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Ich hatte ja damit gerechnet, dass meine kleine Kolumne früher oder später entdeckt würde. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, das ist die gefühlte Gefahr und das Ausmaß der Verägerung, die “Standardisierte Inkorrektness” bei vielen der Kommentatoren dort ausgelöst hat. Anscheinend begreift man dort selbst die sachlichste Kritik (und ich habe mir doch wirklich Mühe gegeben, die Methoden von PI & Konsorten ausschließlich anhand tatsächlich nachvollziehbarer, sachlicher Beweisführung zu entlarven) als Majestätsbeleidigung und Angriff auf die gesamte Bewegung.
Wie sehr die gackernden Islamophoben tatsächlich aufgescheucht wurden, zeigen sowohl die Kommentare in meinem eigenen Blog, etwa die von JSF, Tassilo oder vielen, die es aufgrund gefakter email-Adressen oder zu offensichtlich anfeindender Wortwahl gar nicht erst zur Veröffentlichung schafften, aber auch jene bei PI selbst.
So wird etwa Tassilochen nicht müde, den Entenhaufen auf PI unermüdlich auf mein Blog hinzuweisen und seinen pathologischen Verfolgungswahn auszuleben, indem er mich mit irgendwelchen ominösen Pseudonymen in Verbindung bringt – vermutlich Leute, die ihn aufgrund ihrer stringenten Argumentation schon früher mal zur Weisglut brachten:
Tassilofrankfurt (23. Jul 2010 09:46)
Wenn ihr ein “dümmlich faschistoides entenvieh mit holzkopf” sehen wollt…
Schaut euch bitte die Reakion von Jane alias Margot H. usw. (Blog Art und Wiese) auf Kommentare von Pi Lesern an.
http://djane.momocat.de/
Geht auf deren Startseite runter zu den Kommentaren.
Kommentare im Pi Artikel unter
Shopping Paradies, armes ausgehungertes Gaza
20 juli 2010
So steht es in beinahe jedem PI-Forum geschrieben.
Jaja, so ist’s recht, meine lieben PI-ler, kommt nur alle schön auf meine Seite und lest! Lest, bis ihr so etwas wie Vernunft entwickelt. Put, put, put…
Tatsächlich habe ich seit Tagen Besucherquoten, die alles sprengen, was hier jemals stattgefunden hat – zwischen 1000 und 1600 Besucher finden momentan am Tag den Weg hierher. So muss das.
Der globalisierte, freie Markt hat zusehends ein Klima des Gewinnstrebens und des Überlebenskampfes zwischen den einzelnen Marktteilnehmern geschaffen, das den Grundsatz des “Ehrbaren Kaufmannes” in die Bedeutungslosigkeit verdrängt hat.
Nach der Zwangsübernahme der freenet-Telekommunikations-Kunden durch 1&1, von der ich betroffen war und durch die man zum 1&1-Bestandskunden 2. Klasse mutierte, ohne dagegen etwas unternehmen zu können, ist es nun der Stromanbieter TelDaFax, der einem mit inakzeptablem Geschäftsgebaren den letzten Nerv raubt.
Seit 1. Mai letzten Jahres bin ich nun Kunde bei TelDaFax, denn der alljährliche Stromanbieterwechsel ist aufgrund der unerträglichen Preispolitik der meisten Anbieter fast schon zur Routine geworden. Ich wählte seinerzeit den Tarif 1508, mit 7,04 € Grundpreis (richtet sich nach dem Grundpreis des lokalen Grundversorgers – hier die DREWAG) und 17,71 Cent/Kwh Arbeitspreis. Zudem bot der Tarif ein Jahr lang eine Preisgarantie an, bestand allerdings auch auf einer Mindestlaufzeit von 1 Jahr mit Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Laufzeitende. Bei nicht rechtzeitig erfolgter Kündigung verlängert sich die Laufzeit um ein weiteres Jahr.
Es muss dazugesagt werden, dass ich aufgrund struktureller Gegebenheiten (Durchlauferhitzer für Küche und Bad, EBK mit alten Geräten) außerordentlich hohe Stromkosten habe, bislang zahlte ich immer einen Abschlag von 56 € pro Monat bei etwa 3000 kwh Jahresverbrauch.
Nun erhielt ich pünktlich zum Ende der einjährigen Mindestlaufzeit Ende April ein Schreiben von TelDaFax mit der Aufforderung, den Zählerstand abzulesen und dem Konzern online mitzuteilen, damit die Endabrechnung erstellt werden könne. Und – welch Freude: Es stellte sich heraus, dass ich aufgrund des Einbaus eines moderneren Durchlauferhitzers sowie eines neuen Einbauherdes gegen Ende des letzten Jahres meinen Stromverbrauch erheblich hatte reduzieren können – immerhin auf nunmehr moderate 2600 kwh. Es winkt also eine schöne Rückzahlung. Doch die Freude währte nicht lange, denn ein paar Tage später stellte ich fest, dass TelDaFax, statt wie bisher einen Abschlag von 56 Euro, mit einem Mal 63 Euro von meinem Konto abgebucht hatte – einfach so.
Ein Anruf bei der Service-Hotline brachte es ans Licht: TelDaFax hatte mirnichtsdirnichts nach Ablauf der Preisgarantie die Strompreise erhöht und mich in den teuersten TelDaFax-Tarif eingestuft – mit saftigen 20,20 Cent pro Kwh, 2,5 Cent mehr als bisher!
Man behauptete, die Kunden Ende Februar über die bevorstehende Strompreiserhöhung schriftlich informiert zu haben – allein, ein solches Schreiben, welches selbstverständlich unmittelbar Anlass zur Kündigung für mich geboten hätte, hat mich nie erreicht. Folglich sah ich auch keine Veranlassung, meinen Vertrag fristgerecht zu kündigen, was jetzt selbstverständlich nicht mehr möglich ist.
Ich sitze nun also zunächst einmal bis Ende April nächsten Jahres auf einem sauteuren Stromtarif fest, den ich freiwillig niemals akzeptiert hätte. Der Widerspruch ist schon so gut wie geschrieben.
Die Frage, die mich nun umtreibt, ist natürlich: Steckt da System hinter? Werden die Kunden absichtlich von TelDaFax im Dunkeln über bevorstehende Strompreiserhöhungen gehalten, damit nicht vom Kündigungsrecht Gebrauch gemacht wird, um so die lästige Informationspflicht zu umgehen, die der Gesetzgeber vorschreibt?
Und welche Möglichkeiten habe ich nun als Betroffener in diesem Fall? Zum einen stehe ich hier als Stromkunde, der sich um sein Kündigungsrecht geprellt sieht, da er – aus welchen Gründen auch immer – nicht über die bevorstehende Preiserhöhung informiert wurde. Warum macht man so etwas nicht per email, um später einen einwandfreien Nachweis zu haben?
In jedem anderen Fall, in dem ich als Verbraucher in der Informationspflicht stehe (z.B. Kündigungen, Widersprüche usw.), habe ich auch automatisch die Nachweispflicht, sprich, ich muss nachweisen, dass ich den Vermieter, die Versicherung, das Amt oder wen auch immer rechtzeitig und fristgerecht über einen Sachverhalt in Kenntnis gesetzt habe. Deshalb verschicke ich meine Kündigungen oder Widersprüche für gewöhnlich per Einschreiben oder per email. Für meine Begriffe muss TelDaFax nachweisen, dass es ein entsprechendes Schreiben an mich versandt hat. Davon will man dort allerdings nichts wissen.
Und wie bei so vielen Dienstleistungsunternehmen im Call-Center-Zeitalter sind die Strippenzieher im Hintergrund für den gemeinen Verbraucher nicht zu sprechen, muss die Auseinandersetzung über quälend-lange und teure Briefkorrespondenzen sowie eine Service-Hotline ausgetragen werden, bei der der Anruf 20 Cent kostet.
Vielleicht erreicht dieser Artikel ja den einen oder anderen TelDaFax-Kunden, den ich auf diesem Wege bitten möchte, mir Informationen dahingehend zukommen zu lassen, ob er über die letzte Strompreiserhöhung schriftlich informiert wurde, bzw. ob er von einer allgemeinen Strompreiserhöhung bei TelDaFax zum 1.5.2010 weiß.
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Update:
Ich erhielt mit Datum von heute vom TelDaFax-Kundenservice eine Email. Man habe mein Kündigungsgesuch erhalten und nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachbereich beschlossen, von der zum 01.05.2010 erhobenen Preiserhöhung auf 20,20 Cent/Kwh Abstand zu nehmen. Stattdessen würde mein Arbeitspreis “weiterhin wie bisher” 17,91 Cent/kwh betragen, ebenso bliebe der Grundpreis in Höhe von 7,04 Euro pro Monat gleich.
Ganz abgesehen davon, dass mein bisheriger Arbeitspreis bislang 17,71 Cent/Kwh betrug, bin ich einigermaßen positiv überrascht vom Entgegenkommen des Stromanbieters, zumal die Reaktion sehr zeitnah erfolgte und ich meinen alten Strompreis praktisch weiterbehalten darf. Da kann man über den kleinen 0,2-Cent-Lapsus gut und gerne mit einem Schmunzeln hinweggehen.
Tipp also an alle ähnlich Betroffenen: Außerordentlich kündigen und auf einem Nachweis der erfolgreichen *Zustellung* der Preiserhöhungsankündigung innerhalb der Fristen bestehen.
Damit stimmt der Haushalt für den Rest des Jahres nun erstmal wieder, und Jane ist zufrieden.
Man kann nur hoffen, dass der Kundenservice weiter in ähnlicher Qualität gewährleistet bleiben bzw. an entscheidender Stelle ausgebaut wird. Dazu zählt für meine Begriffe, die Stromkunden per email und damit relativ zuverlässig über Strompreiserhöhungen zu informieren.
Ich möchte alle neuen Besucher, die gerne zu einem Blogeintrag ein Kommentar abgeben möchten, bitten, zunächst die Nutzungsbedingungen dieses Blogs zu lesen, um Missverständnisse und unschöne Vorkommnisse für alle Beteiligten zu vermeiden. Danke und viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.
 Manufacturer CASIO COMPUTER CO.,LTD. Model Name EX-Z77 Exposure Program Normal Program Exposure Time 1/60 F Number 3.1 ISO 200 Focal Length 6.3mm Metering Mode Pattern Title 012
Ein Bekannter lud neulich zum ausgelassenen Abend zu sich nach Hause. Gezaubert hatten er und die Mitstreiterinnen eine Mischung aus allerlei persisch-orientalisch anmutenden Köstlichkeiten wie Falafel, Kichererbsen-Püree mit schwarzen Oliven und viel Knoblauch, frischem Fladenbrot aus der Fladenbrotbäckerei und einem Yoghurt-Dip mit Dill und Kreuzkümmel. Die Mädels hatten dazu einen Paprika-Birnen-Salat kredenzt, der herrlich mild und fruchtig schmeckte. Lieber ****, ich hoffe immer noch auf die Rezepte
Was mich aber eigentlich dazu bewogen hat, dieses zugegebenermaßen laienhafte Foto zu veröffentlichen, das ist der herrliche, uralte Massivholztisch an dem alle Anwesenden auf einer Länge von ca. 3 Metern locker Platz fanden. Ich bin ja ein echter Fan dieser alten Möbelstücke, aber ein derartiges Prachtstück sieht man wahrlich nicht so häufig, zumal in diesen schon fast herrschaftlichen Ausmaßen.
… um über Umwege doch ans Ziel zu gelangen. Neben dem alltäglichen Polit-Stoff pauken wir nun auch das “ABC des Journalismus”.

Dieser gut 700 Seiten starke und mittlerweile in der 11. Auflage erscheinende Wälzer der promovierten Kommunikationswissenschaftlerin und Journalistin Claudia Mast verspricht, “alles” zu enthalten, “was ein Journalist für seinen Beruf wissen muss”. Hm, er müsste demzufolge ja ein klassisches Journalismus-Studium beinahe an die Wand spielen – das halte ich dann doch für etwas hoch gegriffen.
Zumindest den theoretischen Teil der Grundausbildung wie Medienrecht, -geschichte, -theorie sowie praktische Instrumente wie Interview, Recherche und Reportage dürften nach erster Sichtung ausreichend abgedeckt sein, um sich ein solides Grundwissen zu erarbeiten.
Schauen wir, ob das reicht, wenn man einen Chefredakteur überzeugen soll, einem eine Chance zu geben, obgleich man über null redaktionelle und so gut wie null praktische journalistische Erfahrung verfügt.
Ermutigend, zu wissen, dass mehr als 2/3 aller Karrieren im publizisitischen Bereich nicht mehr über ein klassisches Journalismus-Studium beginnen, sondern über Abschlüsse in Geistes- und Sozialwissenschaften, Praktika und Volontariate, fast 20% aller Journalisten in Deutschland haben überhaupt keinen akademischen Abschluss.
Ganz nebenbei ist es mir auch bei diesem Buch wieder passiert, dieses gespannte Kribbeln, mit dem man auf die nächste Seite blättert, die Leichtigkeit, mit der man sich – trotz der zunächst entmutigenden Fülle des Umfangs – auf den Inhalt konzentrieren kann. So ging es mir schon bei der mehr als 1100 Seiten starken Hindenburg-Biografie und ähnlichen politisch-historischen Werken, während mir etwa bei vielen trivialliterarischen Werken oft schon der Anblick starker Umfänge die Leselust einschlafen lässt.
Für mich immer kleine Randnotizen, die mir versichern, dass ich mich auf “gutem Terrain” befinde.
Wusstet ihr, dass in der Evolution der Medien, heruntergebrochen auf einen 24-Stunden-Tag, von der Entwicklung der Sprache über die Erfindung des Buchdrucks bis zu den modernsten Kommunikationswegen heute, die meisten Entwicklungsschritte in den letzten 7 Minuten des “Medien-Tages” stattfanden?
So manche Erlebnisse geben einem wirklich zu denken. Und so wird aus einem klassischen Kategorie-Allgemein-Artikel einer für die Kategorie Politik und Gesellschaft.
Von einer Radtour zurückkehrend, bog ich vorhin von der Bautzner Straße rechts in die Pulsnitzer ein. Noch damit beschäftigt, wieder in Tritt zu kommen, werde ich schon zu einer Vollbremsung gezwungen. Mit Ach und Krach komme ich links neben einem Dreirad zum Stehen, das keine 3 Meter vor mir vom Fußweg aus die Fahrbahn entert. Auf dem Dreirad ein kleines Mädchen, vielleicht 2 Jahre alt.
Noch mal gutgegangen, möchte man denken, und gut ist’s, Kinder halt. Doch die Kleine war nicht allein unterwegs. Sie fuhr nicht etwa selbst in kleinkindlichem Leichtsinn ohne zu schauen vom Weg auf die Straße, sondern sie wurde von ihrer Mutter mithilfe einer Schiebevorrichtung auf die Straße geschoben – ohne zu schauen, in ein angeregtes Gespräch mit einer Freundin vertieft, die – mit Kind an der Hand – neben ihr lief und ebenfalls nicht dergleichen tat. Wäre ich ein Auto gewesen, das Kind hätte wohl mitsamt dem Dreirad unterm Kühler gelegen, denn nur mein elegantes seitliches Ausweichmanöver hat hier Schlimmeres verhindert.
Im Schrecken des plötzlich zwischen den parkenden Autos auftauchenden Dreirades mit Kind drauf entwich mir instinktiv ein alarmiertes “Aufpassen, Mensch!” an die Adresse der achtlosen Mutter und ihrer Begleiterin, die nicht mal im Traum in Erwägung zogen, nach links und rechts zu schauen, bevor sie – das eigene Kind voranschiebend (!) – die Straße betraten.
Kommentar der Mutter: “Neee, Kann’sch ni, du Trulla!”, brüllt sie hinter mir her und lacht sich mit der Freundin darüber kaputt.
Ich (anhaltend): “So? Dann ist das Kind halt das nächste Mal unter den Rädern, ja?”
Rumgeaffe und Gelächter. Ich wende mich angewidert zum Weiterfahren. Noch irgendwas hinter mir herkeifend, ziehen die beiden von dannen.
Was ist das bitte für eine Mutter, die ihr eigenes Kind derart leichtsinnig einer solchen Gefahr aussetzt? Dazu die mangelnde Einsicht, der unflätige Umgangston. Mir fällt dazu nur ein: unreif, verantwortungslos.
Ohne es zu wollen, drängt sich mir der Gedanke auf, dass diese junge Mutti – bestimmt noch keine 20, feuerrote Haare, überschminkt, viel zu enge türkise Röhrenjeans, die in der vollschlanken Mitte Wölbungen erzeugt, Discounter-Chucks – sämtliche Klischees einer sozial und mental immer unreiferen, zur Selbstkritik zusehends unfähigen Jugend bedient, deren Hauptaugenmerk auf den neuesten Trends und dem eigenen Vergnügen liegt.
Das Problem ist gar nicht mal das Alter. Vor 30 Jahren war es Gang und Gäbe, dass Frauen spätestens mit Anfang 20 zum ersten Mal Mutterfreuden erlebten. Aber vor 30 Jahren wussten die meisten jungen Frauen, wo es langgeht in der Gesellschaft, sie wussten zumindest in einem Umfange, der zum problemlosen Klarkommen im Alltag berechtigte, was richtig und was falsch ist, was höflich ist und was unhöflich. Und am Wichtigsten: Sie erzogen ihre Kinder in diesem Sinne. Sie konnten das auch, denn sie hatten zumindest mehrheitlich die Zeit und die Nerven dazu – und überdies eben jene “social skills” und entsprechende Erziehung von ihren Eltern mitbekommen, die sie zu einigermaßen verantwortungsbewussten Menschen heranreifen hatten lassen.
Das ist heute alles Geschichte. Kinder sind heute schon viel zu früh gezwungen, sich ihren eigenen Reim auf das Leben und die Gesellschaft zu machen, ohne wirklich an die Hand genommen und behütet zu werden, wobei Ausnahmen sicherlich existieren, aber letztendlich nur die unschöne Regel bestätigen. Das Resultat sind immer öfter junge Erwachsene, die nicht gelernt haben, sich verantwortungsvoll und umsichtig in ihrer Umwelt zu bewegen.

Frühling trifft Herbst, die Natur macht auch scheinbar Unmögliches möglich. Aufgenommen im Großen Garten.

Blumen, wohin man schaut. Der Große Garten ist Ende März der reinste Blütenteppich.

Auch bei Weiden und Pappeln schimmert erstes zartes Grün zwischen knorrigen Ästen. Aufgenommen am Serkowitzer Elbufer, die Elbe im Hintergrund mit noch immer 4 Meter hohem Pegel.
Gestern konnte der Weidegrund seinen 500. Kommentar in den 8 Monaten und 7 Tagen seines Bestehens verzeichnen. Vielen Dank an alle für ihre rege Beteiligung an den oft recht munteren Diskussionen hier. Mit euren meist doch sehr sachlichen Beiträgen haucht ihr diesem Blog Leben ein und inspiriert seine Autorin überdies auch zu neuen Artikeln.
Wenn der 500. auch nicht gerade ein Knaller war: Dieser geht an den Poster “Falschgold” mit seinem überaus eloquenten Beitrag zum Artikel “Blockadeaktionen vom 13. Februar haben Nachspiel”:
richtig, du hast das stilmittel erkannt
Als Jubiläums-Aufmerksamkeit gibt es für den User einen messingbeschlagenen Klammerbeutel, abzuholen auf Anfrage
Die am meisten diskutierten Artikel mit jeweils 33 Kommentaren waren
mit 30 Kommentaren auf Platz 3.
Die Besucherzahlen lagen im Monat Februar bei durchschnittlich etwa 390 Querdenkern und Weide-Zaungästen pro Tag, in Spitzen waren es 500, in den Tiefen etwa 290, auf den Monat beliefen sie sich auf etwas über 11.000 (zum Vergleich: Im August 2009 waren es noch etwa 2900).
Erfreulich auch: Seit letztem Monat übersteigen die Suche-Hits mit “Art und Wiese” zum ersten Mal jene mit meinem Namen.
Es war ein schönes und spannendes Dreiviertelbloggerjahr, auf ein Neues
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Die Rangliste hat sich prompt verschoben: Der am meisten diskutierte Artikel ist nunmehr “Blockade-Aktionen vom 13. Februar haben Nachspiel” mit aktuell 41 Kommentaren.
Aus aktuellem Anlass möchte ich hiermit einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es in diesem Blog bestimmte Regeln gibt, an die sich jeder halten sollte, der hier einen Beitrag leisten möchte.
Dazu gehört, dass sich jeder Poster einen (!) Nickname zulegt, unter dem er hier dann postet. Mehrfach-Nicks sind hier ebenso wenig erwünscht wie gefakete email-Adressen, da das unfair gegenüber jenen ist, die hier teils sogar mit ihrem realen Namen, echter email-Adresse oder sogar einer eigenen Homepage ehrlich und offen für das geradestehen, was sie hier schreiben.
Ich werde daher regelmäßig anhand der IP-Adressen überprüfen, ob Mehrfach-Nicks im Umlauf sind, bzw. auch die email-Adressen stichprobenartig auf ihre Gültigkeit hin prüfen.
Zusammengefasst:
Wer sich im Weidegrund an einer Diskussion beteiligen möchte oder einfach nur seine Meinung äußern will, der darf das jederzeit gern unter Nutzung eines festen Nicknames sowie unter Angabe einer gültigen email-Adresse tun. Ich finde nicht, dass es zu viel verlangt ist, wenn man wenigstens zu einem Mindestmaß zu dem steht, was man hier fabriziert.
Sollte sich jemand damit nicht einverstanden erklären, dann ist dies hier nicht der richtige Platz für ihn oder sie.
Endlich mal wieder ein richtig winterlicher Winter, der seinen Namen auch verdient. Ich bin ja sonst nicht gerade ein Fan der dunklen Jahreszeit – es sei denn, es gibt möglichst viel Schnee, das macht die frühe Dunkelheit und auch so manchen grauen Tag um so viel erträglicher. Der Spaziergang durch den tiefverschneiten Rosengarten bei klirrender Kälte und starkem Schneetreiben war daher ein absoluter Genuss.
Auch Statuen frieren bei solch einem Wetter schon mal. Besorgte Spaziergänger haben daher vorsorglich eine Mütze spendiert, damit sich die Gute nicht erkältet.
Weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz… Rote Beeren machen sich im Schnee immer hervorragend. Geknipst an einem Grundstück im Preußischen Viertel, dem man bei Wetter wie dem aktuellen unbedingt mal einen Besuch abstatten sollte.
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