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Gestern konnte der Weidegrund seinen 500. Kommentar in den 8 Monaten und 7 Tagen seines Bestehens verzeichnen. Vielen Dank an alle für ihre rege Beteiligung an den oft recht munteren Diskussionen hier. Mit euren meist doch sehr sachlichen Beiträgen haucht ihr diesem Blog Leben ein und inspiriert seine Autorin überdies auch zu neuen Artikeln.
Wenn der 500. auch nicht gerade ein Knaller war: Dieser geht an den Poster “Falschgold” mit seinem überaus eloquenten Beitrag zum Artikel “Blockadeaktionen vom 13. Februar haben Nachspiel”:
richtig, du hast das stilmittel erkannt
Als Jubiläums-Aufmerksamkeit gibt es für den User einen messingbeschlagenen Klammerbeutel, abzuholen auf Anfrage
Die am meisten diskutierten Artikel mit jeweils 33 Kommentaren waren
mit 30 Kommentaren auf Platz 3.
Die Besucherzahlen lagen im Monat Februar bei durchschnittlich etwa 390 Querdenkern und Weide-Zaungästen pro Tag, in Spitzen waren es 500, in den Tiefen etwa 290, auf den Monat beliefen sie sich auf etwas über 11.000 (zum Vergleich: Im August 2009 waren es noch etwa 2900).
Erfreulich auch: Seit letztem Monat übersteigen die Suche-Hits mit “Art und Wiese” zum ersten Mal jene mit meinem Namen.
Es war ein schönes und spannendes Dreiviertelbloggerjahr, auf ein Neues
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Die Rangliste hat sich prompt verschoben: Der am meisten diskutierte Artikel ist nunmehr “Blockade-Aktionen vom 13. Februar haben Nachspiel” mit aktuell 41 Kommentaren.
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Aus aktuellem Anlass möchte ich hiermit einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es in diesem Blog bestimmte Regeln gibt, an die sich jeder halten sollte, der hier einen Beitrag leisten möchte.
Dazu gehört, dass sich jeder Poster einen (!) Nickname zulegt, unter dem er hier dann postet. Mehrfach-Nicks sind hier ebenso wenig erwünscht wie gefakete email-Adressen, da das unfair gegenüber jenen ist, die hier teils sogar mit ihrem realen Namen, echter email-Adresse oder sogar einer eigenen Homepage ehrlich und offen für das geradestehen, was sie hier schreiben.
Ich werde daher regelmäßig anhand der IP-Adressen überprüfen, ob Mehrfach-Nicks im Umlauf sind, bzw. auch die email-Adressen stichprobenartig auf ihre Gültigkeit hin prüfen.
Zusammengefasst:
Wer sich im Weidegrund an einer Diskussion beteiligen möchte oder einfach nur seine Meinung äußern will, der darf das jederzeit gern unter Nutzung eines festen Nicknames sowie unter Angabe einer gültigen email-Adresse tun. Ich finde nicht, dass es zu viel verlangt ist, wenn man wenigstens zu einem Mindestmaß zu dem steht, was man hier fabriziert.
Sollte sich jemand damit nicht einverstanden erklären, dann ist dies hier nicht der richtige Platz für ihn oder sie.
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 Winter im Rosengarten
Endlich mal wieder ein richtig winterlicher Winter, der seinen Namen auch verdient. Ich bin ja sonst nicht gerade ein Fan der dunklen Jahreszeit – es sei denn, es gibt möglichst viel Schnee, das macht die frühe Dunkelheit und auch so manchen grauen Tag um so viel erträglicher. Der Spaziergang durch den tiefverschneiten Rosengarten bei klirrender Kälte und starkem Schneetreiben war daher ein absoluter Genuss.
 Frierende Statue im Rosengarten
Auch Statuen frieren bei solch einem Wetter schon mal. Besorgte Spaziergänger haben daher vorsorglich eine Mütze spendiert, damit sich die Gute nicht erkältet.
 Beeren im Schnee
Weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz… Rote Beeren machen sich im Schnee immer hervorragend. Geknipst an einem Grundstück im Preußischen Viertel, dem man bei Wetter wie dem aktuellen unbedingt mal einen Besuch abstatten sollte.
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Momentan rüste ich ja mein “Büro” von einem 8 Jahre alten Tower auf Notebook um – Platz und Strom sparender, handlicher, geräuschärmer usw. Habe, denke ich, auch einen ganz guten Kauf getätigt und soweit das neue Acer-Teilchen auch schon mit der nötigen Software ausgestattet, um Fotos laden, bearbeiten, drucken, scannen und alles tun zu können, was man sonst am PC so tut. Mit dem Notebook bin ich bislang ja hoch zufrieden und staune nicht schlecht, dass ich das alles bislang als absolute PC-null ganz ohne Hilfe gepackt bekommen habe. Auch wenn ich sagen muss, dass Windows 7 doch ganz schön gewöhnungsbedürftig ist nach XP.
Aber wie es ja kommen musste, ist es nun ausgerechnet mein alter PC, der Probleme macht und mir gründlich den Spaß an der neuen Technik vermiest.
Denn, seit ich den DSL-Router vom alten Tower ab- und am Notebook angekabelt, dasselbe mit dem Drucker gemacht sowie Tastatur und Maus (keine optische) zwischenzeitlich auch vom alten Teil abgekoppelt, dann aber noch mal rangesteckt hatte, funktieren Maus und Tastatur am alten Rechner nicht mehr – und ich kriege meine Daten nicht auf Disc und somit auch nicht auf den neuen Rechner
Ich begreif einfach nicht, wo das Problem liegt – Maus und Keyboard gingen doch vorher auch, die Treiber müssten doch also noch auf dem Rechner sein. Nur, weil ich beides mal kurz abgekoppelt hatte, kann doch nicht auf einmal alles tot sein. Das Blöde ist, dass man ohne funktionsfähige Tastatur nichtmal in den zuletzt als funktionierend bekannten Modus wechseln kann. Mit meinem laienhaften Latein in Sachen Computer bin ich hier momentan so ziemlich in einer Sackgasse gelandet. Weiß vielleicht irgendeiner meiner besser geschulten Blogger-Kollegen vielleicht Rat? Freue mich über jeden Tipp.
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Als freenet-Kunde traf mich – wie vermutlich auch viele andere freenetter – zu Beginn des Monats eine Nachricht wie aus heiterem Himmel:
freenet geht in der 1&1 Internet AG auf, und ich war somit ab
1. Dezember nicht mehr freenet-, sondern 1&1-Kunde. Zack. Einfach so, ohne dass ich vorab informiert und um meine Zustimmung zu Anbieterwechsel und Datenweitergabe gebeten worden wäre.
Dazu muss erwähnt werden, dass ich vor einigen Jahren schon einmal 1&1-Kunde war – und nach nicht einmal einem Jahr entnervt vorzeitig gekündigt hatte, weil unsinnige Sondergebühren erhoben worden waren und der Kundenservice schon chronisch nicht erreichbar oder aber nicht sonderlich hilfreich war.
Nie wieder, so hatte ich mir damals geschworen, würde ich zu diesem Anbieter wechseln.
Denkste, Puppe! 1&1 hat sich sozusagen durch die Hintertür reingeschlichen und pocht jetzt auf Vertragserfüllung.
Der Hammer dabei ist ja: 1&1 pocht also auf Vertragserfüllung, andersrum hingegen kann überhaupt keine Rede mehr von den gewohnten Service-Qualitäten von freenet sein, die mir dort vertraglich zugesichert waren.
Der Kundenservice bei 1&1 ist schon seit Tagen nicht erreichbar, ich hing schon x-mal bis zu 20 Minuten in Warteschleifen, die automatische Anrufannahme schafft es nicht einmal, die über Telefon-Tastatur eingegebene Kundennummer korrekt zu erfassen – und das alles, um einen simplen Tarifwechsel in Auftrag zu geben.
Bei 1&1 hat sich also trotz des neuerdings aufgrund der notorisch hohen Kundenunzufriedenheit eingeführten Postens eines “Leiters Kundenzufriedenheit” nichts an den unmöglichen Service-Bedingungen geändert.
Für mich schlichtweg ein Skandal, dass Leute, die mit einem Unternehmen ihrer freien Wahl einen Versorgungsvertrag abgeschlossen haben, gezwungen werden sollen, Servicestrukturen eines Konkurrenzanbieters zu akzeptieren (Rechtsnachfolge hin oder her), die unter alle Würde sind und die sie aus freien Stücken niemals gewählt hätten, zumal 1&1 diesbezüglich ja bereits ein mehr als desolater Ruf vorauseilte. Von freier Anbieterwahl kann da eigentlich keine Rede mehr sein.
Toll habt’s das hingekriegt, liebe freenet-Leute.
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Seit Wochen wird mein Blog von einer wahren Flut an Spam-Kommentaren überrannt – alle auf Russisch und alle mit einer email-Adresse, die auf @rambler.ru endet. Ich habe jeden Morgen alle Hände voll zu tun, die erstmal zu löschen.
Frage: Bin bloß ich davon betroffen, oder haben andere Blogger die “Bekanntschaft” von rambler.ru auch schon gemacht?
Habe in meiner Registry zudem im Überfliegen Einträge in kyrillischer Schrift gesehen, finde die aber jetzt nicht wieder, um sie zu löschen. Könnte es damit zusammenhängen, dass die ausgerechnet mein Blog immer wieder finden?
Ziemlich nervig das Ganze und immer die Befürchtung, dass die vielleicht irgendwas installiert haben könnten, was meinen Rechner ausspäht.
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Der Neustädter Verein Bürger.Courage hat im Rahmen seines Projektes “Neue Weiße Rose” eine neue Aktion am Start und sucht auf diesem Wege interessierte junge Leute, die Spaß am Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus sowie an Kunstprojekten haben:

Widerstandsmaschinen und ganz geheime Flugblätter
Am kommenden Samstag und Montag treffen sich wieder die Projektgruppen für das Kunst- und Theaterprojekt „Die Neue Weiße Rose“ des Neustädter Vereins Bürger.Courage. OB Helma Orosz hat die Schirmherrschaft übernommen. Es werden
noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht.
Straßentheateraktionen: Samstag, 14. November, um 12.00 Uhr im Kukulida e.V. (Martin-Luther-Str. 1).
Erste Ideen: Es könnten „geheime Flugblätter“ verteilt
werden. Der andere Teil der Gruppe würde den „Widerstand“ verfolgen, die Passanten ansprechen: „Woher haben sie den Zettel in ihrer Hand? Haben sie gesehen, wohin die Täter gelaufen sind?“ Oder doch was ganz anderes? Es kommt
auf Dich an!
„Widerstandsmaschine“ bauen: Montag, 16. November, um 16.00 Uhr, Kukulida e.V.
Erste Ideen: Vielleicht kann sie Gefühle wahrnehmen? Schluckt sie kleine “Alltagsvergehen”? Wird sie Passanten uniformieren? Spuckt sie Gebrauchsanweisungen für Courage aus? Auf jeden Fall soll sie an mehreren Orten in der Stadt installiert werden bzw. wandern können. Oder doch was ganz anderes? Es kommt auf Dich an!
Kontakt und weitere Infos hier.
Mit dem Kunstprojekt „Neue Weiße Rose“ haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf ihre Weise auf die Themen Rechtsextremismus und Alltagsrassismus aufmerksam zu machen. Theaterpädagogen werden helfen, eigene Geschichten des Widerstandes zu kreieren – mit Objekten, Fotografien und
Straßentheater-Aktionen. Sie lernen, wie sie mit künstlerischen Mitteln die Aufmerksamkeit anderer Menschen gewinnen, um sie wachzurütteln, ein Zeichen zu setzen und eine kritische, bewusste Haltung zu zeigen.
In einer Projektgruppe werden Installationen für den öffentlichen Raum gebaut, gemalt, geklebt. Mit Straßentheateraktionen kommen sie der Weißen Rose und dem Widerstand
spielerisch auf die Spur.
Ziel des Projekts ist es, gegen den Aufmarsch von
Neonazis am 13. Februar zu mobilisieren und die Bürgerschaft Dresdens für die Gefahr des Rechtsextremismus und Alltagsrassismus zu sensibilisieren.
Es können alle zwischen 16 und 23 Jahren teilnehmen.
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Nachdem mir beim Uploaden einiger neuer Plugins zunächst das komplette Theme verloren gegangen war und meine Wiese ziemlich gerupft und einfach unzumutbar aussah, habe ich den Schaden mittlerweile wieder beheben können und habe mich zudem auch gleich für ein ganz neues Antlitz für den Weidegrund entschieden. Für Kritiken (positiv wie negativ) bin ich jederzeit offen.
Auch, wenn es nach wie vor ein paar alte Probleme gibt, hoffe ich, dass das Blog jetzt insgesamt etwas nutzerfreundlicher gestaltet ist.
Wer immer sich mit PCs, insbesondere mit WordPress, auskennt, darf sich hiermit ausdrücklich gebeten fühlen, mir zu erklären, weshalb es im gesamten Blog (weder im Header noch in den Posts) keine Fotos anzeigt, die von Datei hochgeladen wurden
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Man verdirbt einen Menschen [Jüngling im Original] am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.
(Friedrich Nietzsche)
Wetter ist schon eine feine, hoch interessante Angelegenheit. Manchmal, wenn ich so fasziniert die Wolkengebilde am Himmel anstarre, denk ich mir: Wetterfrosch, das wär doch auch ein klasse Job gewesen.
Bin ja schon eher ein Fan der warmen Jahreszeiten, doch nimmt man’s ganz genau, bin ich ein Liebhaber des spektakulären Wetters. Zum Wohlfühlen brauch ich am Dringendsten Sonne, gar nicht mal so die Wärme. Goldene Oktober sind daher etwas, das mir ein Gefühl ehrlicher Zufriedenheit und Dankbarkeit verursacht.
 Letzte Woche an der Elbe unter einer sommerlich wirkenden Platane.
Spektakulär wird’s dann, wenn das Wetter den Herbst einfach übergeht, und den Sommer schlagartig vom Winter ablösen lässt. So krass jedenfalls empfand ich den Unterschied zwischen letzter und der aktuellen Woche, die mit für Mitte Oktober äußerst ungewöhnlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt, Sturm und Schneefall (!) aufwartete:
 Heute hinterm Haus: Vorgeschmack auf den Winter mitten im Oktober.
Schon verrückt das Ganze.
Wie meinte mein Vater gestern Abend zu mir am Telefon:
“… äh, von wächen Ärderwärmung unn schmelzende Bowlgappm, alles Blädsinn sach isch, was dor Korrelmann vom Erschten sacht. Bei uns wird’s do ega nurr kälder, gugge, s schneit schonn draußn – unn das im Oggdobor!”
Tscha mei…
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