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Einsortiert – Themen

Und weil’s so schön ist…

Endlich mal wieder ein richtig winterlicher Winter, der seinen Namen auch verdient. Ich bin ja sonst nicht gerade ein Fan der dunklen Jahreszeit – es sei denn, es gibt möglichst viel Schnee, das macht die frühe Dunkelheit und auch so manchen grauen Tag um so viel erträglicher. Der Spaziergang durch den tiefverschneiten Rosengarten bei klirrender Kälte und starkem Schneetreiben war daher ein absoluter Genuss.

Auch Statuen frieren bei solch einem Wetter schon mal. Besorgte Spaziergänger haben daher vorsorglich eine Mütze spendiert, damit sich die Gute nicht erkältet.

Weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz… Rote Beeren machen sich im Schnee immer hervorragend. Geknipst an einem Grundstück im Preußischen Viertel, dem man bei Wetter wie dem aktuellen unbedingt mal einen Besuch abstatten sollte.

Technische Probleme – mal wieder.

Momentan rüste ich ja mein “Büro” von einem 8 Jahre alten Tower auf Notebook um – Platz und Strom sparender, handlicher, geräuschärmer usw. Habe, denke ich, auch einen ganz guten Kauf getätigt und soweit das neue Acer-Teilchen auch schon mit der nötigen Software ausgestattet, um Fotos laden, bearbeiten, drucken, scannen und alles tun zu können, was man sonst am PC so tut. Mit dem Notebook bin ich bislang ja hoch zufrieden und staune nicht schlecht, dass ich das alles bislang als absolute PC-null ganz ohne Hilfe gepackt bekommen habe. Auch wenn ich sagen muss, dass Windows 7 doch ganz schön gewöhnungsbedürftig ist nach XP.

Aber wie es ja kommen musste, ist es nun ausgerechnet mein alter PC, der Probleme macht und mir gründlich den Spaß an der neuen Technik vermiest.
Denn, seit ich den DSL-Router vom alten Tower ab- und am Notebook angekabelt, dasselbe mit dem Drucker gemacht sowie Tastatur und Maus (keine optische) zwischenzeitlich auch vom alten Teil abgekoppelt, dann aber noch mal rangesteckt hatte, funktieren Maus und Tastatur am alten Rechner nicht mehr – und ich kriege meine Daten nicht auf Disc und somit auch nicht auf den neuen Rechner :sad:

Ich begreif einfach nicht, wo das Problem liegt – Maus und Keyboard gingen doch vorher auch, die Treiber müssten doch also noch auf dem Rechner sein. Nur, weil ich beides mal kurz abgekoppelt hatte, kann doch nicht auf einmal alles tot sein. Das Blöde ist, dass man ohne funktionsfähige Tastatur nichtmal in den zuletzt als funktionierend bekannten Modus wechseln kann. Mit meinem laienhaften Latein in Sachen Computer bin ich hier momentan so ziemlich in einer Sackgasse gelandet. Weiß vielleicht irgendeiner meiner besser geschulten Blogger-Kollegen vielleicht Rat? Freue mich über jeden Tipp.

Frustige Weihnachten für freenet-Kunden.

Als freenet-Kunde traf mich – wie vermutlich auch viele andere freenetter – zu Beginn des Monats eine Nachricht wie aus heiterem Himmel:
freenet geht in der 1&1 Internet AG auf, und ich war somit ab
1. Dezember nicht mehr freenet-, sondern 1&1-Kunde. Zack. Einfach so, ohne dass ich vorab informiert und um meine Zustimmung zu Anbieterwechsel und Datenweitergabe gebeten worden wäre.

Dazu muss erwähnt werden, dass ich vor einigen Jahren schon einmal 1&1-Kunde war – und nach nicht einmal einem Jahr entnervt vorzeitig gekündigt hatte, weil unsinnige Sondergebühren erhoben worden waren und der Kundenservice schon chronisch nicht erreichbar oder aber nicht sonderlich hilfreich war.
Nie wieder, so hatte ich mir damals geschworen, würde ich zu diesem Anbieter wechseln.
Denkste, Puppe! 1&1 hat sich sozusagen durch die Hintertür reingeschlichen und pocht jetzt auf Vertragserfüllung.

Der Hammer dabei ist ja: 1&1 pocht also auf Vertragserfüllung, andersrum hingegen kann überhaupt keine Rede mehr von den gewohnten Service-Qualitäten von freenet sein, die mir dort vertraglich zugesichert waren.
Der Kundenservice bei 1&1 ist schon seit Tagen nicht erreichbar, ich hing schon x-mal bis zu 20 Minuten in Warteschleifen, die automatische Anrufannahme schafft es nicht einmal, die über Telefon-Tastatur eingegebene Kundennummer korrekt zu erfassen – und das alles, um einen simplen Tarifwechsel in Auftrag zu geben.
:evil:

Bei 1&1 hat sich also trotz des neuerdings aufgrund der notorisch hohen Kundenunzufriedenheit eingeführten Postens eines “Leiters Kundenzufriedenheit” nichts an den unmöglichen Service-Bedingungen geändert.

Für mich schlichtweg ein Skandal, dass Leute, die mit einem Unternehmen ihrer freien Wahl einen Versorgungsvertrag abgeschlossen haben, gezwungen werden sollen, Servicestrukturen eines Konkurrenzanbieters zu akzeptieren (Rechtsnachfolge hin oder her), die unter alle Würde sind und die sie aus freien Stücken niemals gewählt hätten, zumal 1&1 diesbezüglich ja bereits ein mehr als desolater Ruf vorauseilte. Von freier Anbieterwahl kann da eigentlich keine Rede mehr sein.
Toll habt’s das hingekriegt, liebe freenet-Leute. :roll:

Russen-Spam überflutet Weidegrund.

Seit Wochen wird mein Blog von einer wahren Flut an Spam-Kommentaren überrannt – alle auf Russisch und alle mit einer email-Adresse, die auf @rambler.ru endet. Ich habe jeden Morgen alle Hände voll zu tun, die erstmal zu löschen.
Frage: Bin bloß ich davon betroffen, oder haben andere Blogger die “Bekanntschaft” von rambler.ru auch schon gemacht?
Habe in meiner Registry zudem im Überfliegen Einträge in kyrillischer Schrift gesehen, finde die aber jetzt nicht wieder, um sie zu löschen. Könnte es damit zusammenhängen, dass die ausgerechnet mein Blog immer wieder finden?
Ziemlich nervig das Ganze und immer die Befürchtung, dass die vielleicht irgendwas installiert haben könnten, was meinen Rechner ausspäht. :evil:

Neues Projekt gegen Rassismus von Bürger.Courage.

Der Neustädter Verein Bürger.Courage hat im Rahmen seines Projektes “Neue Weiße Rose” eine neue Aktion am Start und sucht auf diesem Wege interessierte junge Leute, die Spaß am Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus sowie an Kunstprojekten haben:

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    Widerstandsmaschinen und ganz geheime Flugblätter

Am kommenden Samstag und Montag treffen sich wieder die Projektgruppen für das Kunst- und Theaterprojekt „Die Neue Weiße Rose“ des Neustädter Vereins Bürger.Courage. OB Helma Orosz hat die Schirmherrschaft übernommen. Es werden
noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht.

Straßentheateraktionen: Samstag, 14. November, um 12.00 Uhr im Kukulida e.V. (Martin-Luther-Str. 1).

Erste Ideen: Es könnten „geheime Flugblätter“ verteilt
werden. Der andere Teil der Gruppe würde den „Widerstand“ verfolgen, die Passanten ansprechen: „Woher haben sie den Zettel in ihrer Hand? Haben sie gesehen, wohin die Täter gelaufen sind?“ Oder doch was ganz anderes? Es kommt
auf Dich an!

„Widerstandsmaschine“ bauen: Montag, 16. November, um 16.00 Uhr, Kukulida e.V.
Erste Ideen: Vielleicht kann sie Gefühle wahrnehmen? Schluckt sie kleine “Alltagsvergehen”? Wird sie Passanten uniformieren? Spuckt sie Gebrauchsanweisungen für Courage aus? Auf jeden Fall soll sie an mehreren Orten in der Stadt installiert werden bzw. wandern können. Oder doch was ganz anderes? Es kommt auf Dich an!

Kontakt und weitere Infos hier.
Mit dem Kunstprojekt „Neue Weiße Rose“ haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf ihre Weise auf die Themen Rechtsextremismus und Alltagsrassismus aufmerksam zu machen. Theaterpädagogen werden helfen, eigene Geschichten des Widerstandes zu kreieren – mit Objekten, Fotografien und
Straßentheater-Aktionen. Sie lernen, wie sie mit künstlerischen Mitteln die Aufmerksamkeit anderer Menschen gewinnen, um sie wachzurütteln, ein Zeichen zu setzen und eine kritische, bewusste Haltung zu zeigen.
In einer Projektgruppe werden Installationen für den öffentlichen Raum gebaut, gemalt, geklebt. Mit Straßentheateraktionen kommen sie der Weißen Rose und dem Widerstand
spielerisch auf die Spur.
Ziel des Projekts ist es, gegen den Aufmarsch von
Neonazis am 13. Februar zu mobilisieren und die Bürgerschaft Dresdens für die Gefahr des Rechtsextremismus und Alltagsrassismus zu sensibilisieren.
Es können alle zwischen 16 und 23 Jahren teilnehmen.

Der Weidegrund wurde frisch gemäht.

Nachdem mir beim Uploaden einiger neuer Plugins zunächst das komplette Theme verloren gegangen war und meine Wiese ziemlich gerupft und einfach unzumutbar aussah, habe ich den Schaden mittlerweile wieder beheben können und habe mich zudem auch gleich für ein ganz neues Antlitz für den Weidegrund entschieden. Für Kritiken (positiv wie negativ) bin ich jederzeit offen.

Auch, wenn es nach wie vor ein paar alte Probleme gibt, hoffe ich, dass das Blog jetzt insgesamt etwas nutzerfreundlicher gestaltet ist.
Wer immer sich mit PCs, insbesondere mit Wordpress, auskennt, darf sich hiermit ausdrücklich gebeten fühlen, mir zu erklären, weshalb es im gesamten Blog (weder im Header noch in den Posts) keine Fotos anzeigt, die von Datei hochgeladen wurden :roll:

Spruch des Tages:

Man verdirbt einen Menschen [Jüngling im Original] am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.

(Friedrich Nietzsche)

Kachelmann, übernehmen Sie…

Wetter ist schon eine feine, hoch interessante Angelegenheit. Manchmal, wenn ich so fasziniert die Wolkengebilde am Himmel anstarre, denk ich mir: Wetterfrosch, das wär doch auch ein klasse Job gewesen.
Bin ja schon eher ein Fan der warmen Jahreszeiten, doch nimmt man’s ganz genau, bin ich ein Liebhaber des spektakulären Wetters. Zum Wohlfühlen brauch ich am Dringendsten Sonne, gar nicht mal so die Wärme. Goldene Oktober sind daher etwas, das mir ein Gefühl ehrlicher Zufriedenheit und Dankbarkeit verursacht.

Letzte Woche an der Elbe unter einer sommerlich wirkenden Platane.

Letzte Woche an der Elbe unter einer sommerlich wirkenden Platane.

Spektakulär wird’s dann, wenn das Wetter den Herbst einfach übergeht, und den Sommer schlagartig vom Winter ablösen lässt. So krass jedenfalls empfand ich den Unterschied zwischen letzter und der aktuellen Woche, die mit für Mitte Oktober äußerst ungewöhnlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt, Sturm und Schneefall (!) aufwartete:

Heute hinterm Haus: Vorgeschmack auf den Winter mitten im Oktober.

Heute hinterm Haus: Vorgeschmack auf den Winter mitten im Oktober.

Schon verrückt das Ganze.

Wie meinte mein Vater gestern Abend zu mir am Telefon:

“… äh, von wächen Ärderwärmung unn schmelzende Bowlgappm, alles Blädsinn sach isch, was dor Korrelmann vom Erschten sacht. Bei uns wird’s do ega nurr kälder, gugge, s schneit schonn draußn – unn das im Oggdobor!”

Tscha mei…

Update: Vermisste Medizinstudentin wohlbehalten wieder aufgetaucht.

Nach einer Meldung der SZ online ist die 28-jährige Medizinstudentin Kristelle Sop wieder wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Die junge Frau war von ihrem Freund am Montag als vermisst gemeldet worden, nachdem sie in der vergangenen Woche nicht von einem Einkauf zurückgekehrt war.
Nach Auskunft der SZ hatte sich Kristelle lediglich eine “Auszeit” genommen.

Wenn doch nur alle Vermisstenfälle ein so glückliches Ende finden würden…

Über Auszeiten im Zusammenhang mit dem vorliegenden Thema philosophieren kann man z.B. hier.

Der Harte Weg zum Bachelor. Folge II: That's it - for the moment.

So. 3 Wochen später und 2 Augenring-Nuancen tiefblauer ist es vorerst einmal vollbracht. Die Semesterarbeit zum Modul “Demokratie und Regieren im Vergleich” ist tatsächlich noch fertig geworden – gestern.
Selbstgewähltes Thema:

Untersuchung der Bedeutung von Säkularisierungsprozessen in Politik und Gesellschaft für eine erfolgreiche Etablierung und Konsolidierung von Demokratie am Beispiel Israels und des Libanon.

17 1/2 Seiten sind es geworden. Wie ich finde, eine ziemlich ausführliche Abhandlung zum Thema, allerdings bin ich in Sachen Methodik mehr als unzufrieden mit dem Ergebnis, leider. Die Zeit war einfach zu knapp, um auch noch plausibel und akkurat zu operationalisieren und die Untersuchungskriterien klarer zu definieren :(

Lässt sich jetzt aber leider nicht mehr ändern, das Pamphlet geht nachher in die Post. Nur noch mal schnell die Quellenverweise durchgeschaut, auf Rechtschreibung geprüft, das Literaturverzeichnis vervollständigt und dann… drückt die Daumen, dass es reicht. Irgendwie wär’s fast besser, wenn’s schief ginge, dann könnt ich die Arbeit nächstes Semester noch mal schreiben – und dieses Mal mit der vollen Bearbeitungszeit von 6, statt wie diesmal mit nur 31/2 Wochen. Da käm mit Sicherheit was Handfesteres bei raus.
Wie dem auch sei, interessant war das Thema auf jeden Fall – und gerade über den Libanon hab ich jede Menge gelernt – ein seltsames Land.