Inhalt konzentrieren kann. So ging es mir schon bei der mehr als 1100 Seiten starken Hindenburg-Biografie und ähnlichen politisch-historischen Werken, während mir etwa bei vielen trivialliterarischen Werken oft schon der Anblick starker Umfänge die Leselust einschlafen lässt.<br />
Für mich immer kleine Randnotizen, die mir versichern, dass ich mich auf &#8220;gutem Terrain&#8221; befinde.</p>
<p>Wusstet ihr, dass in der Evolution der Medien, heruntergebrochen auf einen 24-Stunden-Tag, von der Entwicklung der Sprache über die Erfindung des Buchdrucks bis zu den modernsten Kommunikationswegen heute, die meisten Entwicklungsschritte in den letzten 7 Minuten des &#8220;Medien-Tages&#8221; stattfanden?</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; um über Umwege doch ans Ziel zu gelangen. Neben dem alltäglichen Polit-Stoff pauken wir nun auch das &#8220;ABC des Journalismus&#8221;.</p>
<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00032.jpg"><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00032-300x225.jpg" alt="" title="DSC00032" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1406" /></a></p>
<p>Dieser gut 700 Seiten starke  und mittlerweile in der 11. Auflage erscheinende Wälzer der promovierten Kommunikationswissenschaftlerin und Journalistin Claudia Mast verspricht, &#8220;alles&#8221; zu enthalten, &#8220;was ein Journalist für seinen Beruf wissen muss&#8221;. Hm, er müsste demzufolge ja ein klassisches Journalismus-Studium beinahe an die Wand spielen &#8211; das halte ich dann doch für etwas hoch gegriffen.</p>
<p>Zumindest den theoretischen Teil der Grundausbildung wie Medienrecht, -geschichte, -theorie sowie praktische Instrumente wie Interview, Recherche und Reportage dürften nach erster Sichtung ausreichend abgedeckt sein, um sich ein solides Grundwissen zu erarbeiten.<br />
Schauen wir, ob das reicht, wenn man einen Chefredakteur überzeugen soll, einem eine Chance zu geben, obgleich man über null redaktionelle und so gut wie null praktische journalistische Erfahrung verfügt.<br />
Ermutigend, zu wissen, dass mehr als 2/3 aller Karrieren im publizisitischen Bereich nicht mehr über ein klassisches Journalismus-Studium beginnen, sondern über Abschlüsse in Geistes- und Sozialwissenschaften, Praktika und Volontariate, fast 20% aller Journalisten in Deutschland haben überhaupt keinen akademischen Abschluss.</p>
<p>Ganz nebenbei ist es mir auch bei diesem Buch wieder passiert, dieses gespannte Kribbeln, mit dem man auf die nächste Seite blättert, die Leichtigkeit, mit der man sich &#8211; trotz der zunächst entmutigenden Fülle des Umfangs &#8211; auf den Inhalt konzentrieren kann. So ging es mir schon bei der mehr als 1100 Seiten starken Hindenburg-Biografie und ähnlichen politisch-historischen Werken, während mir etwa bei vielen trivialliterarischen Werken oft schon der Anblick starker Umfänge die Leselust einschlafen lässt.<br />
Für mich immer kleine Randnotizen, die mir versichern, dass ich mich auf &#8220;gutem Terrain&#8221; befinde.</p>
<p>Wusstet ihr, dass in der Evolution der Medien, heruntergebrochen auf einen 24-Stunden-Tag, von der Entwicklung der Sprache über die Erfindung des Buchdrucks bis zu den modernsten Kommunikationswegen heute, die meisten Entwicklungsschritte in den letzten 7 Minuten des &#8220;Medien-Tages&#8221; stattfanden?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachmittagsärgernisse.</title>
		<link>http://djane.momocat.de/2010-04-06-nachmittagsargernisse/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 15:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>So manche Erlebnisse geben einem wirklich zu denken. Und so wird aus einem klassischen Kategorie-Allgemein-Artikel einer für die Kategorie Politik und Gesellschaft.<br />
Von einer Radtour zurückkehrend, bog ich vorhin von der Bautzner Straße rechts in die Pulsnitzer ein. Noch damit beschäftigt, wieder in Tritt zu kommen, werde ich schon zu einer Vollbremsung gezwungen. Mit Ach und Krach komme ich links neben einem Dreirad zum Stehen, das keine 3 Meter vor mir vom Fußweg aus die Fahrbahn entert. Auf dem Dreirad ein kleines Mädchen, vielleicht 2 Jahre alt.<br />
Noch mal gutgegangen, möchte man denken, und gut ist&#8217;s, Kinder halt. Doch die Kleine war nicht allein unterwegs. Sie fuhr nicht etwa selbst in kleinkindlichem Leichtsinn ohne zu schauen vom Weg auf die Straße, sondern sie wurde von ihrer Mutter mithilfe einer Schiebevorrichtung auf die Straße geschoben &#8211; ohne zu schauen, in ein angeregtes Gespräch mit einer Freundin vertieft, die &#8211; mit Kind an der Hand &#8211; neben ihr lief und ebenfalls nicht dergleichen tat. Wäre ich ein Auto gewesen, das Kind hätte wohl mitsamt dem Dreirad unterm Kühler gelegen, denn nur mein elegantes seitliches Ausweichmanöver hat hier Schlimmeres verhindert.</p>
<p>Im Schrecken des plötzlich zwischen den parkenden Autos auftauchenden Dreirades mit Kind drauf entwich mir instinktiv ein alarmiertes &#8220;Aufpassen, Mensch!&#8221; an die Adresse der achtlosen Mutter und ihrer Begleiterin, die nicht mal im Traum in Erwägung zogen, nach links und rechts zu schauen, bevor sie &#8211; das eigene Kind voranschiebend (!) &#8211; die Straße betraten.</p>
<p><strong>Kommentar der Mutter</strong>: &#8220;Neee, Kann&#8217;sch ni, du Trulla!&#8221;, brüllt sie hinter mir her und lacht sich mit der Freundin darüber kaputt.</p>
<p><strong>Ich (anhaltend):</strong> &#8220;So? Dann ist das Kind halt das nächste Mal unter den Rädern, ja?&#8221;</p>
<p>Rumgeaffe und Gelächter. Ich wende mich angewidert zum Weiterfahren. Noch irgendwas hinter mir herkeifend, ziehen die beiden von dannen.<br />
Was ist das bitte für eine Mutter, die ihr eigenes Kind derart leichtsinnig einer solchen Gefahr aussetzt? Dazu die mangelnde Einsicht, der unflätige Umgangston. Mir fällt dazu nur ein: unreif, verantwortungslos.</p>
<p>Ohne es zu wollen, drängt sich mir der Gedanke auf, dass diese junge Mutti &#8211; bestimmt noch keine 20, feuerrote Haare, überschminkt, viel zu enge türkise Röhrenjeans, die in der vollschlanken Mitte Wölbungen erzeugt, Discounter-Chucks &#8211; sämtliche Klischees einer sozial und mental immer <a href="http://djane.momocat.de/2009-10-04-wutende-jugend-erste-zersetzungserscheinungen-einer-in-vielerlei-hinsicht-verarmenden-gesellschaft/">unreiferen, zur Selbstkritik zusehends unfähigen Jugend</a> bedient, deren Hauptaugenmerk auf den neuesten Trends und dem eigenen Vergnügen liegt.<br />
Das Problem ist gar nicht mal das Alter. Vor 30 Jahren war es Gang und Gäbe, dass Frauen spätestens mit Anfang 20 zum ersten Mal Mutterfreuden erlebten. Aber vor 30 Jahren wussten die meisten jungen Frauen, wo es langgeht in der Gesellschaft, sie wussten zumindest in einem Umfange, der zum problemlosen Klarkommen im Alltag berechtigte, was richtig und was falsch ist, was höflich ist und was unhöflich. Und am Wichtigsten: Sie erzogen ihre Kinder in diesem Sinne. Sie konnten das auch, denn sie hatten zumindest mehrheitlich die Zeit und die Nerven dazu &#8211; und überdies eben jene &#8220;social skills&#8221; und entsprechende Erziehung von ihren Eltern mitbekommen, die sie zu einigermaßen verantwortungsbewussten Menschen heranreifen hatten lassen.</p>
<p>Das ist heute alles Geschichte. Kinder sind heute schon viel zu früh gezwungen, sich ihren eigenen Reim auf das Leben und die Gesellschaft zu machen, ohne wirklich an die Hand genommen und behütet zu werden, wobei Ausnahmen sicherlich existieren, aber letztendlich nur die unschöne Regel bestätigen. Das Resultat sind immer öfter junge Erwachsene, die nicht gelernt haben, sich verantwortungsvoll und umsichtig in ihrer Umwelt zu bewegen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So manche Erlebnisse geben einem wirklich zu denken. Und so wird aus einem klassischen Kategorie-Allgemein-Artikel einer für die Kategorie Politik und Gesellschaft.<br />
Von einer Radtour zurückkehrend, bog ich vorhin von der Bautzner Straße rechts in die Pulsnitzer ein. Noch damit beschäftigt, wieder in Tritt zu kommen, werde ich schon zu einer Vollbremsung gezwungen. Mit Ach und Krach komme ich links neben einem Dreirad zum Stehen, das keine 3 Meter vor mir vom Fußweg aus die Fahrbahn entert. Auf dem Dreirad ein kleines Mädchen, vielleicht 2 Jahre alt.<br />
Noch mal gutgegangen, möchte man denken, und gut ist&#8217;s, Kinder halt. Doch die Kleine war nicht allein unterwegs. Sie fuhr nicht etwa selbst in kleinkindlichem Leichtsinn ohne zu schauen vom Weg auf die Straße, sondern sie wurde von ihrer Mutter mithilfe einer Schiebevorrichtung auf die Straße geschoben &#8211; ohne zu schauen, in ein angeregtes Gespräch mit einer Freundin vertieft, die &#8211; mit Kind an der Hand &#8211; neben ihr lief und ebenfalls nicht dergleichen tat. Wäre ich ein Auto gewesen, das Kind hätte wohl mitsamt dem Dreirad unterm Kühler gelegen, denn nur mein elegantes seitliches Ausweichmanöver hat hier Schlimmeres verhindert.</p>
<p>Im Schrecken des plötzlich zwischen den parkenden Autos auftauchenden Dreirades mit Kind drauf entwich mir instinktiv ein alarmiertes &#8220;Aufpassen, Mensch!&#8221; an die Adresse der achtlosen Mutter und ihrer Begleiterin, die nicht mal im Traum in Erwägung zogen, nach links und rechts zu schauen, bevor sie &#8211; das eigene Kind voranschiebend (!) &#8211; die Straße betraten.</p>
<p><strong>Kommentar der Mutter</strong>: &#8220;Neee, Kann&#8217;sch ni, du Trulla!&#8221;, brüllt sie hinter mir her und lacht sich mit der Freundin darüber kaputt.</p>
<p><strong>Ich (anhaltend):</strong> &#8220;So? Dann ist das Kind halt das nächste Mal unter den Rädern, ja?&#8221;</p>
<p>Rumgeaffe und Gelächter. Ich wende mich angewidert zum Weiterfahren. Noch irgendwas hinter mir herkeifend, ziehen die beiden von dannen.<br />
Was ist das bitte für eine Mutter, die ihr eigenes Kind derart leichtsinnig einer solchen Gefahr aussetzt? Dazu die mangelnde Einsicht, der unflätige Umgangston. Mir fällt dazu nur ein: unreif, verantwortungslos.</p>
<p>Ohne es zu wollen, drängt sich mir der Gedanke auf, dass diese junge Mutti &#8211; bestimmt noch keine 20, feuerrote Haare, überschminkt, viel zu enge türkise Röhrenjeans, die in der vollschlanken Mitte Wölbungen erzeugt, Discounter-Chucks &#8211; sämtliche Klischees einer sozial und mental immer <a href="http://djane.momocat.de/2009-10-04-wutende-jugend-erste-zersetzungserscheinungen-einer-in-vielerlei-hinsicht-verarmenden-gesellschaft/">unreiferen, zur Selbstkritik zusehends unfähigen Jugend</a> bedient, deren Hauptaugenmerk auf den neuesten Trends und dem eigenen Vergnügen liegt.<br />
Das Problem ist gar nicht mal das Alter. Vor 30 Jahren war es Gang und Gäbe, dass Frauen spätestens mit Anfang 20 zum ersten Mal Mutterfreuden erlebten. Aber vor 30 Jahren wussten die meisten jungen Frauen, wo es langgeht in der Gesellschaft, sie wussten zumindest in einem Umfange, der zum problemlosen Klarkommen im Alltag berechtigte, was richtig und was falsch ist, was höflich ist und was unhöflich. Und am Wichtigsten: Sie erzogen ihre Kinder in diesem Sinne. Sie konnten das auch, denn sie hatten zumindest mehrheitlich die Zeit und die Nerven dazu &#8211; und überdies eben jene &#8220;social skills&#8221; und entsprechende Erziehung von ihren Eltern mitbekommen, die sie zu einigermaßen verantwortungsbewussten Menschen heranreifen hatten lassen.</p>
<p>Das ist heute alles Geschichte. Kinder sind heute schon viel zu früh gezwungen, sich ihren eigenen Reim auf das Leben und die Gesellschaft zu machen, ohne wirklich an die Hand genommen und behütet zu werden, wobei Ausnahmen sicherlich existieren, aber letztendlich nur die unschöne Regel bestätigen. Das Resultat sind immer öfter junge Erwachsene, die nicht gelernt haben, sich verantwortungsvoll und umsichtig in ihrer Umwelt zu bewegen.</p>
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		<title>Zart Blühendes und Knospenhaftes.</title>
		<link>http://djane.momocat.de/2010-04-01-zart-bluhendes-und-knospenhaftes/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/0071.jpg"><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/0071-300x225.jpg" alt="Frühling meets Herbst" title="Frühling meets Herbst" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1320" /></a></p>
<p>Frühling trifft Herbst, die Natur macht auch scheinbar Unmögliches möglich. Aufgenommen im Großen Garten.</p>
<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/005.jpg"><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/005-300x225.jpg" alt="Blütenteppich" title="Blütenteppich" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1322" /></a></p>
<p>Blumen, wohin man schaut. Der Große Garten ist Ende März der reinste Blütenteppich.</p>
<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/018.jpg"><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/018-300x225.jpg" alt="Knorrige Weide" title="Knorrige Weide" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1324" /></a></p>
<p>Auch bei Weiden und Pappeln schimmert erstes zartes Grün zwischen knorrigen Ästen. Aufgenommen am Serkowitzer Elbufer, die Elbe im Hintergrund mit noch immer 4 Meter hohem Pegel.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/0071.jpg"><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/0071-300x225.jpg" alt="Frühling meets Herbst" title="Frühling meets Herbst" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1320" /></a></p>
<p>Frühling trifft Herbst, die Natur macht auch scheinbar Unmögliches möglich. Aufgenommen im Großen Garten.</p>
<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/005.jpg"><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/005-300x225.jpg" alt="Blütenteppich" title="Blütenteppich" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1322" /></a></p>
<p>Blumen, wohin man schaut. Der Große Garten ist Ende März der reinste Blütenteppich.</p>
<p><a href="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/018.jpg"><img src="http://djane.momocat.de/wp-content/uploads/2010/04/018-300x225.jpg" alt="Knorrige Weide" title="Knorrige Weide" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1324" /></a></p>
<p>Auch bei Weiden und Pappeln schimmert erstes zartes Grün zwischen knorrigen Ästen. Aufgenommen am Serkowitzer Elbufer, die Elbe im Hintergrund mit noch immer 4 Meter hohem Pegel.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>500. Kommentar im Weidegrund &#8211; eine kleine Bilanz.</title>
		<link>http://djane.momocat.de/2010-03-29-500-kommentar-im-weidegrund-eine-kleine-bilanz/</link>
		<comments>http://djane.momocat.de/2010-03-29-500-kommentar-im-weidegrund-eine-kleine-bilanz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 09:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Art und Wiese]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://djane.momocat.de/?p=1276</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gestern konnte der Weidegrund seinen 500. Kommentar in den 8 Monaten und 7 Tagen seines Bestehens verzeichnen. Vielen Dank an alle für ihre rege Beteiligung an den oft recht munteren Diskussionen hier. Mit euren meist doch sehr sachlichen Beiträgen haucht ihr diesem Blog Leben ein und inspiriert seine Autorin überdies auch zu neuen Artikeln. </p>
<p>Wenn der 500. auch nicht gerade ein Knaller war: Dieser geht an den Poster &#8220;Falschgold&#8221; mit seinem überaus eloquenten Beitrag zum Artikel &#8220;Blockadeaktionen vom 13. Februar haben Nachspiel&#8221;:</p>
<blockquote><p>richtig, du hast das stilmittel erkannt <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Als Jubiläums-Aufmerksamkeit gibt es für den User einen messingbeschlagenen Klammerbeutel, abzuholen auf Anfrage  <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Die am meisten diskutierten Artikel mit jeweils 33 Kommentaren waren </p>
<ul>
<li>
<ol>
&#8220;<a href="http://djane.momocat.de/2010-02-21-bloser-populismus-oder-gefahrliches-brandstiftertum/">Bloßer Populismus oder gefährliches Brandstiftertum</a>&#8221; sowie &#8220;<a href="http://djane.momocat.de/2010-02-14-die-fruchte-des-sieges/">Die Früchte des Sieges</a>&#8220;, gefolgt von </ol>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<ol>
<p>	&#8220;<a href="http://djane.momocat.de/2009-10-04-wutende-jugend-erste-zersetzungserscheinungen-einer-in-vielerlei-hinsicht-verarmenden-gesellschaft/">Wütende Jugend &#8211; erste Zersetzungserscheinungen einer in vielerlei Hinsicht verarmenden Gesellschaft</a>&#8220;</ol>
</li>
</ul>
<p> mit 30 Kommentaren auf Platz 3.</p>
<p>Die Besucherzahlen lagen im Monat Februar bei durchschnittlich etwa 390 Querdenkern und Weide-Zaungästen pro Tag, in Spitzen waren es 500, in den Tiefen etwa 290, auf den Monat beliefen sie sich auf etwas über 11.000 (zum Vergleich: Im August 2009 waren es noch etwa 2900).</p>
<p>Erfreulich auch: Seit letztem Monat übersteigen die Suche-Hits mit &#8220;Art und Wiese&#8221; zum ersten Mal jene mit meinem Namen.</p>
<p>Es war ein schönes und spannendes Dreiviertelbloggerjahr, auf ein Neues  <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':razz:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Die Rangliste hat sich prompt verschoben: Der am meisten diskutierte Artikel ist nunmehr &#8220;<a href="http://djane.momocat.de/2010-03-19-blockade-aktionen-vom-13-februar-haben-nachspiel/">Blockade-Aktionen vom 13. Februar haben Nachspiel</a>&#8221; mit aktuell 41 Kommentaren.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern konnte der Weidegrund seinen 500. Kommentar in den 8 Monaten und 7 Tagen seines Bestehens verzeichnen. Vielen Dank an alle für ihre rege Beteiligung an den oft recht munteren Diskussionen hier. Mit euren meist doch sehr sachlichen Beiträgen haucht ihr diesem Blog Leben ein und inspiriert seine Autorin überdies auch zu neuen Artikeln. </p>
<p>Wenn der 500. auch nicht gerade ein Knaller war: Dieser geht an den Poster &#8220;Falschgold&#8221; mit seinem überaus eloquenten Beitrag zum Artikel &#8220;Blockadeaktionen vom 13. Februar haben Nachspiel&#8221;:</p>
<blockquote><p>richtig, du hast das stilmittel erkannt <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Als Jubiläums-Aufmerksamkeit gibt es für den User einen messingbeschlagenen Klammerbeutel, abzuholen auf Anfrage  <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Die am meisten diskutierten Artikel mit jeweils 33 Kommentaren waren </p>
<ul>
<li>
<ol>
&#8220;<a href="http://djane.momocat.de/2010-02-21-bloser-populismus-oder-gefahrliches-brandstiftertum/">Bloßer Populismus oder gefährliches Brandstiftertum</a>&#8221; sowie &#8220;<a href="http://djane.momocat.de/2010-02-14-die-fruchte-des-sieges/">Die Früchte des Sieges</a>&#8220;, gefolgt von </ol>
</li>
</ul>
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<ol>
<p>	&#8220;<a href="http://djane.momocat.de/2009-10-04-wutende-jugend-erste-zersetzungserscheinungen-einer-in-vielerlei-hinsicht-verarmenden-gesellschaft/">Wütende Jugend &#8211; erste Zersetzungserscheinungen einer in vielerlei Hinsicht verarmenden Gesellschaft</a>&#8220;</ol>
</li>
</ul>
<p> mit 30 Kommentaren auf Platz 3.</p>
<p>Die Besucherzahlen lagen im Monat Februar bei durchschnittlich etwa 390 Querdenkern und Weide-Zaungästen pro Tag, in Spitzen waren es 500, in den Tiefen etwa 290, auf den Monat beliefen sie sich auf etwas über 11.000 (zum Vergleich: Im August 2009 waren es noch etwa 2900).</p>
<p>Erfreulich auch: Seit letztem Monat übersteigen die Suche-Hits mit &#8220;Art und Wiese&#8221; zum ersten Mal jene mit meinem Namen.</p>
<p>Es war ein schönes und spannendes Dreiviertelbloggerjahr, auf ein Neues  <img src='http://djane.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':razz:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Die Rangliste hat sich prompt verschoben: Der am meisten diskutierte Artikel ist nunmehr &#8220;<a href="http://djane.momocat.de/2010-03-19-blockade-aktionen-vom-13-februar-haben-nachspiel/">Blockade-Aktionen vom 13. Februar haben Nachspiel</a>&#8221; mit aktuell 41 Kommentaren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hinweis in eigener Sache.</title>
		<link>http://djane.momocat.de/2010-03-16-hinweis-in-eigener-sache/</link>
		<comments>http://djane.momocat.de/2010-03-16-hinweis-in-eigener-sache/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 11:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://djane.momocat.de/?p=1244</guid>
		<description><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass möchte ich hiermit einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es in diesem Blog bestimmte Regeln gibt, an die sich jeder halten sollte, der hier einen Beitrag leisten möchte.<br />
Dazu gehört, dass sich jeder Poster <strong>einen (!)</strong> Nickname zulegt, unter dem er hier dann postet. Mehrfach-Nicks sind hier ebenso wenig erwünscht wie gefakete email-Adressen, da das unfair gegenüber jenen ist, die hier teils sogar mit ihrem realen Namen, echter email-Adresse oder sogar einer eigenen Homepage ehrlich und offen für das geradestehen, was sie hier schreiben.<br />
Ich werde daher regelmäßig anhand der IP-Adressen überprüfen, ob Mehrfach-Nicks im Umlauf sind, bzw. auch die email-Adressen stichprobenartig auf ihre Gültigkeit hin prüfen.</p>
<p>Zusammengefasst:<br />
Wer sich im Weidegrund an einer Diskussion beteiligen möchte oder einfach nur seine Meinung äußern will, der darf das jederzeit gern unter Nutzung eines festen Nicknames sowie unter Angabe einer gültigen email-Adresse tun. Ich finde nicht, dass es zu viel verlangt ist, wenn man wenigstens zu einem Mindestmaß zu dem steht, was man hier fabriziert.<br />
Sollte sich jemand damit nicht einverstanden erklären, dann ist dies hier nicht der richtige Platz für ihn oder sie.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass möchte ich hiermit einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es in diesem Blog bestimmte Regeln gibt, an die sich jeder halten sollte, der hier einen Beitrag leisten möchte.<br />
Dazu gehört, dass sich jeder Poster <strong>einen (!)</strong> Nickname zulegt, unter dem er hier dann postet. Mehrfach-Nicks sind hier ebenso wenig erwünscht wie gefakete email-Adressen, da das unfair gegenüber jenen ist, die hier teils sogar mit ihrem realen Namen, echter email-Adresse oder sogar einer eigenen Homepage ehrlich und offen für das geradestehen, was sie hier schreiben.<br />
Ich werde daher regelmäßig anhand der IP-Adressen überprüfen, ob Mehrfach-Nicks im Umlauf sind, bzw. auch die email-Adressen stichprobenartig auf ihre Gültigkeit hin prüfen.</p>
<p>Zusammengefasst:<br />
Wer sich im Weidegrund an einer Diskussion beteiligen möchte oder einfach nur seine Meinung äußern will, der darf das jederzeit gern unter Nutzung eines festen Nicknames sowie unter Angabe einer gültigen email-Adresse tun. Ich finde nicht, dass es zu viel verlangt ist, wenn man wenigstens zu einem Mindestmaß zu dem steht, was man hier fabriziert.<br />
Sollte sich jemand damit nicht einverstanden erklären, dann ist dies hier nicht der richtige Platz für ihn oder sie.</p>
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