Archive

Allgemeiner Hinweis.

Aus aktuellem Anlass: Ich möchte alle neuen Besucher, die gerne zu einem Blogeintrag einen Kommentar abgeben möchten, bitten, zunächst die Nutzungsbedingungen dieses Blogs zu lesen, um Missverständnisse und unschöne Vorkommnisse für alle Beteiligten zu vermeiden. Ich dulde weder Mehrfach-Accounts noch solche, die unter Angabe ungültiger E-Mail-Adressen eingerichtet werden. Danke und viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.

[...]

Stuttgart 21 – Sternstunde politischer Partizipation oder Luxusprotest?

Dieser Tage blickt das Land und man kann wohl auch sagen Europa in den Südwesten der Republik – nach Stuttgart. Dort spielen sich bisweilen Szenen ab, die an die friedliche Revolution vor 20 Jahren in der ehemaligen DDR erinnern: Zehntausende gehen auf die Straße, Menschenketten demonstrieren stundenlang im Dauerregen, lehnen sich auf gegen eine Politik, die ihnen missfällt, die nach der Ansicht der Demonstranten den Bürgerwillen ignoriert.

Die in der Überschrift vorangestellte Frage kann man wohl getrost mit “Beides” beantworten. Es ist das gute Recht (und man könnte sogar so weit gehen, zu sagen, es sei die Pflicht) eines jeden Bürgers, sich politisch einzubringen, Entscheidungen der Volksvertreter abzulehnen und dagegen zu protestieren. Leider ist dies heutzutage nicht wirklich die Regel. Ganz im Gegenteil: Nie war das deutsche Bürgertum so tatenlos und politisch inaktiv wie heute. In Stuttgart erlebt man nun derzeit einen erfrischenden Ausbruch aus der allgemeinen politischen Lethargie: Menschen streiten wieder für ein politisches Ziel und geben sich nicht damit zufrieden, von oben “durchregiert” zu werden, man will sich Gehör verschaffen:

Bei uns Stuttgartern führt das Verhalten der Oberen zu einer kalten Wut nach innen, zu einem jetzt erst recht. Wir haben so lange eine Chance, wie wir kämpfen. Natürlich unerbittlich friedlich.

so der Schauspieler Walter Sittler, der sich zu einer Art Wortführer der Anti-21-Bewegung aufgeschwungen hat. Und Tausende folgen seinem Ruf.
Rein an Rhetorik und Ausmaß des Protestes gemessen, möchte man tatsächlich fast meinen, es ginge in Stuttgart um ein schweres Unrecht, das man nicht länger hinzunehmen bereit ist, einen inakzeptablen Verstoß gegen elementare Werte wie Menschenwürde und Demokratie. Tatsächlich es geht um eine unterirdische Bahnanlage, die den alten Kopfbahnhof ersetzen und Stuttgart noch besser an den Fernverkehr anbinden soll.

Und hier tut sich nach meiner Ansicht eine Diskrepanz auf, die es in sich hat:
Als beim G-8-Gipfel in Heiligendamm vor drei Jahren Menschen, die zur übergroßen Mehrheit friedlich gegen Globalisierung und überbordenden Weltmarktkapitalismus protestieren wollten, durch raumgreifende Einschränkungen der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit daran gehindert wurden und nach späteren vereinzelten Ausschreitungen durch einige Unbelehrbare wahllos verhaftet und Menschen in Käfige gesperrt, am Toilettengang gehindert und über Stunden gefesselt in völlig überfüllten Verschlägen verwahrt wurden – wo waren da die Zehntausenden, die auf die Straße gingen und im strömenden Regen für Gerechtigkeit und Menschenwürde stritten?
Wo sind die Zigtausenden, die gegen den menschenunwürdigen Niedriglohnsektor, gegen Rassismus und Ausgrenzung gegenüber anderen Kulturen in Politik und Gesellschaft oder gegen Armut per Gesetz, das sich Hartz IV nennt, anstürmen? Immerhin alles Dinge, die viele Menschen in unserem Land negativ betreffen.

Auf den Punkt gebracht: Warum braucht es ein Verkehrsprojekt wie Stuttgart 21 oder etwa die Waldschlößchenbrücke in Dresden, die realistisch betrachtet keinem Menschen etwas zuleide tun, niemanden seine Existenz kosten oder ihm dieselbe unerträglich machen, um Menschen derart in Zorn und Wut zu versetzen, dass sie bereit sind, auf die Straße zu gehen und für ihr Ziel zu kämpfen bis zum bitteren Ende, während echtes Elend, echte Not vor der eigenen Haustür ihnen zumeist lediglich Mitleid und ein müdes Bedauern abringen? Ist politische Partizipation zum Luxusgut degeneriert?
Zumindest drängt sich die Frage auf, warum Menschen in Deutschland bereit sind, für einen Baum, einen schönen Blick oder gegen ihrer Ansicht nach falsch investiertes Geld bisweilen sehr weit zu gehen, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen, während grundsätzliche Übel und Missstände wie die soziale Schere, die wachsende Kinderarmut – und damit Grundgesetzverstöße erster Klasse -, die Klimakatastrophe oder die ausufernden Finanzmärkte bis auf wenige Ausnahmen wie die Anti-Atom-Bewegung oder Greenpeace mehr oder weniger schweigend hingenommen werden.

Eine Grund könnte sein, dass für einen Baum oder einen schönen Blick sich quer durch alle sozialen Schichten eine Lobby etablieren lässt: Derartiges Engagement tut keinem weh. Den Verlierern der aktuellen Arbeitsmarktpolitik hingegen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen bedeutete für einen Gutverdiener eventuell mehr Sozialabgaben, für Unternehmer geringere Boni und höhere Lohnaufwendungen – da überlegt es sich so mancher zweimal, ob er gegen Armut auf die Straße geht, obgleich davon in diesem Land allein 2 bis 3 Millionen Kinder betroffen sind.

Noch mal: Politisches Engagement ist immer gut – auch in Stuttgart, auch wenn es gegen eine Brücke oder eine unterirdische Bahnanlage geht. Doch werfen die gelegentlichen Ausbrüche von Volkszorn auch ein alarmierendes Schlaglicht auf den Zustand der Zivilgemeinschaft, wenn die Menschen in missliebigen Verkehrsprojekten oder etwa Fragen des Datenschutzes oder der Internetfreiheit mehr Anlass zu harschem Protest erblicken als in Fragen, die Leben und Würde – also essentielle Güter und maßgebliche Grundlage unserer Verfassung – vieler Menschen in diesem Land betreffen.

Im Übrigen macht die Forderung nach einem Volksentscheid in der jetzigen Situation reichlich wenig Sinn, denn dazu müsste es zunächst einmal ein formales Volksbegehren geben – ohne Volksbegehren kein Volksentscheid. Dass das schwarz-gelb geführte Landesparlament wohl kaum einen Volksentscheid beschließen wird, der einen Beschluss kippen soll, den man eigens vor drei Jahren erkämpft und herbeigeführt hat, dürfte ja wohl klar sein.
Das bedeutet, dass innerhalb einer festgelegten Frist eine bestimmte Zahl an Stimmen im ganzen Bundesland gesammelt werden müssten, die für einen solchen Entscheid votieren. Im Falle Baden-Württemberg müsste 1/6 der BürgerInnen das Begehren unterstützen. Dieses müsste im Landesparlament eingebracht werden. Wenn man also einen Volksentscheid will, dann sollte man sich langsam in die Spur machen und ein Volksbegehren initiieren. Das ist allerdings rein rechtlich betrachtet gar nicht so einfach, denn Volksentscheide können immer nur bei Sachlagen zum Einsatz kommen, die in der Zuständigkeit des jeweiligen Bundeslandes liegen. Da die beschlossene unterirdische Schienenlösung von Stuttgart jedoch lediglich ein Teil eines transeuropäischen Großprojektes ist, stellt sich die Lage ziemlich vertrackt dar.

Im Falle von Stuttgart 21 wird man überdies das Gefühl nicht los, als schwämmen auf der Welle des Protestes so einige Leute mit, die nebenbei auch noch ganz andere Ziele verfolgen. So prangt auf der Homepage einer der großen Anti-Tunnel-Organisationen, K21, etwa gleich auf der Startseite ein Countdown, der die verbleibenden Tage bis zu Landtagswahl in Baden-Württemberg zählt.
Des Weiteren muten die öffentlichen Auftritte des Schauspielers Walter Sittler, der im Übrigen enge Kontakte zur SPD pflegt, bisweilen wie eine Massenveranstaltung des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend an:

Da kommt es irgendwie makaber daher, dass allgemein recht großzügig mit einer Symbolik (“Montagsdemonstration” usw.) gearbeitet wird, die an eben jene friedliche Revolution im Herbst ’89 erinnert, die ihrerseits gerade solche fragwürdigen gesellschaftlichen Institutionen beseitigen wollte.

[...]

Gibts nur in der Neustadt.

So was kann einem wohl nur in der Neustadt passieren: Samstagabend, man ist mit Freunden unterwegs und wandelt durch die belebten Straßen. Ausgerechnet in der stillen Böhmischen Straße ziehen uns plötzlich wohlklingende Töne in den Bann, die von irgendwoher kamen. Als wir den Ursprung schließlich ausmachen konnten, stießen wir auf eine junge Hamburger Folk-Rock-Band, die in einem Hausflur ihre Bühne aufgeschlagen hatten: “Torpus and the Art Directors” heißt die unkonventionelle Truppe um Frontmann Sönke Torpus, die diese nicht gerade übliche Art der Hausmusik “Wohnzimmertour” nennt.
Der Hausflur platzte jedenfalls bald aus allen Nähten, und auch wir waren längst absolut hingerissen von der frischen, rebellischen aber auch unglaublich professionellen Darbietung. Alle blieben bis zum Schluss, und selbst eine Zugabe musste noch her – die Menge war hellauf begeistert. Aber überzeugt euch selbst:

Die zehn Euro für die CD waren es definitiv wert.

[...]

Standardisierte Inkorrektness – heute: Wie aus einem tragischen Unfall ein Tötungsdelikt wird.

Was braucht es, um bei PI zum “Todesfahrer” zu werden, der eine Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung verdiente, obgleich man nachweislich in einen tragischen, unvermeidlichen Verkehrsunfall verwickelt war, den man nichtmals selbst verursacht hat? Ganz einfach: Man muss ein Moslem sein, am besten ein türkischer mit Vorstrafe – dann hat man bei PI ohnehin sein Leben verwirkt.

Im heute erschienenen PI-Artikel “Ein Jahr auf Bewährung für Todesfahrer” wird an Urteil und Prozess gegen den 26-jährigen Serkan K. aus Frankfurt/Main kein gutes Haar gelassen.

Hintergrund: Der junge Türke hatte im vergangenen Dezember auf einer Brücke in Frankfurt/Main einen 14-jährigen Skateboarder angefahren, der ihm unvermittelt vors Auto gerollt war. Der Junge verstarb kurz nach dem Unfall im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Nach Ansicht von Gutachtern und Ermittlern konnte K. den Unfall nicht verhindern; er war weder zu schnell gefahren noch hatte er sich sonst irgendwie verkehrswidrig verhalten. Es war ein tragisches Unglück.
Was sich Serkan K. hingegen sehr wohl ankreiden lassen muss: Er stieg nicht aus, um dem Verletzten zu helfen, hielt nur kurz an und fuhr dann weiter. K. begründet dass mit einem Blackout: Er könne sich bis heute an den genauen Hergang nicht erinnern. Das mag stimmen oder eine faule Ausrede sein – wer will das beurteilen? Für PI steht hingegen fest: Der Täter ist Türke, Moslem – der kann also nur lügen, was per se eine harte Strafe rechtfertigt.
Serkan K. stellte sich einige Tage nach dem Vorfall aufgrund des Fahndungsdrucks selbst der Polizei.

Gestern nun wurde Serkan K. von einem Frankfurter Gericht wegen Fahrerflucht zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt, seinen Führerschein muss er für 11/2 Jahre abgeben. Angesichts der tragischen Verlustes eines Menschenlebens, den dieser Unfall nach sich zog, zudem das Leben eines Kindes, mag diese Strafe zunächst gering erscheinen.
Und so empört man sich auch bei PI:

Man fasst es nicht: Der Mann, der während seiner Bewährungszeit einen 14-jährigen, skateboardfahrenden Jungen (Foto) totgefahren und sterbend liegen gelassen hat (PI berichtete mehrfach), ist von einem Frankfurter Richter mit einem Jahr Haft auf Bewährung “bestraft” worden. Außer wegen Unfallflucht, etwa wegen fahrlässiger Tötung, wurde er erst gar nicht angeklagt.

Abgesehen davon, dass man sicher sein darf, dass PI nicht mal ansatzweise solch einen Zirkus um das Thema veranstalten würde, handelte es sich beim “Todesfahrer” nicht um einen Türken, sondern einen Deutschen, werden hier wie immer die Fakten außer Acht gelassen und stattdessen mittels aufgesetzter Emotionalismen Hysterie erzeugt.
Wegen Fahrlässiger Tötung kann nur angeklagt werden, wer durch EIGENE GROBE FAHRLÄSSIGKEIT den Tod eines Menschen verschuldet hat. Eine solche Fahrlässigkeit (etwa zu schnelles Fahren, Drogen- oder Alkohol am Steuer usw.) konnte man Serkan K. ja gerade nicht nachweisen – er hat das Kind nicht aufgrund eigenen Fehlverhaltens übersehen, oder durch waghalsige Fahrmanöver in Gefahr gebracht, sondern es rollte ihm unvermittelt, vermutlich durch eigene Unbedachtheit, vors Auto. Zum Unfallzeitpunkt war es zudem dunkel (abends gegen halb neun).
Das einzige, was man K. also vorwerfen konnte, war die Unfallflucht. Da diese jedoch nicht ursächlich für den Tod des Kindes war – es war sofort nach dem Unfall anderweitig Hilfe vor Ort – kann man K. entsprechend auch kein Tötungsdelikt ankreiden.

Diese Hintergründe hätten PI eigentlich sonnenklar sein müssen, berief man sich doch großspurig u. a. auf die Frankfurter Neue Presse. Und dort stand in dem eigens von PI verlinkten Artikel zur Thematik Folgendes:

Gleichwohl sei es in dem Prozess nicht um fahrlässige Tötung oder unterlassene Hilfeleistung gegangen, sondern nur um die Unfallflucht. Den schwerer wiegenden Vorwurf hatte die Staatsanwaltschaft nicht erhoben. Nach einem verkehrstechnischen Gutachten war der Zusammenstoß des Autos mit dem plötzlich über die Straße rollenden Skater unvermeidbar gewesen. Den Fahrer treffe also keine Schuld am Tod des Jungen, erklärte die Anklagebehörde. Ursprünglich gingen die Ermittlungen außerdem in Richtung unterlassene Hilfeleistung. Auch dies wurde aber nicht angeklagt – direkt nach dem Zusammenstoß sei Hilfe am Unfallort gewesen, erklärte Behördensprecherin Doris Möller-Scheu. [...] Der Angeklagte habe zum Unfallzeitpunkt zwar bereits wegen einer Verurteilung wegen Raubes unter Bewährung gestanden. Das habe sich aber nicht nachteilig ausgewirkt, «weil diese Tat nicht wesensverwandt mit der Unfallflucht war». [...] Der Verteidiger des Metallkonstrukteurs hatte auf eine Bewährungsstrafe von unter einem Jahr plädiert. Sein Geständnis sowie die Tatsache, dass er sich sechs Tage nach dem Unfall freiwillig der Polizei gestellt hatte, flossen strafmildernd ins Urteil ein, hieß es.

Das war den Schmierfinken von PI aber den eigenen Zielen nicht förderlich genug. Deshalb zitierte man stattdessen großzügig aus einem – na sagen wir mal klar tendenziöseren – Artikel in der Frankfurter Rundschau. Darin heißt es:

Ein Gutachter kommt zu dem Ergebnis, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass Serkan K. den Unfall gar nicht hätte verhindern können. Zu schnell ist er wohl nicht gefahren. Ob er am Steuer telefoniert oder unter Drogeneinfluss stand, ist nicht ermittelbar. Er stellte sich erst Tage nach der Tat.

Das klingt schon anders, und lässt sich gewiss besser propagandistisch verwerten, wenn man dem K. unbedingt Böswilligkeit und Blutrünstigkeit unterstellen und damit einen vermeintlichen Skandal pro-moslemischer Justiz heraufbeschwören will.

Noch weiter ging seinerzeit die erst heute seitens PI aufgrund ihres selbstlosen Einsatzes für die Meinungsfreiheit gerühmte BILD-Zeitung, die aus Serkan K. kurzerhand einen “miesen Totraser” machte:

Sieh genau hin, Du mieser Totraser! Diesen fröhlichen Jungen hast Du auf der Rödelheimer Landstraße überfahren. … Plötzlich passiert‘s! Obwohl an dieser Stelle gerade mal Tempo 30 erlaubt ist, rauscht ein Auto vermutlich mit höherer Geschwindigkeit heran.

Typische BILD-Methoden eben: nichts als populistisches Aufgebausche vermeintlicher Fakten, die sich später als die schiere Schaumschlägerei entpuppen.

Fragwürdig ist auch der immer wieder beschworene Verweis auf die Vorstrafe des Unglücksfahrers. So zitiert PI die Frankfurter Rundschau:

Warum war der wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren verurteilte Serkan K. am Tattag überhaupt auf freiem Fuß?

Inwieweit kann denn jemand, dem abends im Dunklen ein Jugendlicher mit Skateboard vors Auto rollt, gegen Bewährungsauflagen verstoßen? Dass Serkan K. direkt nach dem Erkennen der Situation selbst unter Schock gestanden haben könnte, ist nicht unwahrscheinlich. Vielleicht fuhr er deshalb einfach davon. Fakt ist jedenfalls eines: Ich kann einen Menschen in einem Rechtsstaat nicht für etwas verurteilen, das er nicht begangen hat oder das ich ihm nicht einwandfrei nachweisen kann. So einfach ist das. Ich kann die empörten Reaktionen vonseiten der Familie, der Freunde und der Bekannten des Opfers verstehen – sie haben einen geliebten Menschen verloren -, nicht aber, wie PI diesen Fall benutzt, um ihn für seine islamophobe Propaganda zu instrumentalisieren.

Und so folgt wie selbstverständlich abschließend der Angriff auf Staat und Justiz:

Das Ganze nennt sich “Gericht” und Urteile werden “im Namen des Volkes” gesprochen.

Das Deutsche Volk hat sich eine Verfassung gegeben, in der die Judikative eindeutig durch das Strafgesetzbuch institutionell geregelt ist. Und nur nach diesem Strafgesetzbuch wurde im Prozesse gegen Serkan K. verfahren. Dieses Strafgesetzbuch beinhaltet KEINE Sonderstrafen und -maßnahmen bei ausländischen Tätern, und es hält keine Möglichkeit parat, einen Menschen wegen fahrlässiger Tötung zu verurteilen, wenn er sich nachweislich keines fahrlässigen Verhaltens schuldig gemacht hat, das unmittelbar zum Tode eines Menschen führte.

[...]

Standardisierte Inkorrektness – Heute: Der hat gesessen.

Ich hatte ja damit gerechnet, dass meine kleine Kolumne früher oder später entdeckt würde. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, das ist die gefühlte Gefahr und das Ausmaß der Verägerung, die “Standardisierte Inkorrektness” bei vielen der Kommentatoren dort ausgelöst hat. Anscheinend begreift man dort selbst die sachlichste Kritik (und ich habe mir doch wirklich Mühe gegeben, die Methoden von PI & Konsorten ausschließlich anhand tatsächlich nachvollziehbarer, sachlicher Beweisführung zu entlarven) als Majestätsbeleidigung und Angriff auf die gesamte Bewegung.
Wie sehr die gackernden Islamophoben tatsächlich aufgescheucht wurden, zeigen sowohl die Kommentare in meinem eigenen Blog, etwa die von JSF, Tassilo oder vielen, die es aufgrund gefakter email-Adressen oder zu offensichtlich anfeindender Wortwahl gar nicht erst zur Veröffentlichung schafften, aber auch jene bei PI selbst.

So wird etwa Tassilochen nicht müde, den Entenhaufen auf PI unermüdlich auf mein Blog hinzuweisen und seinen pathologischen Verfolgungswahn auszuleben, indem er mich mit irgendwelchen ominösen Pseudonymen in Verbindung bringt – vermutlich Leute, die ihn aufgrund ihrer stringenten Argumentation schon früher mal zur Weisglut brachten:

Tassilofrankfurt (23. Jul 2010 09:46)
Wenn ihr ein “dümmlich faschistoides entenvieh mit holzkopf” sehen wollt…
Schaut euch bitte die Reakion von Jane alias Margot H. usw. (Blog Art und Wiese) auf Kommentare von Pi Lesern an.

http://djane.momocat.de/

Geht auf deren Startseite runter zu den Kommentaren.
Kommentare im Pi Artikel unter
Shopping Paradies, armes ausgehungertes Gaza
20 juli 2010

So steht es in beinahe jedem PI-Forum geschrieben.
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Jaja, so ist’s recht, meine lieben PI-ler, kommt nur alle schön auf meine Seite und lest! Lest, bis ihr so etwas wie Vernunft entwickelt. Put, put, put…
Tatsächlich habe ich seit Tagen Besucherquoten, die alles sprengen, was hier jemals stattgefunden hat – zwischen 1000 und 1600 Besucher finden momentan am Tag den Weg hierher. So muss das.

[...]

Update: Gewissenlose Abzocke der Stromanbieter – wem kann man eigentlich noch trauen?

Der globalisierte, freie Markt hat zusehends ein Klima des Gewinnstrebens und des Überlebenskampfes zwischen den einzelnen Marktteilnehmern geschaffen, das den Grundsatz des “Ehrbaren Kaufmannes” in die Bedeutungslosigkeit verdrängt hat.

Nach der Zwangsübernahme der freenet-Telekommunikations-Kunden durch 1&1, von der ich betroffen war und durch die man zum 1&1-Bestandskunden 2. Klasse mutierte, ohne dagegen etwas unternehmen zu können, ist es nun der Stromanbieter TelDaFax, der einem mit inakzeptablem Geschäftsgebaren den letzten Nerv raubt.
Seit 1. Mai letzten Jahres bin ich nun Kunde bei TelDaFax, denn der alljährliche Stromanbieterwechsel ist aufgrund der unerträglichen Preispolitik der meisten Anbieter fast schon zur Routine geworden. Ich wählte seinerzeit den Tarif 1508, mit 7,04 € Grundpreis (richtet sich nach dem Grundpreis des lokalen Grundversorgers – hier die DREWAG) und 17,71 Cent/Kwh Arbeitspreis. Zudem bot der Tarif ein Jahr lang eine Preisgarantie an, bestand allerdings auch auf einer Mindestlaufzeit von 1 Jahr mit Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Laufzeitende. Bei nicht rechtzeitig erfolgter Kündigung verlängert sich die Laufzeit um ein weiteres Jahr.
Es muss dazugesagt werden, dass ich aufgrund struktureller Gegebenheiten (Durchlauferhitzer für Küche und Bad, EBK mit alten Geräten) außerordentlich hohe Stromkosten habe, bislang zahlte ich immer einen Abschlag von 56 € pro Monat bei etwa 3000 kwh Jahresverbrauch.

Nun erhielt ich pünktlich zum Ende der einjährigen Mindestlaufzeit Ende April ein Schreiben von TelDaFax mit der Aufforderung, den Zählerstand abzulesen und dem Konzern online mitzuteilen, damit die Endabrechnung erstellt werden könne. Und – welch Freude: Es stellte sich heraus, dass ich aufgrund des Einbaus eines moderneren Durchlauferhitzers sowie eines neuen Einbauherdes gegen Ende des letzten Jahres meinen Stromverbrauch erheblich hatte reduzieren können – immerhin auf nunmehr moderate 2600 kwh. Es winkt also eine schöne Rückzahlung. Doch die Freude währte nicht lange, denn ein paar Tage später stellte ich fest, dass TelDaFax, statt wie bisher einen Abschlag von 56 Euro, mit einem Mal 63 Euro von meinem Konto abgebucht hatte – einfach so.

Ein Anruf bei der Service-Hotline brachte es ans Licht: TelDaFax hatte mirnichtsdirnichts nach Ablauf der Preisgarantie die Strompreise erhöht und mich in den teuersten TelDaFax-Tarif eingestuft – mit saftigen 20,20 Cent pro Kwh, 2,5 Cent mehr als bisher!
Man behauptete, die Kunden Ende Februar über die bevorstehende Strompreiserhöhung schriftlich informiert zu haben – allein, ein solches Schreiben, welches selbstverständlich unmittelbar Anlass zur Kündigung für mich geboten hätte, hat mich nie erreicht. Folglich sah ich auch keine Veranlassung, meinen Vertrag fristgerecht zu kündigen, was jetzt selbstverständlich nicht mehr möglich ist.
Ich sitze nun also zunächst einmal bis Ende April nächsten Jahres auf einem sauteuren Stromtarif fest, den ich freiwillig niemals akzeptiert hätte. Der Widerspruch ist schon so gut wie geschrieben.

Die Frage, die mich nun umtreibt, ist natürlich: Steckt da System hinter? Werden die Kunden absichtlich von TelDaFax im Dunkeln über bevorstehende Strompreiserhöhungen gehalten, damit nicht vom Kündigungsrecht Gebrauch gemacht wird, um so die lästige Informationspflicht zu umgehen, die der Gesetzgeber vorschreibt?
Und welche Möglichkeiten habe ich nun als Betroffener in diesem Fall? Zum einen stehe ich hier als Stromkunde, der sich um sein Kündigungsrecht geprellt sieht, da er – aus welchen Gründen auch immer – nicht über die bevorstehende Preiserhöhung informiert wurde. Warum macht man so etwas nicht per email, um später einen einwandfreien Nachweis zu haben?

In jedem anderen Fall, in dem ich als Verbraucher in der Informationspflicht stehe (z.B. Kündigungen, Widersprüche usw.), habe ich auch automatisch die Nachweispflicht, sprich, ich muss nachweisen, dass ich den Vermieter, die Versicherung, das Amt oder wen auch immer rechtzeitig und fristgerecht über einen Sachverhalt in Kenntnis gesetzt habe. Deshalb verschicke ich meine Kündigungen oder Widersprüche für gewöhnlich per Einschreiben oder per email. Für meine Begriffe muss TelDaFax nachweisen, dass es ein entsprechendes Schreiben an mich versandt hat. Davon will man dort allerdings nichts wissen.
Und wie bei so vielen Dienstleistungsunternehmen im Call-Center-Zeitalter sind die Strippenzieher im Hintergrund für den gemeinen Verbraucher nicht zu sprechen, muss die Auseinandersetzung über quälend-lange und teure Briefkorrespondenzen sowie eine Service-Hotline ausgetragen werden, bei der der Anruf 20 Cent kostet.

Vielleicht erreicht dieser Artikel ja den einen oder anderen TelDaFax-Kunden, den ich auf diesem Wege bitten möchte, mir Informationen dahingehend zukommen zu lassen, ob er über die letzte Strompreiserhöhung schriftlich informiert wurde, bzw. ob er von einer allgemeinen Strompreiserhöhung bei TelDaFax zum 1.5.2010 weiß.

—————————————————————————————————————————–

Update:

Ich erhielt mit Datum von heute vom TelDaFax-Kundenservice eine Email. Man habe mein Kündigungsgesuch erhalten und nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachbereich beschlossen, von der zum 01.05.2010 erhobenen Preiserhöhung auf 20,20 Cent/Kwh Abstand zu nehmen. Stattdessen würde mein Arbeitspreis “weiterhin wie bisher” 17,91 Cent/kwh betragen, ebenso bliebe der Grundpreis in Höhe von 7,04 Euro pro Monat gleich.
Ganz abgesehen davon, dass mein bisheriger Arbeitspreis bislang 17,71 Cent/Kwh betrug, bin ich einigermaßen positiv überrascht vom Entgegenkommen des Stromanbieters, zumal die Reaktion sehr zeitnah erfolgte und ich meinen alten Strompreis praktisch weiterbehalten darf. Da kann man über den kleinen 0,2-Cent-Lapsus gut und gerne mit einem Schmunzeln hinweggehen.

Tipp also an alle ähnlich Betroffenen: Außerordentlich kündigen und auf einem Nachweis der erfolgreichen *Zustellung* der Preiserhöhungsankündigung innerhalb der Fristen bestehen.

Damit stimmt der Haushalt für den Rest des Jahres nun erstmal wieder, und Jane ist zufrieden.
Man kann nur hoffen, dass der Kundenservice weiter in ähnlicher Qualität gewährleistet bleiben bzw. an entscheidender Stelle ausgebaut wird. Dazu zählt für meine Begriffe, die Stromkunden per email und damit relativ zuverlässig über Strompreiserhöhungen zu informieren.

[...]

Persischer Abend mit antikem Charme.

Ein Bekannter lud neulich zum ausgelassenen Abend zu sich nach Hause. Gezaubert hatten er und die Mitstreiterinnen eine Mischung aus allerlei persisch-orientalisch anmutenden Köstlichkeiten wie Falafel, Kichererbsen-Püree mit schwarzen Oliven und viel Knoblauch, frischem Fladenbrot aus der Fladenbrotbäckerei und einem Yoghurt-Dip mit Dill und Kreuzkümmel. Die Mädels hatten dazu einen Paprika-Birnen-Salat kredenzt, der herrlich mild und fruchtig schmeckte. Lieber ****, ich hoffe immer noch auf die Rezepte :razz:

Was mich aber eigentlich dazu bewogen hat, dieses zugegebenermaßen laienhafte Foto zu veröffentlichen, das ist der herrliche, uralte Massivholztisch an dem alle Anwesenden auf einer Länge von ca. 3 Metern locker Platz fanden. Ich bin ja ein echter Fan dieser alten Möbelstücke, aber ein derartiges Prachtstück sieht man wahrlich nicht so häufig, zumal in diesen schon fast herrschaftlichen Ausmaßen.

[...]

Was tut man nicht alles…

… um über Umwege doch ans Ziel zu gelangen. Neben dem alltäglichen Polit-Stoff pauken wir nun auch das “ABC des Journalismus”.

Dieser gut 700 Seiten starke und mittlerweile in der 11. Auflage erscheinende Wälzer der promovierten Kommunikationswissenschaftlerin und Journalistin Claudia Mast verspricht, “alles” zu enthalten, “was ein Journalist für seinen Beruf wissen muss”. Hm, er müsste demzufolge ja ein klassisches Journalismus-Studium beinahe an die Wand spielen – das halte ich dann doch für etwas hoch gegriffen.

Zumindest den theoretischen Teil der Grundausbildung wie Medienrecht, -geschichte, -theorie sowie praktische Instrumente wie Interview, Recherche und Reportage dürften nach erster Sichtung ausreichend abgedeckt sein, um sich ein solides Grundwissen zu erarbeiten.
Schauen wir, ob das reicht, wenn man einen Chefredakteur überzeugen soll, einem eine Chance zu geben, obgleich man über null redaktionelle und so gut wie null praktische journalistische Erfahrung verfügt.
Ermutigend, zu wissen, dass mehr als 2/3 aller Karrieren im publizisitischen Bereich nicht mehr über ein klassisches Journalismus-Studium beginnen, sondern über Abschlüsse in Geistes- und Sozialwissenschaften, Praktika und Volontariate, fast 20% aller Journalisten in Deutschland haben überhaupt keinen akademischen Abschluss.

Ganz nebenbei ist es mir auch bei diesem Buch wieder passiert, dieses gespannte Kribbeln, mit dem man auf die nächste Seite blättert, die Leichtigkeit, mit der man sich – trotz der zunächst entmutigenden Fülle des Umfangs – auf den Inhalt konzentrieren kann. So ging es mir schon bei der mehr als 1100 Seiten starken Hindenburg-Biografie und ähnlichen politisch-historischen Werken, während mir etwa bei vielen trivialliterarischen Werken oft schon der Anblick starker Umfänge die Leselust einschlafen lässt.
Für mich immer kleine Randnotizen, die mir versichern, dass ich mich auf “gutem Terrain” befinde.

Wusstet ihr, dass in der Evolution der Medien, heruntergebrochen auf einen 24-Stunden-Tag, von der Entwicklung der Sprache über die Erfindung des Buchdrucks bis zu den modernsten Kommunikationswegen heute, die meisten Entwicklungsschritte in den letzten 7 Minuten des “Medien-Tages” stattfanden?

[...]

Nachmittagsärgernisse.

So manche Erlebnisse geben einem wirklich zu denken. Und so wird aus einem klassischen Kategorie-Allgemein-Artikel einer für die Kategorie Politik und Gesellschaft.
Von einer Radtour zurückkehrend, bog ich vorhin von der Bautzner Straße rechts in die Pulsnitzer ein. Noch damit beschäftigt, wieder in Tritt zu kommen, werde ich schon zu einer Vollbremsung gezwungen. Mit Ach und Krach komme ich links neben einem Dreirad zum Stehen, das keine 3 Meter vor mir vom Fußweg aus die Fahrbahn entert. Auf dem Dreirad ein kleines Mädchen, vielleicht 2 Jahre alt.
Noch mal gutgegangen, möchte man denken, und gut ist’s, Kinder halt. Doch die Kleine war nicht allein unterwegs. Sie fuhr nicht etwa selbst in kleinkindlichem Leichtsinn ohne zu schauen vom Weg auf die Straße, sondern sie wurde von ihrer Mutter mithilfe einer Schiebevorrichtung auf die Straße geschoben – ohne zu schauen, in ein angeregtes Gespräch mit einer Freundin vertieft, die – mit Kind an der Hand – neben ihr lief und ebenfalls nicht dergleichen tat. Wäre ich ein Auto gewesen, das Kind hätte wohl mitsamt dem Dreirad unterm Kühler gelegen, denn nur mein elegantes seitliches Ausweichmanöver hat hier Schlimmeres verhindert.

Im Schrecken des plötzlich zwischen den parkenden Autos auftauchenden Dreirades mit Kind drauf entwich mir instinktiv ein alarmiertes “Aufpassen, Mensch!” an die Adresse der achtlosen Mutter und ihrer Begleiterin, die nicht mal im Traum in Erwägung zogen, nach links und rechts zu schauen, bevor sie – das eigene Kind voranschiebend (!) – die Straße betraten.

Kommentar der Mutter: “Neee, Kann’sch ni, du Trulla!”, brüllt sie hinter mir her und lacht sich mit der Freundin darüber kaputt.

Ich (anhaltend): “So? Dann ist das Kind halt das nächste Mal unter den Rädern, ja?”

Rumgeaffe und Gelächter. Ich wende mich angewidert zum Weiterfahren. Noch irgendwas hinter mir herkeifend, ziehen die beiden von dannen.
Was ist das bitte für eine Mutter, die ihr eigenes Kind derart leichtsinnig einer solchen Gefahr aussetzt? Dazu die mangelnde Einsicht, der unflätige Umgangston. Mir fällt dazu nur ein: unreif, verantwortungslos.

Ohne es zu wollen, drängt sich mir der Gedanke auf, dass diese junge Mutti – bestimmt noch keine 20, feuerrote Haare, überschminkt, viel zu enge türkise Röhrenjeans, die in der vollschlanken Mitte Wölbungen erzeugt, Discounter-Chucks – sämtliche Klischees einer sozial und mental immer unreiferen, zur Selbstkritik zusehends unfähigen Jugend bedient, deren Hauptaugenmerk auf den neuesten Trends und dem eigenen Vergnügen liegt.
Das Problem ist gar nicht mal das Alter. Vor 30 Jahren war es Gang und Gäbe, dass Frauen spätestens mit Anfang 20 zum ersten Mal Mutterfreuden erlebten. Aber vor 30 Jahren wussten die meisten jungen Frauen, wo es langgeht in der Gesellschaft, sie wussten zumindest in einem Umfange, der zum problemlosen Klarkommen im Alltag berechtigte, was richtig und was falsch ist, was höflich ist und was unhöflich. Und am Wichtigsten: Sie erzogen ihre Kinder in diesem Sinne. Sie konnten das auch, denn sie hatten zumindest mehrheitlich die Zeit und die Nerven dazu – und überdies eben jene “social skills” und entsprechende Erziehung von ihren Eltern mitbekommen, die sie zu einigermaßen verantwortungsbewussten Menschen heranreifen hatten lassen.

Das ist heute alles Geschichte. Kinder sind heute schon viel zu früh gezwungen, sich ihren eigenen Reim auf das Leben und die Gesellschaft zu machen, ohne wirklich an die Hand genommen und behütet zu werden, wobei Ausnahmen sicherlich existieren, aber letztendlich nur die unschöne Regel bestätigen. Das Resultat sind immer öfter junge Erwachsene, die nicht gelernt haben, sich verantwortungsvoll und umsichtig in ihrer Umwelt zu bewegen.

[...]

Zart Blühendes und Knospenhaftes.

Frühling meets Herbst

Frühling trifft Herbst, die Natur macht auch scheinbar Unmögliches möglich. Aufgenommen im Großen Garten.

Blütenteppich

Blumen, wohin man schaut. Der Große Garten ist Ende März der reinste Blütenteppich.

Knorrige Weide

Auch bei Weiden und Pappeln schimmert erstes zartes Grün zwischen knorrigen Ästen. Aufgenommen am Serkowitzer Elbufer, die Elbe im Hintergrund mit noch immer 4 Meter hohem Pegel.

[...]